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In Los Angeles, produziert vom renommierten Matrix-Trio, hat sich die Mühe letztlich gelohnt. The Weight Of The Circumstances spricht Massen an und muss sich vor dem internationalen Vergleich keineswegs scheuen. Das ruhige Drama beherrscht die in Prag Geborene Sängerin ebenso gut, wie die druckvolle Rocknummer. Gewöhnliche Kost zwar, doch gut in der Umsetzung. Die Happy wachsen auf allen Ebenen, dies ist vor allem dem bemerkenswerten Organ der Jandova anzuhören. --Felix von Vietsch
Ich denke der Hauptaspekt daran ist die doch im Gegensatz zu den anderen Alben recht glatte Produktion, wie man sie z.B. eher von Lambretta gewohnt ist - Kein Wunder, das Produzententeam ist das gleiche.
Und es gibt einen weiteren Unterschied zu den anderen Album, diesmal gibt es meines Erachtens keinen Song auf dem Album, der das Potenzial zur Hitsingle hat. Das liegt erstmal an dem Fakt, das die Instrumente nicht mehr (ein wenig) schrammelig klingen und sehr glatte Hintergrundtöne erzeugen und daran das dieses Melodien sind, die nicht sofort herausstechen sondern ein wenig mehr Zeit und intensiveres, bewussteres Hören erfordern als vorher.
Obwohl es weiterhin rockigere Songs gibt, sind es diesmal die Balladen "Slow Day", "There you are", "wrong" und "worlds away" die herausstechen. Aber mit "Get up", "Big Boy" und "Everydays a weekend stehen dem auch rockige Tracks gegenüber.
Da die Hitsingles fehlen tue ich mir mit anspieltipps ein wenig schwer würde aber Slow Day, Big Boy, Take you on a ride und wrong empfehlen, um ein wenig gemischte Songs zu haben.
Mein persönlicher Favorit ist Big Boy und Standing Strong.
Jedem der etwas mit Die Happys Musikstil im Allgemeinen anfangen kann, möchte ich diese CD ans Herz legen, nach radiotauglichen sucht man hier aber vergebens. Noch ein Tipp: Wenn es beim ersten Durchhören nicht gleich klickt, gebt dem Album ein wenig Zeit, hört es noch ein paar Mal und es wird besser und besser (war bei mir so).
Klare 5 Sterne für dieses Album, nicht genau was man gewohnt ist aber es ist richtig, richtig gut!!!
Stillstand ist Rückschritt. Authentisch empfinde ich die Entwicklung der Band mit dieser neuen CD schon. Das Spektrum der Musik wird breiter. Varianten im Arrangement und Gesang sind vermehrt eingebaut. Es ist aber noch genug Die Happy Typisches enthalten, auch wenn externe Einflüsse auf die Stücke teilweise deutlich zu Tage treten.
Insgesamt ist das dritte Album näher am Radio-tauglichen Mainstream orientiert als die beiden Vorgänger. „Nicht ganz so druckvoll" beschreibt dies wohl am genauesten. Die Wucht und Genialität von „Sleeping Time" oder „Leaving You" vom Vorgänger-Album wird nur selten erreicht, dafür breitet sich gerade bei den langsameren Titeln eine schöne Vielseitigkeit aus: „There you are" hat viel Atmosphäre und kann richtig Gänsehaut verursachen. „Slow Day" und „Wrong" gehen - vor allem stimmlich - neue Wege.
Mit dem Sound der beiden Vorgänger-CDs im Ohr ist das aktuelle Album teilweise etwas gewöhnungsbedürftig. Die Meinungen mögen an diesem Punkt auseinander gehen, jedoch mir gefällt es, dass Innovation und Experimentierfreude eingebracht werden.
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