An vielen Stellen dieses Buches war ich eher verstört als erschrocken, denn als Einzelkind und Nicht-Vater kann ich die meisten Situationen kaum nachvollziehen.
Zur Geschichte: Tom, ein englischer Teenager, der mit seinen Eltern und seiner Schwester außerhalb Londons wohnt, wird damit konfrontiert, dass seine Schwester ein (von ihr initiiertes) sexuelles Verhältnis mit dem eigenen Vater hat. Von diesem Moment an tun sich fast nur noch Abgründe auf. Es kam mir eher wie ein Kurt-Cobain-Song vor, alles im Eimer und alles kaputt und ich mittendrin. Trotzdem ein packend geschriebenes und gut erzähltes Buch, allerdings nichts für Feingeister...