Kurzbeschreibung
Tilman Urbach, Fono Forum:
“The Viola in My Life” besteht aus vier Folgen mit unterschiedlichem Instrumentarium. Vom Cikada Ensemble und Marek Konstantynowicz so sensibel ausgeleuchtet, dass man es zu einem einzigen Stück zusammendenken kann. Hier steht die Viola im Mittelpunkt, um deren langgezogene Töne sich die anderen Instrumente gruppieren. Dunkel steigt die Perkussion auf, während das Klavier nur Akzente setzt. Einzigartig, einprägsam und von äußerster Dringlichkeit.
Johannes Saltzwedel, Kultur Spiegel:
Die vier Stücke …, die der Bratschist Marek Konstantynoviwz jetzt neu aufgenommen hat, sind jeweils keine Viertelstunde lang und damit wahre Quickies: Typischerweise forderte der Klangschöpfer von Interpreten wie Hörern mindestens eine Stunde Konzentration. Auf solchen Strecken erklingen dann in Zeitlupe magische Einzeltöne und Melodiereste, derart fern von Takt und Tonart, dass sich wie von selbst ein meditatives Schweben einstellt. Feldmans Musik sei näher an dem, „was wir als schön kennen“, erklärte einmal sein großes Vorbild John Cage.
Geoff Brown, The Times:
Afraid of Morton Feldman? These four pieces for viola and ensemble, and piano and orchestra were always among his friendliest, most compact pieces. Limpid beauty shines from Marek Konstantynowicz’s performances, even when the viola line is a succession of isolated notes. The Cikada Ensemble and Norwegian Radio Orchestra supply chiming chords and other minimalist charms. Surrender to the spell.
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