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The Weather Man
 
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The Weather Man

Nicolas Cage , Sir Michael Caine , Gore Verbinski    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 5,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Movieman.de

Als "The Weather Man" in die Kinos kam, da versprach die Werbung eine leichte Familienkomödie. Die Zuschauer, die sich darauf einließen, erlebten etwas gänzlich anderes, denn Gore Verbinski hat ein kleines Meisterwerk abgeliefert, dass eine kompromisslose Charakterstudie darstellt und ungemein düster ist. Verbinskis Film fühlt sich an wie eine kleine Independent-Produktion, ist aber offensichtlich teuer erstellt; immerhin finden sich auch wirklich große Namen im Ensemble. Ein Vergleich mit "American Beauty" drängt sich auf, doch beide Filme sind nur oberflächlich von derselben Machart. Sicherlich, der düstere Humor vereint beide, doch die Figuren von Leser und David sind gänzlich unterschiedlich. Hier erlebt man mit, wie David versucht, sein verkorkstes Privatleben in den Griff zu bekommen, während ihm langsam die Zeit davonrinnt. Konterkariert wird das durch einen enormen beruflichen Erfolg, der ihn jedoch auch nicht glücklich macht. Verbinski greift heir auf ein exzellentes Drehbuch zurück, dass es schafft, reale Personen zu erschaffen. Man leidet mit den Figuren mit und fühlt sich ebenso verloren wie es David ist. Am Ende gibt es ein Happyend - oder zumindest etwas, das man dafür halten kann. Fazit: Grandioses Independentkino für Herz und Verstand

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein schöner und bewegender Film, der in der Umsetzung auch wie ein Independentstreifen daherkommt. Bild und Ton weisen Schwächen auf und das Bonusmaterial hätte etwas mitreißender sein können.

Bild: So richtig frisch sieht das Bild nicht aus, dafür gibt es einfach zu viele Problemherde. Der größte ist aber zweifelsohne der Rauschwert, der ausgesprochen hoch ist (00:35:24), bei homogenen Flächen besonders nervt und bei Totalen auch gerne mal dafür sorgt, dass Details in Gesichter etwas verschwommen sind (00:29:57). Dazu kommen auffällige Rauschblöcke. Der Kontrast ist oftmals klar, aber bei Szenen mit dunklen Hintergründen lässt er deutlich nach. So hat man etwa bei 00:11:19 einen "schwebenden" Michael-Caine-Kopf, da seine Jacke mit dem Background eine Einheit bildet. Die Farben sind zumeist gut. Rote Flächen neigen nicht dazu auszufransen, aber teilweise kommt das Ganze ein wenig erdig daher (die Probebeerdigung bei 01:08:27). Die Vorlage an sich ist super erhalten.

Ton: "The Weather Man" ist ein Dialog-Film. Insofern ist es wichtig, dass diese klar und sauber zu verstehen sind. Und in dieser Disziplin gibt es auch keine Schwierigkeiten. Surroundsound fällt abseits der ebenfalls sehr leisen Musik kaum auf. Selbst in Außenszenen inmitten einer Stadt wie Chicago, wo man durchaus ein wenig Ambiente hätte erzeugen können, bleibt der Sound recht frontlastig und zurückhaltend. Ein paar nette Effekte gibt es dann aber doch, so etwa die davonschießenden Pfeile, die auch mit einer wahrnehmbaren Direktionalität aufwarten.

Extras: Das Bonusmaterial sieht zwar reichhaltig aus und geht auch über eine Stunde, aber es hat einen doch sehr starken Werbecharakter, der zustande kommt, weil die Beteiligten den Film und die Arbeit der Anderen über den grünen Klee loben. Die Aufteilung der verschiedenen Featurettes ist an sich ganz gut, wobei der Teil über das Drehbuch und den beratenden Wettermann noch am Interessantesten sind. Ein wenig langweilig gestalten sich die Featurettes aber schon, was schade ist, hätte es bei einem Film wie diesem doch sicherlich Möglichkeiten gegeben, mehr in die Tiefe zu gehen. --movieman.de

VideoMarkt

Wenn es ums Wetter geht, dann kann man Chicagos Fernseh-Meteorologen Dave Spritz nichts vormachen. Das ist auch den TV-Bossen nicht verborgen geblieben. Deshalb bietet man dem Wetterfrosch Amerikas beliebteste Morning Show an. Allerdings müsste Dave dafür nach New York gehen. Doch bevor er solch einschneidende Veränderungen vornimmt, muss er erst mal sein Privatleben sortieren. Und da liegt mit einem schwerkranken Vater, einer unglücklichen Noch-Ehefrau und den nervenden Kindern einiges im Argen.

Video.de

Melancholische Komödie, die ähnlich wie "American Beauty" den amerikanischen Traum in seine Einzelteile zerlegt. "Fluch der Karibik"-Macher Gore Verbinski unterstreicht mit dieser Charakterstudie fernab des Mainstreams ebenso seine Vielseitigkeit wie Titel(anti)held Nicolas Cage, der die Zerrissenheit seiner Figur mit Bravour meistert. Feiner Humor, tolle Nebendarsteller wie Sir Michael Caine und Hope Davis sowie ein abseitiger Soundtrack von Hans Zimmer sorgen für schräge statt massentaugliche Unterhaltung.

Blickpunkt: Film

Die emotionalen Höhen und Tiefen im Leben eines superb von Nicolas Cage porträtierten Wetteransagers werden in Gore Verbinskis schräger Dramedy durchleuchtet.

Für sowohl Hauptdarsteller Cage ('Das Vermächtnis der Tempelritter') als auch Regisseur Verbinski ('Fluch der Karibik'-Trilogie, 'Ring') bedeutet diese im erzählerischen Ton entfernt an 'American Beauty' erinnernde Charakterstudie Kontrastprogramm zu ihren gewohnten Big-Budget-Produktionen. So hat Cage wie zuletzt in 'Tricks' Gelegenheit, eine neurotische Figur voller Macken, doch auch voller Menschlichkeit zu porträtieren.
Als David Spritz ist er aufgrund seines Jobs als TV-Wetterfrosch in Chicago eine Lokalberühmtheit mit gehobenem Einkommen. Doch wie sich durch seine zahlreichen Off-Kommentare entnehmen lässt, fühlt er sich als vollkommener Versager. Seine Ehe zu Noreen (klasse: Hope Davis) ist gescheitert, ihre beiden Kinder haben Gewichts- bzw. Drogenprobleme. Darüber hinaus steht er im Schatten seines Pulitzer-Preis-ausgezeichneten Vaters (Michael Caine), dessen Respekt er sich wünscht. Und als Running Gag muss Dave den regelmäßigen Bewurf mit Fast Food von Leuten, die seine Fernsehpersönlichkeit nicht ausstehen können, ertragen. Als er ein Angebot von der größten nationalen Morgensendung in New York erhält, klammert er sich an die Hoffnung, damit sein Leben in bessere Bahnen zu lenken.
Drehbuchautor Steve Conrad verfasste eine lose Plotstruktur und konzentriert sich auf das pessimistisch gefärbte Innenleben des Protagonisten, für den die Selbstfindung ähnlich unsicher wie die Wettervorhersage ist. Davids Frust entlädt sich in seiner vulgären Sprache, die im Kontrast zu seiner zunächst passiv-gutmütig wirkenden Persönlichkeit steht. Neben seinen inneren Monologen wird er durch die Interaktion mit seiner Familie definiert: Übertrieben enthusiastisch gibt er sich in seinen Versuchen, seine desinteressierte Tochter zum Schlittschuhlaufen oder Bogenschießen zu begeistern; hilflos und unsensibel in seinen Versuchen, seine Frau zurückzugewinnen; resolut, wenn es darum geht, seinen Sohn vor einem Päderasten zu schützen; und devot seinem übermächtigen Vater gegenüber. So unkonventionell wie Davids Charakter ist auch der Score von Hans Zimmer. Insgesamt eine sehr persönliche Sezierung des amerikanischen Traums, die mit subtilem Humor besticht. ara.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Nicolas Cage muss als Fernseh-Meteorologe im Privatleben gegen einige Sturmtiefs ankämpfen, um dann ein Karrierehoch zu erleben.

Kurzbeschreibung

Chicagos Wettermann David Spritz lebt so, wie es sich die meisten erträumen: Er ist eine Berühmtheit, bezieht für nur zwei Stunden Arbeit am Tag ein sechsstelliges Gehalt und ist aussichtsreicher Kandidat für den begehrten Posten als Meteorologe einer großen Morning-Show. Im Privatleben jedoch scheint der erfolgsverwöhnte Karrieremensch zu scheitern. Seine Frau hat sich von ihm scheiden lassen, seine Kinder machen einen großen Bogen um ihn und nicht einmal sein mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneter Vater nimmt ihn ernst...

Produktbeschreibungen

Chicagos Wettermann David Spritz (Nicolas Cage) lebt so, wie es sich die meisten erträumen: Er ist eine Berühmtheit, bezieht für nur zwei Stunden Arbeit am Tag ein sechsstelliges Gehalt und ist aussichtsreicher Kandidat für den begehrten Posten als Meteorologe einer großen Morning Show. Im Privatleben jedoch scheint der erfolgsverwöhnte Karrieremensch zu scheitern. Seine Frau hat sich von ihm scheiden lassen, seine Kinder machen einen großen Bogen um ihn und nicht einmal sein mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneter Vater (Michael Caine) nimmt
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