Nach den doch erschöpfenden Erlebnissen im letzen Buch begeben sich Constanze Greene und Agent Pendergast in ein tibetanisches Kloster um durch Meditation und Rückzug aus der Welt ihr inneres Gleichgewicht wieder aufzubauen. Doch schon bald schlägt auch in diesem abgelegenen Teil der Welt das Verbrechen zu und Agent Pendergast muss sich wieder in die Welt hinaus begeben um ein Objekt aufzuspüren, dass uralt ist und nach der Legende das Ende der Menschheit bedeuten könnte.
Nach einer kurzen heißen Verfolgungsphase befindet sich der FBI-Mann zusammen mit seinem Mündel an Bord eines Linienschiffs auf seiner Jungfernfahrt von London nach New York - ein Schiff, dass sich schnell in ein Boot des Graunes verwandelt und diesen Roamn zu einem sehr großräumigen "Closed-Room-Murder-Mystery" macht.
Der Mystizismus, der in diesem neuen Roman eine große rolle spielt, war bisher in den Pendergastromanen noch nicht so stark ausgeprägt gewesen. Dies ist ein neue Stoßrichtung - zumindest in dieser Intensität - die wohl auch noch den Folgeband beeinflussen wird. So fällt auch eine abschließenede Beurteilung dieses Romans ein wenig schwer, da die Geschichte in einigen wichtigen Aspekten nicht ganz abgeschlossen ist. Soweit ist es aber eine interessante Fortsetzung der Reihe.