Im Vergleich zur grandiosen ersten Staffel ließ sich die zweite ein wenig banal an. Nach dem Knalleffekt der ersten Folgen (Attentat!) gibt es dann wesentlich leichteren Stoff, mit viel Albernheiten. Etwa, wenn die Pressesprecherin des mächtigsten Mannes der Welt kein größeres Problem als das Überleben eines Truthahns an Thanksgiving hat usw. In diesen Passagen ist West Wing nur noch eine gut gemachte und gespielte Polit Sitcom. Die Dialoge sind allerdings durchweg genial. Und natürlich bleibt einem immer nur der Seufzer, daß soo ein toller Präsident und soo fähige Mitarbeiter ewig fiktiv bleiben werden.