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Kundenrezensionen

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am 12. Juli 2003
Bei aller Sympathie und Bewunderung für "Tommy" gehört die ein Jahr zuvor erschienene "The Who Sell Out" für mich zu meinen Lieblingsscheiben der Who aus den Sechzigern. Ich finde sie ursprünglicher, direkter, psychedelischer und irgendwie auch lebendiger als die zweifellos im Ganzen großartige, aber stellenweise eben auch mit Füllmaterial belastete Rockoper. Der als Radiosendung mit Original-Jingles gestaltete, formale Aufbau mag nicht jedermanns Sache sein, hat mich aber immer schon sehr angesprochen und entsprach der authentischen Situation der meißten (britischen) Pophörer, die in der Regel eben Radioprogramme hörten und sich nur ab und an eine Platte leisten konnten. Andererseits ist hier ein Seitenhieb auf die zunehmende Vermarktung des Pop während der späten Sechziger auszumachen, der wiederum ironisch kommentiert wird: Keine Radiosendung mit solchen Jingles dürfte damals solche, teiweise ja ziemlich provokanten Titel über eine Dauer von vierzig Minuten präsentiert haben. Zugleich zeigt "Sell Out", daß The Who immer mehr waren als eine Haudrauf-Combo, sondern alle Facetten, auch die leiseren, perfekt drauf hatten. Mit "I Can See For Miles" haben sie nebenbei einen ihrer stärksten Rocktitel überhaupt aufgenommen, den Pete Townsend für die beste Who-Singleauskopplung dieser Zeit hielt, auch wenn's kommerziell nicht so lief. Keine Frage, die Alben "My Generation", "A Quick One", "Tommy", "Live At Leeds", "Who's Next" und "Quadrophenia" sind allesamt unerreichte Sternstunden der Rockmusik, und ich liebe sie alle, aber "The Who Sell Out" gehört für mich genauso dazu !!!
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am 22. September 2002
"The Who Sell Out", zur Jahreswende 1967/68 erschienen, war die 4. LP der Band und stellt so etwas wie einen Wendepunkt dar. Während The Who bis dahin mit voll aufgedrehten Verstärkern dem Publikum tüchtig einheizten, wird hier erstmals ein künstlerischer Anspruch deutlich. Pete Towshend, unumstrittener Chef der Gruppe, plante ein Konzeptalbum mit der Absicht, die Commercials und Jingles der Radiowerbung auf die Schippe zu nehmen, das Ganze möglichst bunt, laut und originell mit der Musik der Who zu verbinden und so ein Stück Pop-Art möglichst nahe am Zeitgeschehen zu schaffen. Dieses Vorhaben glückte jedoch nur zum Teil - genau betrachtet nur eine Plattenseite lang. Was aber nicht bedeutet, dass der Rest uninteressant wäre.
Der brachiale Drive der Who präsentiert sich auf dieser Produktion gewissermaßen schaumgebremst. Pete Townshend verzichtet weitgehend auf phonstarke Akkorde seiner E-Gitarre und klampft statt dessen mehrmals auf akustischem Gerät herum ("Sunrise" hat sogar vage Ähnlichkeit mit einem Bossa-Nova), Keith Moon, der geniale Derwisch am Schlagzeug, übt sich in relativer Zurückhaltung, und auch John Entwistle, sonst zuständig für honigdicken Basskleister, spielt den ihm zugedachten Part trocken und prägnant. Dafür wird als Neuerung der Sound mit Keyboard-Klängen unterlegt. Somit entstand für Who-Verhältnisse ein fast kammermusikalisches Werk (einige explosive Ausnahmen sind natürlich vertreten, so der ausgekoppelte Single-Hit "I can see for Miles"). Man erkennt das Bemühen um melodische Vielfalt und stilistische Abwechslung, dennoch deutet relativ wenig auf die nachfolgende Rock-Oper Tommy hin. Lediglich von "Rael 1" finden sich etliche Motive im späteren "Underture" wieder. Insgesamt wirkt "Tommy" dichter, schneller und rockiger - die Wiederfindung alter Aggressivität auf einer neuen Ebene. Eines kann man "The Who Sell Out" jedoch nicht absprechen: Es hat entschieden mehr Humor.
Die auf der CD mitgelieferten neun Bonustitel sind weit mehr als bloßes Füllmaterial. Zum Teil sind es Erstveröffentlichungen, rare Single-B-Seiten oder "Leihgaben" von der Who-Jubiläumscassette "Thirty Years of Maximum R&B". Darunter findet sich neben erstklassigen Songs wie "Someone's Coming" auch das obskure "Hall of the Mountain King" - das Instrumentral beginnt als Rock-Version von Edvard Griegs Peer-Gynt-Suite und endet als schrille Fahrt mit der Geisterbahn.
Fazit: Die CD ist - ungeachtet des Titels - keineswegs ein musikalischer Aus- oder Schlussverkauf, sondern eine eindrucksvolle Demonstration von Pete Townshends Qualitäten als Songwriter und markiert eine wichtige (Übergangs-)Phase in der Geschichte der Band.
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am 3. Oktober 2011
Obwohl ich die 95er Version habe, musste auch diese erweiterte Version sein - schon alleine wegen der Monoabmischung.
Die Unterschiede zum Stereomix sind enorm und der Monomix klingt auch viel besser und ausdifferenzierter, direkt beim ersten Stück "Armenia City In The Sky" zu hören.
Eines der besten Alben der 60er endlich im Original Sound - so wie sie der damalige Plattenkäufer hörte.
Plus noch mehr Bonustracks und Werbeclips, teilweise als Hidden Track - was will man mehr?
Kaufen!
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am 14. September 2014
Dieses Album ist eines der eigenwilligsten von The Who. Es liegt zwischen Ansammlung von Songs und Konzeptalbum, entwickelt einen eigenwilligen Charme durch die eingewobenen Jingles. Leider finden sich auf dem Werk nur wenige gute Songs, ist viel Mittelmaß geboten und einen echten Hit sucht man vergebens. "I Can See for Miles" ist der einzige Titel, der ein wenig herausragt, aber sicherlich heute kaum einen Hörer vom Sitz reißt. Man muss sich auf das Album einlassen und es macht mit der Zeit Spaß, aber im Gegensatz zu einem ähnlich spröden Album wie "Exile on Main St." von den Rolling Stones werden die Songs nicht mit jedem Hören besser. Da das aber alles Geschmackssache ist, empfehle ich, hier mal reinzuhören. Vielleicht entdecken andere die Perlen, die ich in meiner Blindheit übersehen habe.
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Puh! Es ist schon ein bisschen schwer, dieses freche, psychedelisch angehauchte Konzeptalbum einer der größten Bands aller Zeiten lieb zu gewinnen, wenn man weiß, was THE WHO sonst noch zu bieten haben...

Ich stimme eigentlich mit allen Rezensenten, die hierzu ihren Senf abgegeben haben, überein - im positiven wie im negativen Sinne!
Zum einen hat man wohl wirklich versucht, die künstlerische Note in den Vordergrund zu stellen. Außerdem kann man sich in die Scheibe relativ schnell und "leicht" einhören... Selbst die albernen Zwischensequenzen mit den fiktiven Werbespots nagen eigentlich kaum an den Nerven. Irgendwie passt das letztendlich doch alles auf seine ganz eigene, psychedelisch-abgedrehte Weise zusammen, wenn Sie wissen, was ich meine...

Alles in allem ist es dann aber doch auch so, dass "The Who Sell Out" vielleicht noch besser hätte werden können. Noch besser nämlich, was vor allem einzelne Songs betrifft. Hinsichtlich der Tatsache, dass etwa "Armenia City In The Sky" (eine bombastische Eröffnung) und "I Can See For Miles" Teil dieses kleinen Monsterkonzeptes sind, lassen (fast) ausschließlich alle anderen Nummern Wünsche offen... Mag sein, dass es nicht ganz fair ist alles auf dieser Scheibe mit diesen beiden Glanzpunkten zu vergleichen, dennoch zeigt es auch, dass THE WHO auch in dieser Art der Musik Meister waren und echte Perlen hervorzaubern konnten (wenn sie es wollten).
Und: Hinzu kommt noch, dass der Vorgänger ("A Quick One...") im Grunde auch schon sehr konzeptionell ausgestaltet worden war. Ja, etwas weniger psychedelisch vielleicht, aber insgesamt nicht minder beeindruckend wie dieses Werk hier... (mitunter vielleicht sogar noch etwas zündender und authentischer als es hierauf der Fall ist!)

Fazit: Insgesamt ist es schon in Ordnung, was "The Who Sell Out" zu bieten hat. Es ist halt die etwas andere, ironische Platte von THE WHO! Im Vergleich zu den anderen ganz, ganz großen Platten der Band halte ich "...Sell Out" allerdings für ziemlich stark überbewertet. Mir kommt es überhaupt ein wenig so vor, als würden Kritiker manchmal nur die Herangehensweise an eine und die Gesamtheit einer Scheibe bewerten, wobei sie manchmal auf das Wesentliche zu vergessen scheinen: die EINZELNEN TRACKS nämlich, von denen letztendlich jedes Album lebt!

Also: Um hier nicht falsch interpretiert zu werden. "...Sell Out" ist eine mit Sicherheit gut durchdachte und albern-genial konzipierte Psychedellic-Platte, die wie kaum ein anderes Musikandenken die späteren 60er-Jahre widerspiegelt (so weit ich das als Nicht-Zeitzeuge jener Zeit sagen darf). Und mit den bereits zuvor erwähnten "Armenia City In The Sky" und "I Can See For Miles" enthält das Album auch zwei zeitlose Who-Klassiker, die bis heute nichts an ihrem Charme und ihrer Qualität verloren haben...
Dennoch - so finde ich - liegt eben gerade aufgrund dieser zwei sehr starken Titel die Vermutung nahe, dass "...Sell Out" noch besser hätte werden können.
Zudem haben THE WHO ja schon auf ihrem Debüt ("My Generation") eindrucksvoll bewiesen, wozu sie imstande sind und worin ihre Stärken liegen... (Für mich ist das Debüt bis zu "Tommy" ihr stärkstes Werk).

Also: Für mich ist die Scheibe deutlich überbewertet. Hörens- und besitzenswert ist sie aber natürlich trotzdem. Fans von THE WHO "müssen" die Platte fast besitzen. Neuinteressierten Who-Fans würde ich zunächst jedoch zum Kauf anderer Werke, wie etwa "Tommy", "Who's Next" oder auch "The Who By Numbers" sowie "My Generation" raten.

Freilich ist es letztendlich wieder einmal (mehr) nur Geschmackssache, aber ich denke, dass "The Who Sell Out" mit 4 STERNEN gerecht bewertet ist.
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am 1. Oktober 2000
Für "Sell Out" muß man sich ein wenig Zeit nehmen, es offenbart seinen wahren Charakter erst nach mehrmaligen hören, läßt einen dann aber nicht mehr los. Es beinhaltet potentielle Klassiker, die in einem der besten "Konzept-Alben" zusammengefaßt worden sind! "I can see for miles" und "Armenia city in the skies" gehen direkt ins Blut und sind absolut fantastisch. Hier sieht man schon die ersten Schritte zu "Tommy". THE WHO sind einzigartig in ihrem Stil und lassen sich mit keiner Band vergleichen!
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am 19. Oktober 2006
Dieses Album ist die BESTE aus den Jahren 1966 1967 und 1968!!!Die Jingles sind alle recht unterhaltsam. Alle anderen Songs sind (fast) PERFEKT!!! Armenia City In The Sky ist ein genialer Opener. Heinz Baked Beans ist ein etwas längerer Jingle Der zweite große Song des Albums ist Mary Anne With The Shakey Hand. Danach kommt das etwas ruhigere Odorono. Mit Tottoo kommt danach ein Song , der auch auf der Live At Leeds gespielt wurde. Lied Nr.6 ist Our Love Was , heisst in Amerika Our Love Was , Is . Dann kommt das Herzstück des Songs. I Can See For Miles gehört zu den besten Songs , die The Who je geschrieben haben !!! I Can't Reach You ist , wenn man von dem etwas einfallslosen Riff absieht , sehr gelungen. Medac ist wie Heinz Baked Beans ein längerer Jingle. Relax ist ein Song von dem man nicht genug kriegen kann. John's Beitrag zu diesem Album ist Silas Stingy ... sehr gelungen. Mit Sunrise hat dieses Album einen Song , an den ich mich nie erinnern kann (kann mich sonst an alle Who , AC/DC , Nirvana ... Songs erinnern). Real 1 ist der krönende Abschluss des Albums.

Zu den Bonus Tracks: Es sind unveröffentlichte Songs aus dieser Zeit und weitere Jingles. Anspieltipp:Hall Of The Mountain King
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"Sell Out" kennzeichnet die Übergangsphase der Who von den wilden Hitrabauken zu den Schöpfern der Rockoper "Tommy". Wenn man kritisch sein will, könnte man sagen : nicht Fisch und nicht Fleisch.
Ein grosser Teil der Nummern geht zwar in Richtung Melodiosität - aber es fehlen (mit einigen tollen Ausnahmen wie zB. Armenia City, Tattoo, Miles) zündende Einfälle.
Was es für mich lange Zeit unerträglich gemacht hat, die CD anzuhören, waren die Werbe-Jingles, die fast jede Nummer umrahmen. Am Anfang mögen sie ja noch ganz witzig klingen - mit der Zeit waren sie (zumindest für mich) einfach nur mehr nervtötend. Ich habe die CD erst öfter zu hören begonnen, nachdem ich die Songs mühsam herausgefiltert und eine CD nur mit ihnen (und ohne Jingles) bespielt habe.
Grundsätzlich ist die "Sell Out" eine Neuauflage, wie sie sein sollte : mit vielen zusätzlichen Nummern aus der Entstehungszeit, die qualitativ mit den Originaltiteln problemlos mithalten und sie teilweise sogar noch übertreffen. (ZB. "Jaguar" und "Mountain Hall" zeigen, wie mitreissend und wild die Who klingen konnten, wenn sie nicht so schaumgebremst agierten, wie bei den meisten Liedern der Original-LP)
Für Who-Fans ist diese CD sicher ein Muss. Anderen rate ich zur Vorsicht - und empfehle ihnen "Tommy" : Die ist um einen Quantensprung besser als die "Sell Out".
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am 19. Februar 2010
Ich kann und werde hier nicht viel dazu schreiben, zumal ich schon seit meiner Jugend "Theo Who" Fan bin. Ich habe mit der Rockoper "Tommy" angefangen Gitarre zu lernen und war damals schon begeistert vom Stil dieser Band. So bin ich es noch heute! Man muss sich Zeit nehmen und die Muße dafür haben, richtig reinzuhören.
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am 16. Juli 2010
Drittes Album der Band und noch viel verrückter als das vorherige. Hier hat die Band humorvoll gefakte Radio-Jingles zwischen den Songs platziert, was das Ganze eher wie ein Hörspiel klingen lässt. Quassi "Pop art deluxe"
In einigen Stücken steckten übrigens bereits Melodien, die Townshend dann kurz darauf für "Tommy" verfeinerte.
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