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The Virgin Suicides


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Produktinformation

  • Darsteller: Kirsten Dunst, James Woods, Josh Hartnett, Kathleen Turner
  • Regisseur(e): Sofia Coppola
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 30. März 2007
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (66 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0002I8TTO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.278 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Amerika, Mitte der 70er Jahre. In einer Kleinstadt in Michigan haben die Nachbarsjungen nur Augen für die 5 Lisbon-Schwestern. Die schönen geheimnisvollen Mädchen erregen die Aufmerksamkeit und Neugier der Jungen, die bereit sind, alles zu tun, um die streng behüteten und fromm erzogenen Töchter kennen zu lernen. Doch ihre Entdeckungen werden sie jäh ihrer jugendlichen Unschuld entreißen und für immer Spuren hinterlassen. Denn die Ereignisse eskalieren...Ein wunderbarer Film über Erinnerungen, Sehnsucht, Liebe und Tod.

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Eine seltsame Stimmung muss das Leben der Familien in den amerikanischen Vorstädten der 70er Jahre geprägt haben -- eine Stimmung zwischen Aufbruch und Abschottung, zwischen konservativem Beharren und zaghaftem Freiheitsdrang, wie sie Ang Lee in Der Eissturm heraufbeschworen hat. Diesem düsteren Wintermärchen hat nun Sofia Coppola mit The Virgin Suicides ein nicht minder düsteres Sommerstück zur Seite gestellt. Herrschte bei Ang Lee eine eisige Kälte, die die Familien erstarren und zerbrechen ließ, bestimmt hier eine ebenso unnatürliche und gefährliche Wärme das familiäre Klima.

Mr. und Mrs. Lisbon (James Woods und Kathleen Turner) lieben ihre fünf Töchter, doch sie können nicht mit den Sehnsüchten und Regungen der pubertierenden Mädchen umgehen. In ihrem Wunsch, die fünf zu beschützen, erdrücken die beiden sie. Als die Jüngste versucht, sich umzubringen, soll sich alles ändern. Nur ist die neue Freiheit, die Mr. und Mrs. Lisbon ihren Töchtern schenken, keine, und so gelingt der zweite Selbstmordversuch. Von diesem Moment an kann alles nur noch schlimmer werden.

The Virgin Suicides, Sofia Coppolas Verfilmung des gleichnamigen Romans von Jeffrey Eugenides, ist die Geschichte eines dunklen Mysteriums, erzählt wird sie von einem der vielen Jungen, die damals, in den 70ern, in die Lisbon-Mädchen verliebt waren. Noch mehr als 20 Jahre später kann er nicht verstehen, warum die fünf sich umgebracht haben. Der Film liefert dann zwar über seine Bilder und seinen Blickwinkel auf die Lisbons einige Ansätze für Erklärungen, aber auch sie können letztlich kein Licht in das schreckliche Dunkel dieser Familie bringen. Sofia Coppola ist auch gar nicht darauf aus, das Rätsel zu lösen. Ihr geht es um Stimmungen, um die Extreme zwischen denen Teenager hin und her schwanken. So lösen sich unbändige Lebensfreude und verzweifelte Todessehnsucht ständig ab.

Der Film sammelt Impressionen aus dem Leben in der Vorstadt, die sich dann zu einem hypnotischen Stimmungsbild zusammenfügen. Zugleich lässt Sofia Coppola ihren Darstellern die Freiheit, sich mit ganz unterschiedlichen Mitteln -- so weit es geht -- in das Innenleben vorzutasten. So wird The Virgin Suicides auf Grund des sensiblen Spiels von Kirsten Dunst als feenhafte Lux und James Woods', der hier als innerlich schwacher Mathematiklehrer mit all seinen typischen Manierismen bricht, auch zu einem überragenden Schauspielerfilm. --Sascha Westphal -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rastamandita am 28. September 2002
Format: DVD
Das Erstlingswerk von Sofia Coppola, der Tochter des berühmten Francis Ford Coppola ist ein ruhiger Film. Keine schnellen Schnitte, keine treibenden Beats.
Vielmehr ein Film, der die Geschichte, die er zu erzählen hat langsam, aber stetig aufbaut, dies untermalt von dem einmalig atmosphärischen Soundtrack von Air.
Vier Schwestern wachsen in einem Erzkonservativen Elternhaus auf, überbehütet und eingesperrt durch die strengen Regeln der Eltern.
Was bei "normalen" Kindern zu den in der Pubertät üblichen Streitigkeiten mit den Eltern führt, mündet hier in einer Tragödie griechischen Vorbildes, dem gemeinschaftlichen Suizid der Mädchen.
Auch wenn der Zuschauer, der die Inhaltsangabe gelesen hat, weiss, dass dies passieren wird, trifft ihn eben dieser Moment vollkommen unvorbereitet und mit voller Wucht.
Einer der seltenen Filme, während deren Abspann ich wie erschlagen vor dem Fernseher sitze und zu verstehen versuche...
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mrs. Peel am 6. Oktober 2009
Format: DVD
"Cecilia war die Erste, die ging." Mit diesem ersten Satz wird schon zu Beginn des Films unmissverständlich klar gemacht, dass besagte Cecilia nicht die Einzige der 5 Lisbon-Töchter bleiben wird, die im Suizid den einzigen Ausweg aus der schleichenden Selbstzerstörung dieser amerikanischen Vorstadtfamilie sieht. Fünf Töchter kollidieren in ihren adoleszenten Träumen mit der erstickenden Welt der konservativen Idylle ihrer Eltern, die versuchen die Unschuld ihre Töchter durch Isolation von der Außenwelt zu bewahren. Sofia Coppola fokussiert ihren Blick bei diesem bemerkenswerten Regiedebüt auf die sehr detaillierte Beschreibung des Zerstörungsprozesses. Sie hält sich im Wesentlichen an die Romanvorlage von Jeffrey Eugenides: Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive einer verklärten Sichtweise, die 25 Jahre später erfolgt. Die Schilderung der Ereignisse um die Lisbon-Töchter erfolgt durch die nostalgischen Augen der Jungen aus der Nachbarschaft, die Haus an Haus mit den hübschen Mädchen leben, den Fortgang des familiären Verfallsprozesses beobachten und quasi die Kamera für den Zuschauer auf die Geschehnisse richten. Wie auch im Buch projizieren die Jungen viel Subjektives in die geheimnisvolle Gedankenwelt dieser unnahbaren, verschlossenen Mädchen hinein, deren wahrhaftiger Inhalt sich sowohl den männlichen Hauptfiguren als auch dem Betrachter nie vollständig erschließen wird. Sozusagen Weiblichkeit als nicht erklärbares Mysterium für die oft sehr beschränkte maskuline Auffassungsgabe. Mit diesem dramaturgischen Trick der Sichtweise wird auf faszinierende Art und Weise und mit einem Distanz bewahrenden Blick der Mythos um die Mädchen herausgeschält.Lesen Sie weiter... ›
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 10. November 2010
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ein US-Südstaatenkaff Mitte der 70er Jahre:
Die Strassen sind herausgeputzt, die Wiesen vor den Häusern sind perfekt, wie auf einem Golfplatz. Ulmen umgeben die Straßen, alles sieht porentief rein und paradiesisch aus.
Dort in dieser erzchristlichen Umgebung wohnen in der Nachbarschaft die Lisbons. Der Mathelehrer der Schule Ronald Lisbon (James Woods) und seine erzkatholische Frau (Kathleen Turner) mit ihren 5 blonden und hübschen heranwachsenden Töchtern Cecila - 13 Jahre (Hanna Hall), Lux - 14 Jahre (Kirsten Dunst), Mary - 15 Jahre (A.J. Cook), Bonnie - 16 Jahre (Chelse Swain) und Therese - 17 Jahre (Leslie Hayman).
Die Erziehung bei den Lisbons ist sehr streng und konservativ, aber sie bezeichnen den Umgang untereinander als liebevoll und tatsächlich strahlt die Familie eine gewisse Harmonie aus.
Die gleichaltrigen Jungs aus der Nachbarschaft interessieren sich natürlich für die fünf Lisbon-Teenager und sie erzählen diese Geschichte, die von Sofia Coppola 1999 nach dem gleichnamigen Roman von Jeffrey Eugenides verfilmt wurde.
Gravierende Probleme scheint auf jeden Fall die 13 Jährige Cecilia zu haben, die sich in der Badewanne die Pulsadern aufschnitt und in letzter Sekunde gerettet werden konnte. Der Psychiater Dr. Horniker (Danny de Vito) bekommt in den Sitzungen nicht viel von Cecilia zu hören, er tut aber intuitiv das Richtige, indem er den Eltern empfielt, dass das Mädchen soziale Kontakte - vor allem auch mit dem männlichen Geschlecht - suchen soll und die Eltern sowas fördern müssten.
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48 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. Grün am 21. Oktober 2002
Format: DVD
In dem Film „The Virgin Suicides" geht es um 5 bildhübsche Schwestern, die in einem sehr religiösen Elternhaus aufwachsen und von ihren Eltern übermäßig stark behütet werden, was fast schon in einen Wahn mündet. Cecilia (13 Jahre), Lux (14), Bonnie (15), Mary (16) und Therese (17) haben daher kaum sozialen Kontakt bzw. ein funktionierendes soziales Umfeld. Als vor diesem Hintergrund die junge Cecilia zweimal versucht, sich das Leben zu nehmen (beim zweiten Mal schafft sie es), verengt sich die Situation der 4 verbliebenen Mädchen weiter. Als die 14-jährige Lux nach einem Schulfest erst am nächsten Morgen nach Hause kommt, trifft die Mutter eine sehr verhängnisvolle Entscheidung. Sie kapselt die Mädchen total von ihrer Außenwelt ab und lässt sie nicht mehr aus dem Haus raus. Vor diesem Hintergrund begehen alle 4 letztendlich gemeinschaftlich Selbstmord.
Der Film „The Virgin Suicides" von Regiedebütantin Sofia Coppola (Tochter von Francis Ford Coppola, der eine Produzentenrolle bei dem Film einnimmt) ist sicherlich nichts für einen gemütlichen Fernsehabend in der Familie oder mit Freunden. Damit wäre dem Film Unrecht getan, ihn nur als bloße „Unterhaltung" zu sehen. Man sollte ihn sich in jedem Fall alleine ansehen und sich total auf seine Handlung konzentrieren. Meiner Meinung nach steckt sehr viel mehr in „The Virgin Suicides" als zunächst angenommen. Die Geschichte wird simpel erzählt, ohne große Szenenwechsel oder besondere Special Effects. Die Handlung wird wunderbar aufgebaut und daher verkommt der Film nie zu einem langatmigen Streifen. Vielmehr kann man nicht anders, als darüber nachzudenken, warum die Mädchen sich das Leben nahmen.
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