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am 15. Mai 2008
1922 erschien wohl das bedeutendste Gedicht der Moderne schlechthin - T(homas) S(tearns) Eliots "Waste Land" (dt. "das wüste Land"). Die Struktur ist in fünf Teile gegliedert: The Burial of the Dead (Das Begräbnis der Toten), A Game of Chess (Eine Schachpartie), The Fire Sermon (Die Feuerpredigt), Death by Water (Tod durchs Wasser), What the Thunder said (Was der Donner sprach).

Schon bald wird klar, um konventionelle Lyrik im Sinne eines gepflegten Versmaßes geht es nicht. Auch nicht eine geschlossene Geschichte. Aber das sollte niemanden abschrecken, denn was Eliot in aller erster Linie bietet, ist ein wahrer Bilderrausch, bestehend aus zahllosen, aneinader gereihten Bild- und Dialogfetzen. Zitate aus der Bibel, aus Dantes "göttlicher Komödie", Shakespeare, Baudelaire oder aus Richard Wagners "Tristan und Isolde" durchziehen das gesamte Werk und erzeugen so einen regelrechten assoziativen Scherbenhaufen. Dabei versteht sich das Werk - der Titel macht es deutlich - als eine gesellschaftskritische Bestandsaufnahme.

Bereits der erste Satz "April is the cruellest month" verkehrt den freudigen Willkommensgruß an den April in Chaucers "Caterbury Tales" ins Negative. Auf den folgenden Seiten verdichtet sich der Eindruck einer Welt, deren Werte brüchig geworden sind und die ein anscheinend nur noch sinnentleertes Dasein ermöglicht. Diese Bestandsaufnahme verkündet uns Eliot manchmal poetisch "Oed' und leer, das Meer" oder in einer etwas längeren Passage reichlich zynisch:

"That corpse you planted last year in your garden,
Has it begun to sprout? Will it bloom this year?
Or has the sudden frost disturbed its bed?
Oh keep the Dog far hence, that's friend to men,
Or with his nails he'll dig it up again!"

An einer zentralen Stelle verbindet Eliot das menschliche Dasein mit einer Selbsterklärung seines Kunstwerks: "Son of man, you cannot say or guess, for you know only a heap of broken images..." ("O Menschensohn, du kannst nicht sagen, raten, denn du kennst nur Gehäuf zerbrochner Bild..."). Das Gehäuf zerbrochener Bilder ist die Kunstform hinter diesem gewaltigen Gedicht, das die Inspiration des Lesers auf Reisen gehen lässt. Und auch die vieler Nachfolger von Eiot - man findet solche Bilder in der schonungslosesten und radikalsten Form etwa bei einer Sylvia Plath.

Doch ganz so allein mit den zerbrochenen Bildern lässt Eliot seinen Leser dann doc nicht. Immerhin gibt es im wüsten Land einen Suchenden. Wer ist dieser Kerl eigentlich? Nun, wer den Kommentar betrachtet, der stößt auf den Titel "From Ritual to Romance" von Jessie Weston, woran sich Eliot teilweise orientierte. In jenem Text wird beschrieben, dass Arthus- und Gralsdichtung dem Gralshelden die Aufgabe der Wiederherstellung der Lebenskraft seines Landes ist. Die Suche, die sich durch die fünf Teile hindurch zieht, ist in diesem Sinne als Suche nach dem Rezept zur Heilung der Gesellschaft zu verstehen, in gewisser Weise zur Wiederherstellung der Moral. Ob's für ein Happy-End reicht, das zu erfahren sei jedem Leser selbst überlassen. Und wem das Ganze zu pessimistisch ist, der sollte nicht vergessen, dass auch ein Scherbenhaufen noch nützlich sein kann: "These fragments I have shored against my ruins" ("Diese Scherben hab ich gestrandet, meine Trümmer zu stützen").
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am 23. November 1998
So, what is the most profound poem of the Twentieth Century? They're both in this retrospective edition; see whether "Prufrock" or "The Waste Land" moves you more. If you want more poems try Eliot's "Selected Poems" for the same price, but this printing seems sturdier, with a more comfortable font.
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am 15. Januar 2016
I bought this book as an extra to my literary studies seminar and it was really useful. The annotations at the back are a life safer, specially when it comes to analysing Prufrock.
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am 9. April 2014
This collection includes some of Eliot's works in French, which I found a pleasant surprise. I would recommend this book to others.
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am 24. August 2011
Schönes Buch, das auf engem Raum maßgebliche Gedichte Eliots präsentiert. Anspruchsvolle Texte, die es für den "Durchschnittsbürger" nötig machen, ein Wörterbuch zur Hand zu nehmen und auch den Verstand zu benutzen, d.h. nicht einfach nur runterlesen und "die Atmosphäre in sich aufnehmen" - dies gilt aber für gute Lyrik im Allgemeinen. Es lohnt sich. Die Anmerkungen zu den einzelnen Gedichten am Ende des Buchs sind etwas knapp. Was den Preis betrifft, lässt sich überhaupt nichts einwenden. Nichts für Spießbürger, die nur Stoff zum Reden suchen - da ist man mit z.B. Dan Brown wesentlich besser bedient (das habe ich im Rahmen meiner Rezension nur zu gerne gesagt).
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am 14. März 2000
prufrock and the wasteland have to be the finest work produced by eliot, and it is great to see them collected in this inexpensive, short collection.
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am 24. April 2000
...not exactly "The Love Song..." but "The Waste Land" is Prufrock's alter-ego's best. It says that nobility, moderation, standards of beauty and high taste--all the so called great ideas--have been cast aside for love of the almighty dollar, pursuit of success and wealth. What? You don't believe me? You didn't read that? Read it again. And again. A note or two: Ezra Pound, TS Eliot's friendly foe, did editing of the original manuscript cutting about half of it, but TS loved the work he made the reader go through, so there are great passages of pure license that generally makes the reader go mad, but nevertheless are quite compelling. TS was also quite an aficionado of the French Symbolists, especially Jules Laforgue...this inflenced his work greatly.
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am 28. November 2009
Nicht einfach zu verstehen... vor allem nicht gänzlich zu verstehen... Aber mal sehen, wie weit ich es nach dem Semester begreifen kann^^
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am 4. Oktober 1997
No, I mean it. The book itself is a pretty nicely constructed book. My copy (purchased here) also claims to be of an edition of 350. Which is a pretty nice book to have a bunch of poems by T.S. Eliot in.
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am 25. März 1999
He was the greatest that ever was, and the greatest who will ever be
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