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The Weight Is a Gift
 
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The Weight Is a Gift

Nada Surf Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (5. September 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: City Slang (Universal)
  • ASIN: B000A1OFV4
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.142 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Concrete Bed 2:29EUR 0,99
Anhören  2. Do It Again 3:38EUR 0,99
Anhören  3. Always Love 3:18EUR 0,99
Anhören  4. What Is Your Secret? 3:26EUR 0,99
Anhören  5. Your Legs Grow 3:59EUR 0,99
Anhören  6. All Is A Game 3:25EUR 0,99
Anhören  7. Blankest Year 2:12EUR 0,99
Anhören  8. Comes A Time 4:58EUR 0,99
Anhören  9. In The Mirror 3:41EUR 0,99
Anhören10. Armies Walk 3:26EUR 0,99
Anhören11. Imaginary Friends 9:40EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Fröhliche Reflexionen über Fruchtfliegen, wütende Abrechnungen mit Machos und Vergewaltigern und Betrachtungen zur Liebe im besonderen und zur Beschleunigung des Weltgeschehens im allgemeinen: Das waren die Themen von Nada Surfs letzten beiden Alben The Proximity Effect (1998) und Let Go (2002), die zwar bei der Kritik großen Anklang fanden, gleichwohl keine großen Verkaufserfolge waren. Neben I am Kloot aus Engand sind Nada Surf der beste Beweis dafür, dass intelligenter Gitarrenrock/-pop nicht totzukriegen ist, und es zwischen hormongesteuertem Poserpunk und demonstrativ gebrochenem Liedermacher-Pathos - zwischen Green Day und Adam Green - immer noch genügend gangbare Wege gibt. Wo sich „notions“ auf „oceans“ reimen, und eine eher melancholische Weltsicht sich mit unbeschwertem Surf-Sound verträgt.

Nach fast drei Jahren nun also das neue Album. Erster Eindruck: Der Sound ist derselbe geblieben, nur die Arrangements sind noch perfekter geworden. Auf etwas schnellere Songs folgen etwas langsamere. Wiedererkennungswert: hoch – anders gesagt: nix Neues. Leise Enttäuschung. Wäre aber auch das erste Nada Surf-Album, das einem auf Anhieb gefällt. Also nicht verzagen, iPod auf Endlos-Repeat und ab in die Stadt. Beim dritten Hören von „Do It Again“ gerät die Seele in Schwingung: Während sich die Menschen um uns herum mit schweren Einkaufstaschen abplagen, zaubert der schwerelose Surfer-Harmoniegesang des (titelgebenden) Refrains ein leises Lächeln auf die Lippen: „The weight is a gift“. Beim vierten Hören wippt schon der ganze Körper mit. Und beim fünften Mal... – ach, was rede ich, hören Sie sich’s einfach selber an.

Fazit: An Let Go reicht The Weight Is A Gift nicht heran. Aber das ist ungefähr so, wie wenn man sagen würde, Rubber Soul von den Beatles reiche nicht an Revolver heran: Jammern auf hohem Niveau. -- Axel Henrici

Kurzbeschreibung

Manch einer könnte sagen, dass Nada Surf "Popular" waren, ist schon eine ganze Weile her. Ihre Version von "Was Sie schon immer über Teenager wissen wollten, aber nie zu fragen wagten" aus dem Jahre 1996 ist aber auch heute noch ein potenter Indie-Tanzflächenfüller und spätestens mit ihrer letzten Meisterwerk “Let Go” haben Nada Surf sich endgültig etabliert und eine grosse und treue Fangemeinde erspielt. Dazu passend ein schönes Fundstück, ein Text, der aus der Online Redaktion von MTV stammt:

„Wer's immer noch nicht wußte: Das beste Album der Pop-und Rockgeschichte stammt nicht von den Beatles oder den Stones, sondern von NADA SURF: 'Let Go' hatten wir selbst damals unwissend ins 'schon okay' Fach rezensiert, doch was da für ein Meisterwerk hinter unserem Rücken heranwuchs, war nicht abzusehen. Und es wurde zur Mission, das dritte Album der New Yorker zu empfehlen, die frohe Kunde von der göttlichen Rockplatte hinaus in die Welt zu tragen.“

Uns bei City Slang ist genau das Gleiche passiert, wie bei dem Schreiber der Zeilen da oben. Die Platte kam und wuchs und wuchs und wollte gar nicht mehr aufhören größer, schöner und toller zu werden. Und es gibt Leute, für die ist sie wirklich das Allergrösste. Für diese Leute wird dann vielleicht auch „The Weight Is A Gift“ (VÖ: 05.09. als 2CD Digipack und LP) erst beim zweiten oder dritten Hören so eine grosse Platte werden, aber sie wird zu einer solchen, keine Frage. Denn tatsächlich schreibt die Band in diesem Moment die besten Songs ihres Lebens. Nada Surf sind angekommen.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Da müssen im wahrsten Sinne des Wortes Jahre vergehen, damit man begreift, was für eine wunderbare Platte "Let Go" ist. Und hat man sich endlich entschlossen, das Album käuflich zu erwerben, muss man sich im Plattenladen anhören, dass es "out of print" sei. Schnelllebiges Pop-Geschäft und so. Schon klar. Nada Surf zeigen sich glücklicherweise davon unbeeindruckt, machen weiter fleißig Platten, touren, und wissen auf Festivals, wie dem diesjährigen Haldern Pop, dem strömenden Regen trotzend, diejenigen Indie-Fans zu begeistern, die ihre Musik zu schätzen wissen. Ein Glück, sonst würde ich die Band aus New York vielleicht heute noch als "okay, aber unterm Strich eher belanglos" abwerten.
Wie dem auch sei, kommen wir zum neuen Album. Mit dem verhält es sich nämlich nicht viel anders, als mit dem besagten "Let Go": Elf unaufdringliche Songs, irgendwo zwischen harmonischem und melodiereichem Pop und Rock, brauchen Zeit, um zu reifen. Das etwas gemeine daran ist, dass man darauf erst einmal kommen muss, denn die Songs scheinen nicht sonderlich komplex, viel eher schlicht und anfangs einfach mittelmäßig. Na ja, aber daran ist man ja inzwischen gewöhnt. Falls Nada Surf jemals ein Album machen sollten, das auf Anhieb zündet, darf man sich wohl Sorgen machen.
Matthew Caws` wunderbarer, nuancenreicher Gesang klingt, wie gewohnt, angenehm unangestrengt, zumeist sanft, aber nicht süßlich, an anderer Stelle auch mal ein klein bischen energischer. Die Songs kommen erfreulicherweise wieder hervorragend ohne unnötige Studio-Spielereien aus; Es ist Chris Walla (Death Cab For Cutie) zu Gute zu halten, dass er bei der Produktion auf sauberen, und zugleich organischen, warmen Sound setzte. Hits finden sich auf "The Weight Is A Gift" en mass, Aussetzer gibt's keine (wenn Matthew Caws singt "I had the blankest year / I saw life turn into a TV show / It was totally weird / The person I knew / I didn't really know (...) / Oh fuck It, I'm gonna have party", klingt das charmant, klar? ;) Und nicht, wie anderswo behauptet, nach plumpem Party-Anheizer). Wirklich fröhlich ist keiner der Songs; zumindest ein Hauch von Melancholie schwingt immer mit. Anders erwartet man es ja aber eigentlich auch nicht.

Unmöglich ist es nicht, dass "The Weight Is A Gift" seinen brillianten Vorgänger "Let Go" mit der Zeit etwas in den Schatten stellen wird. Einfach deshalb, weil das neue Album im Ganzen ein wenig geschlossener und homogener wirkt.

Wer sofort mitsingen will und so, wird sicherlich wenig Freude an der Musik von Nada Surf haben. Wenn man aber auf Substanz setzt, und Platten wie "Let Go" zu schätzen weiß, wird man in "The Weight Is A Gift" mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein Album für die Ewigkeit finden.

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Pomelio
Format:Audio CD
Lange hat es gedauert doch endlich beglückt uns Nada Surf mit dem lang ersehnten vierten Album. Die Erwartungen gross, denn nach dem letzten - eher ruhigeren - Album 'Let go' haben sich die Jungs aus New York die Messlatte selbst sehr hoch gesetzt. Doch es wäre nicht Nada Surf wenn sie dieses Problem nicht meistern sollten.
Und es gelingt ihnen mühelos. Seicht plätschern die Eröffnungshymne 'Concrete Bed' in gewohnter Manier vor sich hin, die dann von den beiden Hit-Anwärtern 'Do It Again' und 'Always Love' abgelöst werden. Danach folgen solide Songs die durch ihre unvergleichliche Qualität, Eingänglichkeit und dieses wohle Gefühl im Herzen bestechen. Besonders die Ballade 'Your Legs Grow' füllt einen mit diesem schönen Sehnsuchtsgefühl und man driftet ab und träumt von Vergangenem.
Dass Nada Surf aber auch anders kann merkt man spätestens bei 'Blankest Year' - dem Hit Anwärter schlechthin - eine für Nada Surf erfrischend ungewohnte Rock-Perle, die sich einem sofort ins Ohr und Gedächtnis bannt. Wäre die CD etwas früher erschienen, hätte sich der Song zu einem Sommerhit mausern können. Aber auch so wird jedem Geniesser klar, dass sich spätestens jetzt der Kauf dieser CD gelohnt hat.
Abgelöst wird der fetzige Song vom ruhigeren 'Comes A Time' eine weitere wunderschöne Ballade, die dann sofort von dem untypischen aber genialen 'In the Mirror' abgelöst wird, ein schnelles, aber doch auch schönes Lied, das langsam aufbaut und man bis zum Schluss zum Ausbruch wartet - vergebens.
Dafür hauen die Jungs mit 'Armies Walk' nochmals so richtig rein umd dann mit 'Imaginary Friends' - einem rasanten und einprägenden Song - das Album abschliessen. Diesen letzten Song mag ich besonders.
Insgesamt kann man sagen, dass Nada Surf mit dem neuen Album den perfekten Spagat macht zwischen Innovation und Nostalgie. Es gibt Songs die typisch sind für Nada Surf, doch hat es auch einige Songs die aus der Reihe tanzen - und das auffällig gut. Vielleicht bereitet sich Nada Surf auf einen Image wechsel vor, vielleicht wollen sie auch einfach mal wieder richtig reinhauen. Denn wie Matthew meinte am Konzert in Luzern, dass sie jetzt nach einer etwas längeren Ruhephase wieder etwas mehr in die Saiten schlagen möchten...
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Karoletti
Format:Audio CD
...ich verlier' gleich die Beherrschung vor Glückseligkeit!
Und nein, ich werde mich nicht dazu breitschlagen lassen "Das Warten hat sich gelohnt" zu sagen, obwohl's so ist.

Schon bei "Concrete bed" habe ich das Gefühl, mich auf der Autobahn selber zu überholen, so herrlich treibend sind Melodie, Text und Instrumetierung. Da stört auch nicht, dass der Spaß nach 2:30 schon vorbei ist. 9/10

Mit "Do it again" als zweiten Titel haben wir da einen Traum von Lied, wo einem alles andere um sich rum eh total sch***-egal wird. 10/10

"Always love" zwitschert sich durch den Gehörgang, gerechtfertigter Single-Release mit einem Text, der einen je nach Stimmung zum Lachen oder Weinen bringen kann...10/10

Genauso "What is your secret?" mit Pianoeinlagen, eher ungewöhnlich für diese Scheibe, fein und säuberlich mit schönem mehrstimmigen Gesang, wie eigentlich bei allen Songs. 9/10

Und wenn wir schon gerade melancholisch am rumphilosophieren sind, lasen wir Matthew Caws weiter mit einfühlsamer aber bestimmt Stimme in die herbstliche Leere säuseln...und man muss schmunzeln. 10/10

"All is a game you forgot to play..." hört sich nach "Nobody's perfect" an (8/10) und bildet mit dem Herz und Seele erfrischenden "Blankest year" die perfekte Lebenseinstellungssymbiose, dass man Lust bekommt, sich aufs Dach zu stellen und laut "Oh f*** it I'm going to have a party..." zu schreien. 11/10

Zu "Comes a time" walzern und schwofen wir nur so dahin. Der kleine Ausschnitt einer kreidegezeichneten Wolke unter dem Songtext im Booklet passt mehr als hervorragend zum Inhalt und der komisch optimistischen Schwermütigkeit des Titels. Bei Nada Surf schließt sich letzteres nämlich nicht aus, sondern bestimmt den Grundton ihrer Musik. Und dafür Liebe ich sie so...9/10

"In the mirror" entwickelte sich mit "Blankest year" zu meiner Lieblingsinstrumentierung. Es ist zwar eigentlich immer das gleiche Gitarrenriff, das Caws da spielt, aber er singt gleichermaßen gegen die Monotonie an und Ocaseks verpasst dem Ganzen dann noch einen einzigartig skiffeligen Beat.10/10

Bei "Armies walk" merkt man dem Drummer seine Weezer-Wurzeln an, sehr schön trashig-rockig, wieder eine schöne gerade Linie durch hervorglänzenden mehrstimmigen Gesang (9/10) und ein gnadenloser Übergang in "Imaginary friends", bei dem einem das Surfersong-Herz höher schlagen lässt und man zu jeder Gelegenheit hemmungslos mitträllert..."Lenny bruce's bug eyes stare from an LP...".11/10

Abschließend als hidden Track noch etwas synthie-waberndes mit Caws Gesang, den Tolkien Fans wohl als "elbengleich" beschreiben würden...kann ich jetzt nicht soviel mit anfangen, lassen wir einfach mal weg.

Bei 106/110 ist mehr als klar wie viele Sterne das gibt: FÜNF!!!
Und ich will erstmal sehen, ob es tatsächlich jemanden gibt, der mir das Gegenteil beweisen kann.

Surfers, ich liebe euch!

Danke fürs Lesen dieser Rezension.

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