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The Wedding Album
 
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The Wedding Album

Duran Duran Audio CD
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Musik

Bild des Albums von Duran Duran

Fotos

Abbildung von Duran Duran

Biografie

Die Re-Issue-Diskographie der englischen Pop-Ikonen von Duran Duran wird mit jetzt 2 Alben aus der 2. 80er-Hälfte erweitert, aus jener Zeit nach den durchaus erfolgreichen Zwischen-Bandprojekten Arcadia und Power Station und der Phase, als aus dem Quintett ein Trio wurde, mit Sänger Simon Le Bon, Keyboarder Nick Rhodes und John Taylor am Bass.

Dass sie dennoch weiterhin in der Lage waren, massive… Lesen Sie mehr im Duran Duran-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (11. Februar 1993)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Beatles (EMI)
  • ASIN: B000002V1D
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 80.246 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Too Much Information 4:56EUR 0,99
Anhören  2. Ordinary World 5:40EUR 0,99
Anhören  3. Love Voodoo 4:58EUR 0,99
Anhören  4. Drowning Man 5:14EUR 0,99
Anhören  5. Shotgun0:53EUR 0,99
Anhören  6. Come Undone (Album Version) 4:38EUR 0,99
Anhören  7. Breath After Breath 4:56EUR 0,99
Anhören  8. U.M.F. 5:32EUR 0,99
Anhören  9. Femme Fatale 4:21EUR 0,99
Anhören10. None Of The Above 5:18EUR 0,99
Anhören11. Shelter 4:23EUR 0,99
Anhören12. To Whom It May Concern 4:23EUR 0,99
Anhören13. Sin Of The City 7:14EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Audio

Keine adrette Fön-Frisur schmückt das Cover, nur Automaten-Fotos der Pop- Beaus zieren die Rückseite des Booklets. Dafür hat die Titelcollage abgefärbt: Unorthodox purzeln Elemente durcheinander; auf hochklassigen Edel-Pop folgten ein Techno-Effekte, eine Prise Mystik-Sound à la Cure löst das witzige Prince-Plagiat Shotgun ab; luftig klingt Breath After Breath mit Milton Nascimento, blasiert Femme Fatale von Velvet Underground. Aber nur wenig geht so glatt herunter wie die Single Ordinary World. Pop up to date - frisch gewagt, aber nur fast gewonnen.

© Audio

Produktbeschreibungen

PARLOPHONE, CDDDB34, 13 Track

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
...dilate your mind... 22. März 2006
Format:Audio CD
Was hatte man als eingefleischter Duranie seit 1985 nicht alles durchmachen müssen: Besetzungsschwund und -wechsel verkraften, Flops wegstecken, blöde Kommentare anhören ("Was, die gibt's noch?"). In den frühen 90ern war Abschied von den 80ern angesagt, und Duran Duran gehörten für viele auf den Müllplatz der Musikgeschichte. Aber eine kleine eingeschworene Fangemeinde hielt die DD-Flagge hoch, pilgerte nach London und campierte vor den Häusern der verbliebenen vier Musiker, kreischte und fotografierte dort und informierte den Rest der Interessierten (z.B. mich) weltweit über Fort- und Rückschritte des heißersehnten Albums. Und das noch ganz ohne Internet! 1992 wurde zur Durststrecke, aber dann ging es los: "Ordinary World", die Vorabsingle, wurde von bösen US-Radiostationen verfrüht auf die Reise geschickt, das Interesse wuchs, und als es endlich die Single in den Läden gab, schoss diese auch sogleich in die US- und UK-Top Ten. In Deutschland reichte es immerhin zu einem 16. Platz und diversen Primetime-Auftritten im TV.
Duran Duran ließen es dennoch ruhig angehen und spielten "acoustic evenings" in kleineren Clubs - "unplugged" war das Zauberwort der Zeit. "Ordinary World" wurde zum Radiosuperhit und mit zur erfolgreichsten Single der Band überhaupt. Die zweite Singleauskopplung, das wunderschön fließende "Come Undone", schaffte es im Fahrwasser des ersten Hits weltweit nochmal in Top Ten-Bereiche. Im Sommer dann kam die Welttournee, aber schon die dritte Single "Too Much Information", die im Video die aufwändige Bühnendeko präsentiert, stagnierte auf mittleren Plätzen, und mit den Stimmbandrissen des Sängers musste die Tour auf halbem Wege ausgesetzt werden, so dass der zweite Höhenflug von Duran Duran nicht lange anhielt. Soviel zum Hintergrund des "Wedding Albums".

Nun aber zu den Songs.
1) Los geht es mit dem Kracher "Too Much Information", einer Art Abrechnung mit der allgegenwärtigen Medienwelt: "I hate to bite the hand that feeds me (so much information)" heißt es da zu harten Synthieakkorden und kreischenden Gitarren. Eigentlich ein richtig geiler Song, der Hitstatus verdient hätte.
2) Das allseits bekannte "Ordinary World", von vielen aufgrund der Dauerdudelei im Radio inzwischen verschmäht, ist im Grunde ein verzweifeltes Lied über den (Drogen-)Tod eines Freundes, und die daraus entstehende Sehnsucht nach einer heilen Welt. Textlich war Simon Le Bon selten so prägnant wie hier, und Gitarrist Warren Cuccurullo steuerte dazu eine konkurrenzlose Ohrwurmmelodie bei: Hit, Hit, Hit!
3) "Love Voodoo", ein relaxter Song im damaligen Synthie-Soundgewand mit interessanten Vocalarrangements, handelt darüber, wo die Liebe (oder Lust) hinfällt und wie man da (nicht) wieder rauskommt. Sehr entspannt, fast reggaeartig.
4) Härter geht es im folgenden "Drowning Man" zur Sache: zu scharfen Dancebeats wird über den bösen "Uncle Sam" gesprechsungen - nicht so mein Fall, und meiner Meinung nach auch im Kontext des Albums etwas daneben. Vor allem nerven die billigen Pianostakkatos, die soo nach den frühen 90ern klingen!
5) "Shotgun" ist nicht einmal eine Minute lang und fliegt einem wie Pistolenkugeln um die Ohren. Seltsam, aber nicht ohne!
6) Dann tief eintauchen in "Come Undone", das erst in letzter Minute noch auf das Album kam. Ich habe dieses Lied stundenlang über Kopfhörer in mich aufgesogen, so hat es mich gefesselt: "Stay wilder than the wind and blow me in to cry...". Da störte mich auch nicht, dass ein Schulfreund meinte, die Background-Sängerin klänge wie Sandra! Hmmm.... zum Genießen!
7) Hiernach wird auf "Breath After Breath" gänzlich Duran-Neuland beschritten: mit dem brasilianischen Gitarristen und Songschreiber Milton Nascimento gibt es ein zweisprachiges Akustik-Duett über das Leben und den Tod. Übrigens wurde dazu auch ein wunderschönes Video gedreht.
8) "UMF" (i.e. Ultimate Mind F**k) ist textlich anzüglich ("A to Z/She's doin' it to my head/We don't need to go to bed"), musikalisch sehr funky (erinnert mich an Prince), und macht Spaß!
9) Das folgende "Femme Fatale", im Original von Velvet Underground, war ursprünglich für das damals bereits geplante Album mit Coverversionen gedacht (das schließlich 1995 als "Thank You" erschien) und fügt sich nun aber wunderbar in das "Wedding Album" ein. Für die Bridge gab es noch neue Lyrics, ansonsten ist es musikalisch eher zahm, aber wie ich finde sehr gekonnt umgesetzt.
10) "None Of The Above" erinnert mich mit dem treibenden Dancebeat sehr an z.B. Soul II Soul. Heutzutage klingen solche Zeitgeist-Sound-Adaptionen nur leicht angestaubt. Für die Single-Veröffentlichung (nur in Japan) gab es den stromlinienförmigeren Drizabone-Mix. Ich mag den Song vor allem wegen des quängelnden Gitarrensolos und der Absage an Lifestyle- und andere Götter ("Money, power, holy roads/Freedom puts my faith in none of the above").
11) "Shelter" kracht mit lautem Schlagzeug und Synthieakkorden aus der Anlage. Für mich etwas zu bemüht - dabei liest sich der Songtext eigentlich ganz nett!
12) "To Whom It My Concern" (a.k.a. "Mr. Bones") rechnet exemplarisch mit bösen Businessleuten ab, die viel versprechen, aber nur Geld verschlingen (und mit solchen hatten DD im Laufe ihrer Karriere ja genug zu tun). Dies ist wohl der am wenigsten gemochte Track der Fans, was ich nicht verstehen kann: Ich liebe den "Some people..."-Refrain, und die Wut wird so treffend artikuliert, dass sie spürbar wird. Auch zum Abreagieren geeignet!
13) Zuletzt kommt's mit "Sin Of The City" noch ganz dicke: Anhand eines Zeitungsberichts über ein Feuer in einem Nachtclub, bei dem aufgrund der mangelnden Sicherheitsvorkehrungen 89 Menschen starben, werden das Leben in der Großstadt und die vorherrschende Korruption angeklagt: "City living heavy trouble/City living rough/We are given angry heart/But anger's not enough". Zu einer kreischenden E-Gitarre wird "Stop killing your people now!" gefordert - und das in einem Duran Duran-Song, das muss man sich mal vorstellen; und dann noch anhören! Der Song gipfelt in einem tosenden Schluss, wonach nur noch die Flammen die übrigen Reste umzüngeln. Kaum zu glauben, welchen Weg die Band von "Her name is Rio and she dances on the sand" bis hierhin zurückgelegt hatte - inhaltlich wie musikalisch.

So. Kritiker warfen Duran Duran mit dem "Wedding Album" Richtungs- bzw. Orientierungslosigkeit vor. Ich würde es eher Vielfalt oder "Horizonterweiterung" nennen. Es ist vielschichtig und nicht eine Sekunde langweilig, und dennoch immer als Duran Duran erkennbar. Und das soll ihnen mal jemand nachmachen! Dazu gibt es (für wens interessiert) ein sehr schön und für jeden Song(-text) individuell gestaltetes Booklet.

Um nochmal auf den Anfang und den "eingefleischten Duranie" zurück zu kommen: 1993 war natürlich ein Triumph für diejenigen Fans, die den Glauben und die Hoffnung noch nicht aufgegeben hatten. Leider währte das ja nicht so lange, aber um sich zu erinnern hat man dieses schöne Album. Für alle zu spät gekommenen funktioniert das "Wedding Album" allerdings auch ohne Nostalgie - als wunderbares Popalbum.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Mit ihrem namenlosen Album (lt. Presse "The Wedding Album" getauft, doch eigentlich eine Anspielung auf ihr Debut-Album) meldeten sich DD '93 u. a. aufgrund des Smash-Hits "Ordinary World" eindrucksvoll zurück.

Nach "Notorious" (grandios, erwachsen und teils zu unrecht verschmäht) und dem erfolglosen "Big Thing" hat DD einen "Schritt zurück nach vorne" getan.

Der Opener "Too much information" öffnet aufgrund des Bombast-Sounds, der straffen Gitarrenriffs und rockigen Gangart gleich die Tür - weckt aber ggf. falsche Erwartungen, da der Song nur eine Facette ist. DD zeigt sich aber auch textlich von einer anderen Seite - so wird u. a. mit der Medienlandschaft und MTV verbal abgerechnet.

"Ordinary World" und "Come Undone" zeigen, warum sie sich hervorragend als Auskopplungen eignen. Zwar erinnern die Songs etwas nach "Save a prayer" ziegen sich DD jedoch melodiös und zu älteren Werken reifer. Für mich fast schon Evergreens, nach 10 Jahren immer noch absolut hörbar.

Das DD aber auch einfallsreicher geworden sind und sich von den 80igern gelöst haben, zeigen u. a. "Love Voodoo", "Drowning Man" oder "ShotGun": hier werden Stils von Edel-Pop bis Techno/Synthi sowie DrumBeats gemischt. Absolut DD-unlike, ungewöhnlich und doch interessant und gekonnt eingespielt. Auch Fans werden 4-5 Mal reinhören müssen, um sie (hoffentlich) zu mögen.

"Breath after Breath" hingegen verwöhnt die Ohren wieder mit einem klasse Guest (Milton Nascimento) und eingängigem Pop.

Mit "Sin of the city" zeigt sich die Band auch erstmals in ihren Texten ernsthafter und bilden mit dem Song einen gelungenen ruhigen Album-Abschluss.

Für mich eines der besten und abwechslungsreichsten Alben, welches ich auch heute noch oft laufen lasse.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Comeback 1. Mai 2008
Format:Audio CD
1993 war das Jahr,indem ich DD neu für mich entdeckt habe.Bis 1986 war ich eingefleischter Duranie,war dann aber damals(heute nicht mehr!)von Notorious enttäuscht.
Als ich dann 1993 Ordanary World im Radio hörte,wußte ich sofort wer das ist und war sofort wieder Feuer und Flamme für meine neue alte Liebe DD.Was für ein Song und was für ein Album,13 Songs,die alles geben und den Mythos Duran Duran wieder neu entstehen lassen.Zwar mit neuer Besetzung(Roger und Andy waren ja weg),aber mit einem Gitarristen(Warren),den ich persönlich immer besser fand als Andy!Simon,Nick,John und Warren in Bestform,mit einem Album,das die schlechten Kritiken zum ersten mal verstummen ließ!Und in Too Much Information kriegen MTV und der Rest der Medien ordentlich ihr Fett weg!Geniales Album,mit 13 genialen Songs,von denen keiner wie Füllmaterial klingt.
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