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The Whole Love

Wilco Audio CD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (23. September 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Anti (Indigo)
  • ASIN: B005ETNV2G
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.811 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Art Of Almost
2. I Might
3. Sunloathe
4. Dawned On Me
5. Black Moon
6. Born Alone
7. Open Mind
8. Capitol City
9. Standing O
10. Rising Red Lung
11. Whole Love
12. One Sunday Morning

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Neues Label, neues Glück: achtes Album der amerikanischen Indierock-Stars.

"The Whole Love" ist mehr als das achte Wilco-Album. Es steht für ein weiteres Kapitel in der Geschichte der erfolgreichen Rockband (mehr als 3,3 Millionen verkaufte Tonträger). So wie der Abschied von Warner Brothers anlässlich der (Nicht-)Veröffentlichung von "Yankee Hotel Foxtrot" 2001 zu einer spannenden und sogar verfilmten Geschichte wurde, positioniert sich eine der besten US-Indierock-Bands zehn Jahre später mit einer eigenen Plattenfirma (dBpm Records) neu. Aufgenommen von Tom Schick in Wilcos Loft in Chicago verbinden die zwölf Songs das künstlerische Feingefühl der Band, ihre Hingabe zu traditioneller amerikanischer Musik und ihre Liebe zum klassischen, gitarrenorientierten Poprock. Eine starke Mischung, die vom musikalischen Können der Band (von Streichern bis Loops kommt fast alles zum Einsatz) und Jeff Tweedys einfühlsamen Texten zusammengehalten wird.
Das Album erscheint auch in einer De-luxe-Version als Dopple-CD mit vier Bonus-Tracks sowie einem 52-seitigen Booklet. Der Vinylausgabe liegt eine CD-Version des Albums bei.

motor.de

Souveräner denn je, mit einem Kaleidoskop der eigenen Diskografie – und selbstverständlich absolut überzeugend. Man fühlt sich unversehens neun Jahre zurückversetzt, wenn man mit dem Opener dieses zehnten Wilco-Albums konfrontiert wird, also in die Phase von „Yankee Hotel Foxtrot“. Damals schreckten sie erstmals mit – im Gegensatz zum bis dato gebotenen lupenreinen Songwritertum – plötzlich mit elektronischen und Sample-Experimenten auf. Was immerhin die Trennung vom damaligen Label, einige Irritationen bei engstirnigeren Fans und Tonnen von Kritikerekstase mit sich brachte. Mit den über sieben Minuten von „Art Of Almost“ knüpfen Wilco jetzt wieder an diesen Faden an, liefern einen ausufernden, fast schon Progrock-Song ab, in dem die melodischen Ideen zuhauf skizziert, gegeneinander abgewogen und übereinander geschoben werden. Eine klarere Ansage, dass die fast schon allzu harmonischen Zeiten der letzten beiden Alben nun denn doch wieder vorbei sind, scheint kaum denkbar. Wilco – „Born Alone“ Nun ist „Art Of Almost“ natürlich immer noch ein Wilco-Song und es ist keine besonders gewagte Behauptung, dass auch ungeachtet der konkreten Umsetzung immer garantiert ist, dass es sich um einen sehr guten bis exzellenten Song handelt, weil Wilco – beziehungsweise Mastermind Jeff Tweedy – „schlecht“ gar nicht können. Dass Tweedy die unerreicht herzzerreißenden – und auch das ist uneingeschränkt positiv gemeint – Schmachtfetzen immer noch besser drauf hat als die allermeisten anderen, kann man schnell feststellen. Dann begibt sich das Album wieder auf herkömmlichere Pfade und lässt sich nur noch gelegentlich zu kleinen verstörenden Ausbrüchen hinreißen. Dominierend sind Songs wie die sehr leise und gerade deshalb wundervoll eindringliche Ballade „Black Moon“. Oder das idealtypisch losschlingernde Rumpel-Kleinod „Dawned On Me“ mit seiner unüberhörbaren Gute-Laune-Attitude, die sich sogar ein fröhliches Dazwischenpfeifen erlaubt. Oder das ins Schräge zielende „Capitol City“ mit seinen Burlesk-Anleihen, einer Hammondorgel-Reminiszenz und Glockenspiel. Oder das als straight funktionaler Indie-Hit angelegte „Born Alone“ bei dem die Gitarren ordentlich Auslauf bekommen. Oder oder oder … Es fällt nicht schwer, in „The Whole Love“ eine Art Kaleidoskop des ganzen bisherigen Wilco-Schaffens zu sehen. Gezielt greifen sie sich aus ihrer musikalischen Historie, was ihnen für die konkrete Songidee als zweckmäßig erscheint. Der Gesamteindruck ist allerdings keinesfalls ein disparater, unentschlossener, sondern im Gegenteil, es ergibt sich ein übergreifenderes Bild von dieser Band, die nach anderthalb Jahrzehnten so etwas wie eine bis dato noch nicht spürbare Souveränität hinzugewonnen hat und selbstbewusster denn je agiert. Den Bogen des Albums schließen sie denn auch mit der musikalischen Antithese zum eklektizistischen Opener – einer zwölfminütigen Folkballade, die über zwei Drittel ihrer Länge nichts anderes benötigt als Tweedys Stimme und eine kleine Melodie, bevor sie sich über den Rest der Zeit ganz leise, still und heimlich von diesem – selbstverständlich – großartigen Wilco-Werk verabschiedet. Bitte immer so weitermachen.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 12 Songs - 12 Perlen 5. November 2011
Von Marc Colling VINE-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Zugegeben, seit "Sky blue Sky" hab ich mich nicht mehr mit Wilco beschäftigt. Es gibt eben halt noch mehr Bands, die Folk/Country mit Electronicas vermischen wie beispielweise The Felice Brothers, und die sind echt gut. Aber durch die allgemein guten Kritiken hab ich mir The whole love dann doch wieder gekauft....und ich bin überrascht. Jeff Tweedy bringt es wirklich fertig, so langsam eine Stammformation zu bilden, und man merkt es dem Album an, dass jeder Musiker sich voll mit Wilco identifiziert. Das hätte ich mir nach dem Ende von Uncle Tupalo damals nicht träumen lassen......

"Art of almost" ist DER Song schlechthin. Einen besseren Auftakt kann man sich nur schwer vorstellen. Der Basslauf zum Schluss hin ist einfach nur grosse Kunst. Die Single "I might", gefällig und straight ahead. Dann die erste Ballade "Sunloathe", wunderbar gesungen von Jeff. Es folgen weitere Highlights, unter anderem dann natürlich "Capitol City", ein einfacher, aber umso umwerfender Song mit einem Killerrefrain. Und ganz zum Schluss "One sunday morning". Beim ersten Hören hab ich gedacht, der Tweedy verarscht seine Fans. Simple 3 Akkorde, eine Gitarrenlauf bei jedem Refrain, der an Einfachheit nicht zu überbieten ist und eine sonore Stimme. Und das 12 Minuten lang. Nochmals hören, und nochmals. 3 unglaublich gute Akkorde, ein Gitarrenlauf der an Genialität/Einfachheit nicht zu überbieten ist und eine sonore/markante/anklagende Stimme, die einfach so klingen muss, auf keinen Fall anders.

Das ist Wilco. Einfach genial oder auch genial einfach. Jeder wie er will.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die bestmögliche Wilco-Platte! 27. September 2011
Format:Audio CD
WILCOs Achte wurde komplett im sagenumwobenen "Loft" in Chicago gemacht, dem Wilco-Hauptquartier, einer Kombination aus Übungsraum, Studio und gemütlicher Wohnzimmer-Lounge; mit schönen Perser-Teppichen und noch schöneren Musikinstrumenten, klatschfeuchter Traum eines jeden der althergebrachten Rockmusik zugetanen Musikers. Hätte ich ein solches Domizil, ich würde jedenfalls wochenlang keinen Fuß vor die Tür setzen.
Damit aber noch nicht genug vom Hausgemachten: "The Whole Love" ist Wilcos erstes Album auf ihrem eigenen Label dBpm Records. Auf die Kehrseite dieses Umstandes spielten sie schon vor Wochen an, indem sie auf der Rückseite der "I Might"-Single "I Love My Label" coverten, einen herrlich sarkastischen Song des britischen Pubrock-in-allen-Gassen-Grandseigneurs Nick Lowe, der auf der laufenden Tour für Wilco supporten wird. "I Love My Label" befindet sich auch auf der Extra-CD. Komplettisten stellen mal wieder fest, daß sie voreilig Geld ausgegeben haben, freuen sich aber über 2 weitere Songs und eine Alternativversion von "Black Moon", einem düster-zärtlichen Folk-Country-Song. Überhaupt ist so eine 2. CD das beste Argument für den Erwerb der nur unwesentlich teureren Deluxe Edition: Es gibt ja schon genug uninteressante Bonus-DVDs. Schönes Booklet auch, 52 Seiten, Lyrics und Arbeiten der New Yorker Künstlerin Joanne Greenbaum.
Eins ist mal klar: "The Whole Love" ist Wilcos experimentierfreudigstes Album seit "A Ghost Is Born" [2004].
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Poesie in der Stimme 23. September 2011
Format:Audio CD
Wilco ist für mich die beste aktive Band. Seitdem ich sie live in der Düsseldorfer Tonhalle gesehen habe, bewundere ich sie noch mehr für ihr Können als zuvor. Sie sind sowohl im Studio wie auf der Bühne sensationell. Multi-Instrumentalisten, die was von ihrem Job verstehen und fast gänzlich ohne reine Show-Effekte auskommen. Langeweile kommt trotzdem nie auf. Das gilt auch für das neue Album "The Whole Love". Es ist sehr abwechslungsreich. Konnte ich ihrem Hang zu experimentellen Passagen früher weniger abgewinnen, kann ich sie auf dem neuen Album und nach meiner Live-Erfahrung genießen. Wilco ist wieder experimentierfreudiger als auf den letzten beiden Alben. Mein Favorit ist das melodische "One Sunday Morning". Hier dominiert die vielseitige Stimme von Jeff Tweedy, die zart und voller Poesie daher kommt. Tweedy, ein Anti-Star und der Kopf der Band gehört für mich zu den besten Sängern aller Zeiten. Ich habe mir die Luxus-Edition zugelegt mit vier Bonus-Tracks.
Uneingeschränkt empfehlenswert!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Merke: Wilco machen keine schlechten Platten... 26. September 2011
Von Rocker TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
In einem Kommentar zu einer anderen Amazon-Kundenrezension, das neue Wilco Album The Whole Love betreffend, schrieb jemand:
"So kurz nach dem Ende von REM erscheint ein ganz feines Trostpflaster!"
Nun, auch wenn dieses Ende von REM mich persönlich nicht so traurig stimmt, dass ich des Trostes bedürfen würde, so hat der Verfasser dieser Zeile doch irgendwie auch recht. Wenn in den Kommentaren zu diesem Ereignis oft gesagt wurde, dass REM nie ein schlechtes Album gemacht hätten, so trifft dies in besonderem Maße auch auf Wilco zu, auch wenn man das selbstverständlich nicht ganz so vergleichen kann.

Mit dem neuen Album liefern Wilco wieder ein besonderes Musikwerk ab. Wilco klingen zwar vertraut, aber trotzdem auch wieder neu und anders als auf ihren vorherigen Alben. Der Anfang lässt mit Art Of Almost zunächst an das teilweise irritierende Album A Ghost Is Born denken. Oder auch ganz weit zurück, an Being There. Und doch wiederholen Wilco sich nicht. Sie definieren sich immer wieder neu und liefern ein breites Spektrum von experimentellen Sounds über Country bis zu sensiblen Balladen und Gitarrenrock.

Art Of Almost steigert sich als Opener unaufhaltsam in eine über 7-Minütige klangliche Ekstase. I Might ist ein für Wilco-Verhältnisse ungewohnt von Keyboards und Synthie dominiertes Lied. So taucht man ein, ins Werk von Wilco und lässt sich treiben, durch deren ganz eigenen, unverwechselbaren Klangkosmos.

Sehr schön ist auch Black Moon, eine typische Tweedy-Ballade, angereichert mit Cello und Violine. Born Alone bekommt durch Nels Clines Gitarre seine dynamische Note.
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5.0 von 5 Sternen das 2011/2012 album
und immer anders und besser, wie kriegen die das hin? als country-band können sie natürlich rock, samples reissen einen aus der hörgewohnheit, die stimme wird... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Kay Phillipp veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Auf Jeff Tweedy kann man sich verlassen.
Manchmal ist der Grat zwischen gut und okay schmal und man kann eigentlich nicht genau erklären, warum der eine Song besser und der andere, der fast genau so klingt, eben... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Thomas Schmitz veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Musik
Nach dem lesen der Biographie Neil Young's und Erwähnung dieser Truppe war ich neugierig
auf dieser und habe 2 Alben Downgeloadet
Vor 22 Monaten von Nicolaas Friedhoff veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alles, was Rockmusik 2011 noch leisten konnte
2014 wird es wieder so weit sein, dass der Rock'n'Roll runden Geburtstag feiert, den sechszigsten dann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2012 von M. Robert Ganser
5.0 von 5 Sternen Toller Service
Sehr zu empfehlen - Super Service, toller Preis und trotz des Weihnachtsgeschäftes hat alles super geklappt - herzlichen Dank! Gerne jederzeit wieder!
Veröffentlicht am 4. Januar 2012 von Steffi P.
3.0 von 5 Sternen Komische Geräusche
Der Anfang der CD klingt, als ob ein Wackelkontakt an einem Lautsprecher ist. Kunst oder ne Macke? Das kann ich nicht beurteilen. Seltsam!
Veröffentlicht am 1. Dezember 2011 von D. BOELTER
3.0 von 5 Sternen kein Highlight
Das ist alles sehr kunstvoll und ideenreich arangiert, aber es mangelt an memorablen Songs. Und da Jeff Tweedys Gesang nicht unbedingt variantenreich ist, und Nels Clines Gitarre... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2011 von Bernie 3000
5.0 von 5 Sternen eine Sternenstunde
Mein Coming-Out: Ich bin seit vielen Jahren Wilco-Fan. Und obwohl dem so ist und ich mitlerweile so ziemlich alle Alben der Band besitze, konnte ich mich nie durchringen, eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2011 von Christian Pansow
5.0 von 5 Sternen perfekter alt.country
die neue wilco ist sehr sehr gut.
wilco hat es wieder geschafft, alt.country weiterzuentwickeln. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2011 von jazzpaul
3.0 von 5 Sternen Im Westen nichts neues
Kann mich den überschwenglichen Vorbewertungen nur bedingt anschließen.

Wilco spielen sicherlich musikalisch und textlich - auch im Vergleich zu 95 % der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2011 von Dr Byrd
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