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The Virgin Suicides  [UK Import]
 
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The Virgin Suicides [UK Import]

Kathleen Turner , James Woods , Sofia Coppola    Nicht geprüft   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Kathleen Turner, James Woods, Kirsten Dunst, Danny DeVito, Josh Hartnett
  • Regisseur(e): Sofia Coppola
  • Format: Anamorph, Import
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • Anzahl Disks: 1
  • Studio: Twentieth Century Fox
  • Erscheinungstermin: 5. Dezember 2000
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004YN6Q
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 70.421 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine seltsame Stimmung muss das Leben der Familien in den amerikanischen Vorstädten der 70er Jahre geprägt haben -- eine Stimmung zwischen Aufbruch und Abschottung, zwischen konservativem Beharren und zaghaftem Freiheitsdrang, wie sie Ang Lee in Der Eissturm heraufbeschworen hat. Diesem düsteren Wintermärchen hat nun Sofia Coppola mit The Virgin Suicides ein nicht minder düsteres Sommerstück zur Seite gestellt. Herrschte bei Ang Lee eine eisige Kälte, die die Familien erstarren und zerbrechen ließ, bestimmt hier eine ebenso unnatürliche und gefährliche Wärme das familiäre Klima.

Mr. und Mrs. Lisbon (James Woods und Kathleen Turner) lieben ihre fünf Töchter, doch sie können nicht mit den Sehnsüchten und Regungen der pubertierenden Mädchen umgehen. In ihrem Wunsch, die fünf zu beschützen, erdrücken die beiden sie. Als die Jüngste versucht, sich umzubringen, soll sich alles ändern. Nur ist die neue Freiheit, die Mr. und Mrs. Lisbon ihren Töchtern schenken, keine, und so gelingt der zweite Selbstmordversuch. Von diesem Moment an kann alles nur noch schlimmer werden.

The Virgin Suicides, Sofia Coppolas Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jeffrey Eugenides, ist die Geschichte eines dunklen Mysteriums, erzählt wird sie von einem der vielen Jungen, die damals, in den 70ern, in die Lisbon-Mädchen verliebt waren. Noch mehr als 20 Jahre später kann er nicht verstehen, warum die fünf sich umgebracht haben. Der Film liefert dann zwar über seine Bilder und seinen Blickwinkel auf die Lisbons einige Ansätze für Erklärungen, aber auch sie können letztlich kein Licht in das schreckliche Dunkel dieser Familie bringen. Sofia Coppola ist auch gar nicht darauf aus, das Rätsel zu lösen. Ihr geht es um Stimmungen, um die Extreme zwischen denen Teenager hin und her schwanken. So lösen sich unbändige Lebensfreude und verzweifelte Todessehnsucht ständig ab.

Der Film sammelt Impressionen aus dem Leben in der Vorstadt, die sich dann zu einem hypnotischen Stimmungsbild zusammenfügen. Zugleich lässt Sofia Coppola ihren Darstellern die Freiheit, sich mit ganz unterschiedlichen Mitteln -- so weit es geht -- in das Innenleben vorzutasten. So wird The Virgin Suicides auf Grund des sensiblen Spiels von Kirsten Dunst als feenhafte Lux und James Woods', der hier als innerlich schwacher Mathematiklehrer mit all seinen typischen Manierismen bricht, auch zu einem überragenden Schauspielerfilm. --Sascha Westphal

Video Jakob Kurzinhalt

Amerika, Mitte der 70er Jahre. In einer Kleinstadt in Michigan haben die Nachbarsjungen nur Augen für die 5 Lisbon-Schwestern. Die schönen geheimnisvollen Mädchen erregen die Aufmerksamkeit und Neugier der Jungen, die bereit sind, alles zu tun, um die streng behüteten und fromm erzogenen Töchter kennen zu lernen. Doch ihre Entdeckungen werden sie jäh ihrer jugendlichen Unschuld entreißen und für immer Spuren hinterlassen. Denn die Ereignisse eskalieren...Ein wunderbarer Film über Erinnerungen, Sehnsucht, Liebe und Tod.

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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nachdenklich 28. September 2002
Format:DVD
Das Erstlingswerk von Sofia Coppola, der Tochter des berühmten Francis Ford Coppola ist ein ruhiger Film. Keine schnellen Schnitte, keine treibenden Beats.
Vielmehr ein Film, der die Geschichte, die er zu erzählen hat langsam, aber stetig aufbaut, dies untermalt von dem einmalig atmosphärischen Soundtrack von Air.
Vier Schwestern wachsen in einem Erzkonservativen Elternhaus auf, überbehütet und eingesperrt durch die strengen Regeln der Eltern.
Was bei "normalen" Kindern zu den in der Pubertät üblichen Streitigkeiten mit den Eltern führt, mündet hier in einer Tragödie griechischen Vorbildes, dem gemeinschaftlichen Suizid der Mädchen.
Auch wenn der Zuschauer, der die Inhaltsangabe gelesen hat, weiss, dass dies passieren wird, trifft ihn eben dieser Moment vollkommen unvorbereitet und mit voller Wucht.
Einer der seltenen Filme, während deren Abspann ich wie erschlagen vor dem Fernseher sitze und zu verstehen versuche...
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zerstörung der Unschuld 6. Oktober 2009
Von Mrs. Peel
Format:DVD
"Cecilia war die Erste, die ging." Mit diesem ersten Satz wird schon zu Beginn des Films unmissverständlich klar gemacht, dass besagte Cecilia nicht die Einzige der 5 Lisbon-Töchter bleiben wird, die im Suizid den einzigen Ausweg aus der schleichenden Selbstzerstörung dieser amerikanischen Vorstadtfamilie sieht. Fünf Töchter kollidieren in ihren adoleszenten Träumen mit der erstickenden Welt der konservativen Idylle ihrer Eltern, die versuchen die Unschuld ihre Töchter durch Isolation von der Außenwelt zu bewahren. Sofia Coppola fokussiert ihren Blick bei diesem bemerkenswerten Regiedebüt auf die sehr detaillierte Beschreibung des Zerstörungsprozesses. Sie hält sich im Wesentlichen an die Romanvorlage von Jeffrey Eugenides: Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive einer verklärten Sichtweise, die 25 Jahre später erfolgt. Die Schilderung der Ereignisse um die Lisbon-Töchter erfolgt durch die nostalgischen Augen der Jungen aus der Nachbarschaft, die Haus an Haus mit den hübschen Mädchen leben, den Fortgang des familiären Verfallsprozesses beobachten und quasi die Kamera für den Zuschauer auf die Geschehnisse richten. Wie auch im Buch projizieren die Jungen viel Subjektives in die geheimnisvolle Gedankenwelt dieser unnahbaren, verschlossenen Mädchen hinein, deren wahrhaftiger Inhalt sich sowohl den männlichen Hauptfiguren als auch dem Betrachter nie vollständig erschließen wird. Sozusagen Weiblichkeit als nicht erklärbares Mysterium für die oft sehr beschränkte maskuline Auffassungsgabe. Mit diesem dramaturgischen Trick der Sichtweise wird auf faszinierende Art und Weise und mit einem Distanz bewahrenden Blick der Mythos um die Mädchen herausgeschält. Aus dem Cast hervorzuheben ist sicher Kirsten Dunst, die die zerbrechliche, unnahbare Schönheit der Lisbon-Töchter sehr gut vermittelt. Aufwertender Gimmick des Films sind einige kleine Nebenrollen, die völlig unerwartet besetzt sind. So begegnet man einem Danny DeVito als ernsten Psychologen oder Scott Glenn als Priester.

Die teils sehr beklemmenden Szenen des Films werden von einem großartigen Soundtrack untermalt, für den die französische Gruppe Air verantwortlich ist, die in den 90ern mit Moon Safari einen zeitlosen Electro-Klassiker ablieferten. Ähnlich wie in einem Musikvideo werden einzelne Bildsequenzen wie etwa von der schwelgerischen Gedankenwelt der Mädchen, der Traurigkeit des Daseins und dem unausweichlichen Hindriften auf den Suizid sehr atmosphärisch mit ambienten Klängen von der Musik beschrieben. Sofia Coppola scheint ein gutes Gespür für die Auswahl ihrer Soundtracks zu haben. Später unterlegte sie ihr Kostümdrama Marie Antoinette ebenfalls sehr stimmig mit Musik u.a. von Aphex Twin und The Cure.

Als Bonusmaterial sind auf der DVD ein Making Of, sowie Kinotrailer, Fotogalerie, Soundtrack Highlights und das Musikvideo Playground Love von Air zu finden.
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
einmalig 21. Oktober 2002
Von D. Grün
Format:DVD
In dem Film „The Virgin Suicides" geht es um 5 bildhübsche Schwestern, die in einem sehr religiösen Elternhaus aufwachsen und von ihren Eltern übermäßig stark behütet werden, was fast schon in einen Wahn mündet. Cecilia (13 Jahre), Lux (14), Bonnie (15), Mary (16) und Therese (17) haben daher kaum sozialen Kontakt bzw. ein funktionierendes soziales Umfeld. Als vor diesem Hintergrund die junge Cecilia zweimal versucht, sich das Leben zu nehmen (beim zweiten Mal schafft sie es), verengt sich die Situation der 4 verbliebenen Mädchen weiter. Als die 14-jährige Lux nach einem Schulfest erst am nächsten Morgen nach Hause kommt, trifft die Mutter eine sehr verhängnisvolle Entscheidung. Sie kapselt die Mädchen total von ihrer Außenwelt ab und lässt sie nicht mehr aus dem Haus raus. Vor diesem Hintergrund begehen alle 4 letztendlich gemeinschaftlich Selbstmord.
Der Film „The Virgin Suicides" von Regiedebütantin Sofia Coppola (Tochter von Francis Ford Coppola, der eine Produzentenrolle bei dem Film einnimmt) ist sicherlich nichts für einen gemütlichen Fernsehabend in der Familie oder mit Freunden. Damit wäre dem Film Unrecht getan, ihn nur als bloße „Unterhaltung" zu sehen. Man sollte ihn sich in jedem Fall alleine ansehen und sich total auf seine Handlung konzentrieren. Meiner Meinung nach steckt sehr viel mehr in „The Virgin Suicides" als zunächst angenommen. Die Geschichte wird simpel erzählt, ohne große Szenenwechsel oder besondere Special Effects. Die Handlung wird wunderbar aufgebaut und daher verkommt der Film nie zu einem langatmigen Streifen. Vielmehr kann man nicht anders, als darüber nachzudenken, warum die Mädchen sich das Leben nahmen. Man kann auf diese Frage sehr viele Antworten finden, man wird sich jedoch mit keiner davon zufrieden geben können. Auch wird das wahre Ausmaß des Films erst in der entscheidenden Szene klar, die zudem unerwartet und hart kommt und auch mit der Bilderführung extrem untermalt wird.
Aufgrund der Thematik des Films und der bewusst gewählten psychischen Härte (eben nicht ein Teenie- oder Liebesfilm, sondern eher ein Psychodrama) empfehle ich den Film niemandem, der das Erwachsenenalter noch nicht erreicht hat und erst recht niemandem, der sich noch in der Pubertät befindet (FSK 12 halte ich für falsch, FSK 16/18 müsste mindestens her). Die Gefahr ist, dass man sich den Mädchen verbunden fühlt oder sie sogar als „Helden" oder „Gleichgesinnte" ansieht, was in diesem Lebensabschnitt bei dem Film nicht sinnvoll ist und nach hinten losgehen kann.
Abschließend zu sagen, ein rundum gelungenes Meisterwerk wurde 1999 geboren, leider wurde es nicht verstanden, den Filmstart angemessen vorzubereiten (die besten Schauspieler waren ja in Mengen vorhanden) und so blieb der große Erfolg aus. Auch ist er in Videotheken sehr selten zu finden, total unverständlich, ich hab ihn noch nirgends gesehen, weder auf Video noch auf DVD und ohne meinen besonderen Bezug zu Kirsten Dunst wäre ich auch nicht auf „The Virgin Suicides" gekommen. Aber ein für Erwachsene harter Film, der sich ihre Jugend wieder in Erinnerung ruft, und über den man einfach nachdenken muss und die ein oder andere schlaflose Nacht verbringt. Auf jeden Fall ansehen!!!!!!!
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Vor 1 Monat von Carl Rothenburg veröffentlicht
Flacher Film
Wirklich nicht zu empfehlen. Lahme Story, und nur das Cover verführt dazu zu denken das der Film vielleicht einen interessanten Eindruck macht.
Vor 2 Monaten von SerenaLively veröffentlicht
Tolle Literaturverfilmung mit perfekter Balance aus Anspruch und...
Sofia Coppolas Film-Adaption von Jeffrey Eugenides' erschütternder und doch mit einer reichlichen Portion Humor und melancholisch-verklärender 70er-Jahre-Nostalgie... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Michael Schäfer veröffentlicht
Interessant, aber nicht ganz befriedigende Auflösung
Ein interessanter Film, dessen Erklärungsversuche mich aber nicht befriedigen konnte. Ich habe noch zu viele Fragen, die nicht beantwortet wurden.
Vor 5 Monaten von Martina31 veröffentlicht
Zerbrechliche Teenagerzeit...
Ein US-Südstaatenkaff Mitte der 70er Jahre:
Die Strassen sind herausgeputzt, die Wiesen vor den Häusern sind perfekt, wie auf einem Golfplatz. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Ray veröffentlicht
Ein toller Film
Ich hatte den Film vor Jahren bereits gesehen und mich nun für den Kauf der DVD entschieden.
Interessant war auch das Bonusmaterial, was ich nach dem eigentlichen Film... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Nunulein85 veröffentlicht
Der Blick von außen
Es gibt Filme, die man ziemlich gut rezensieren kann, weil sie einen leichten Zugang bieten, und dann wiederum gibt es Filme, für die man mehrere Anläufe benötigt... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Tristram Shandy veröffentlicht
Ansich ein toller Film! Leider mit zu viel offenen Fragen!
Eigentlich hat dieser Film ganz klar mehr als 3 Sterne verdient! Jedoch erfährt man in dem Film den eigentlichen Grund der Selbstmorde der jungen Lisbon-Mädchen nicht und... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von StarScream veröffentlicht
Film zum Nachdenken
... schaute mir gerade den Film zum wiederholten Male an.
Zum Thema wurde ja schon alles geschrieben und spoilern tue ich ungern bei diesem Film. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von Sven
The Virgin Suicides
'The Virgin Suicides' - wie der Titel bereits andeutet, geht es auch in Sofia Coppolas Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jeffrey Eugenides um ein in Film und Literatur schon... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2010 von Kevin Hofbauer
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