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The Village - Das Dorf
 
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The Village - Das Dorf

Bryce Dallas Howard , Joaquin Phoenix , M. Night Shyamalan    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (248 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon-Redaktion

Selbst wenn er sein Markenzeichen, das unvorhersehbare Ende, wie in The Village bedenklich ausreizt, ist M. Night Shyamalan ein echter Showman, der weiß, wie man ein Gruselkabinett inszeniert. Dieses Mal verliert er durch eine ziemlich missglückte 'Überraschung' die Kontrolle – diese ist fast eins-zu-eins von der 'Twilight Zone'-Folge 'A Hundred Yards Over the Rim' aus dem Jahre 1961 geklaut, in der Cliff Robertson die Hauptrolle spielte. Selbst wenn man diese Geschichte von Rod Serling nicht kennt, gelingt es einem vielleicht, die Überraschung zu erraten, die auf Shyamalans Schockometer weit unterhalb von Sixth Sense und Signs – Zeichen rangiert. Dennoch muss man Shyamalans eindeutige Stärken bewundern: ein scharfer Blick für Angst erzeugende Bildkompositionen, ein grundsätzliches Gespür für unangenehme Situationen, einen feinfühligen Umgang mit guten Schauspielern (von denen jedoch die meisten hier verschwendet sind, bis auf Bryce Dallas Howard in ihrem viel versprechenden Debut) und einer vorsichtigen Enthüllung seiner Geheimnisse, die sich in diesem Fall um ein Dorf im neunzehnten Jahrhundert ranken, welches mit grausigen Kreaturen, die in den nahen verbotenen Wäldern hausen, eine angsterfüllte Abmachung getroffen haben. Ob dies irgend jemanden wirklich überraschen kann? Nicht wirklich, zumal der Kaiser Shyamalan in The Village eindeutig seine Kleider verloren hat, aber es ist nett, dass er uns hin und wieder Angst einjagen will – selbst wenn ihm das nicht immer gelingt. --Jeff Shannon

Movieman.de

Eines muss man Filmemacher M. Night Shyamalan lassen: Es gibt wunderschöne Bilder im Film zu entdecken - nun, er hatte eben mit Roger Deakins einen verdammt guten Kameramann - und wenn einem tatsächlich mal ein Schauer über den Rücken läuft, dann liegt das nur an der intensiven Filmmusik von Komponist James Newton Howard. Das ist aber auch schon das einzig Positive, was man über das neueste Werk des "Sixth Sense"-Machers sagen kann, denn das Script ist ein Desaster, gespickt mit Dialogen, die teils dermaßen flach sind, dass sie selbst in ernsten Szenen unfreiwillig komisch wirken. Das Schlimmste am Film: Jeder, der in einen Shyamalan-Film reingeht, überlegt natürlich, was denn der Twist sein könnte, der uns am Schluss überraschen soll. Irgendwann nach den ersten 30 Minuten kommt einem dann ein Verdacht - und sofort verwirft man diese Vermutung wieder, denn das wäre zu einfach und man hätte jeden zukünftigen Autoren an der Drehbuchschule mit Schimpf und Schande aus der Klasse gejagt. Dass sich dieser Verdacht am Ende dann als richtig erweist, macht die Sache fast unerträglich und der Mangel an Kreativität lässt einen entweder frustriert aufstöhnen oder hellauf lachen. Fazit: Jedes Dorf braucht seinen Dorfdeppen und Shyamalan hofft, dass Sie es sind! Es grenzt schier an Frechheit, was uns Shyamalan als Auflösung bietet und plötzlich verwundert einem im Nachhinein die aggressive Marketingkampagne nicht mehr, denn der Film hat sie bitter nötig. Wenn man bedenkt, dass im Gegensatz zu "The Village" einzelne Folgen der "Twilight Zone" wie absolute Meisterwerke wirken, gemixt mit ein bisschen "Scooby-Doo", kann das Urteil nur heißen: "Shyamalan, setzen, 6!"

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch auf gutem Kurs, extraseitig ist wesentliches vorhanden.

Bild: Die Farbebung ist leuchtend satt. Hervorzuheben ist hier besonders die Abbildung der roten Umhänge und Blumen im Wald, die echten -gewollten- Signalcharakter hat. Auch in der Nacht, die ja üblicherweise vieles verschluckt, bleibt hier, auch Dank der sensiblen Ausleuchtung, immer das Maximum an Grauabstufungen erkennbar. Insbesondere aus der Ferne der Nacht wirkt das Dorf mit seinen Lichtern sehr plastisch und konturenreich (00.16.10). Nebel, ein typisches Problem beim DVD-Encoding wird hier ohne nennenswertes Ruckeln absolviert. Lediglich leichtes Hintergrundgrieseln,vornehmlich in Himmeln trübt den Bildgenuss ein wenig und zieht etwas Blockrauschen nach sich.

Ton: Die Akustik wird von einem sehr feinsinnigen Score und der Einstreuung feinster Knackser in der sonst absolut stillen und rauschfreien Waldatmo bestimmt. Das ist absolut authentisch und weit besser, als jede Form der Aufpeppung durch Wind und Uuhs und Aahs. Die Dialoge sind weitgehend kraftvoll und natürlich angelegt und breiten sich auch über das gesamte vordere Pan aus. Der Subwoofer liefert ebenfalls einen gewissen Anteil am düsteren Gesamtgeschehen, könnte aber etwas aktiver in den gruseligen Momenten sein.

Extras: Das 25-minütige Making of ist netterweise in 6 Abschnitte unterteilt, die jeweils einen wichtigen Aspekt der Produktion beleuchtet. Bryce Tagebuch sind nachgefilmte Notizen der blinden Hauptdarstellerin und geben einen kleinen persönlichen Eindruck der Dreharbeiten mit Schaupsielgrößen wie William Hurt und Sigourney Weaver wieder. Der Rest, wie das typische Einbinden eines frühen Shyamalan-Jugendfilmes und die Fotogalerie sind etwas für Hardcorefans. Wohingegen die Extraszenen vom Regisseur eingeleitet werden. --movieman.de

VideoMarkt

In einem idyllischen Dorf im Pennsylvania des Jahres 1897 lebt man autark und hält sich an überlieferte Regeln. Doch der ruhige Schein trügt. Denn in den Wäldern hausen fremdartige, fleischfressende Wesen, die in den Ort einfallen, wenn sie sich bedroht fühlen. Da beschließt der stoische Schweiger Lucius, das Böse zu suchen. Ein kleiner Schritt mit großen Folgen. Für Lucius' Geliebte Ivy, die blinde Tochter des Ortsvorstehers, für den auch in sie verliebten Dorftrottel und all die anderen, die um das wirkliche Geheimnis der Gemeinde wissen.

Video.de

Nach Blockbustern wie "The Sixth Sense" oder "Signs - Zeichen" erweist sich Gänsehaut-Spezialist M. Night Shyamalan erneut als virtuoser Meister anspruchsvoller Grusel-Epen mit Hang zum Mystischen. Atmosphärisch intensiv in Roger Deakins' ("Fargo") Aufnahmen festgehalten, entfaltet sich ein beklemmendes Märchen, fesselnd gespielt von "großen" Namen wie Joaquin Phoenix, William Hurt und Adrien Brody. Wer sich vom obligaten Twist am Ende keinen großen Schockmoment erwartet, darf sich über eine feine Geschichte freuen.

Blickpunkt: Film

Rot ist die Farbe, die sie anlockt, Gelb der Ton, der sie besänftigt und Grün die Farbe der Hoffnung, dass nach 'Sixth Sense', 'Unbreakable' und 'Signs - Zeichen' das Konzept des übernatürlichen Überraschungsthrillers ein weiteres Mal Früchte trägt. Dank einer erneut cleveren Prämisse, die sich ideal zum Schüren von Neugier nutzen lässt, stehen die Zeichen für eine grüne Ampelschaltung bestens, auch wenn 'The Village', der bislang ambitionierteste und strengste Film von M. Night Shyamalan, seine Besucher stärker polarisieren könnte als die anderen Grusel-Rätsel-Hybriden des Autors und Regisseurs.

Entscheidend für einen langfristigen Erfolg, der sich schließlich auch in der Zweitverwertung unter dem Laser niederschlagen soll, ist letztlich das Maß, wie harmonisch Erwartungen und Seherfahrung in Einklang gebracht werden können. Diese Variable ist auch bei 'The Village' unberechenbar, weil jeder sein eigenes Drehbuch mit ins Kino bringt oder dort entwickelt, das dann an entscheidenden Stellen entweder überflüssig oder dominant wird. Gesichert aber ist, dass dank eines atmosphärischen Trailers und eines Marketings, das die Warnfarbe Rot clever als Köder benutzt, diesen Film Millionen sehen wollen. Grund ist Shyamalans Ruf als Magier von Suspense und Twists sowie Urängste, denen sich der Mensch immer wieder stellen muss. Kultiviert wurden sie früher in Märchen, die auch den neuen Film des Regisseurs maßgeblich beeinflussen.
Schauplatz ist ein kleines, isoliertes Dorf in Pennsylvania, das 1897, an der Schwelle zur Moderne, mit alten Mythen konfrontiert ist. Umringt von undurchdringlichen Wäldern, leben die Dorfbewohner ein Quäker-ähnliches friedliches Leben, sofern keiner die mit Wachturm gesicherte Grenze zum Wald überschreitet. Denn hierhin haben sich gefürchtete Kreaturen zurückgezogen, die mit animalischen Lauten Angst in den Menschen säen und sie mit sporadischen nächtlichen Besuchen warnen, sollte ihr Territorium verletzt werden. Ihre Präsenz wird weitgehend von Geräuschen etabliert, wenn Zweige knacken, an Türen geschabt wird oder über dem Keller Schritte zu hören sind. Mit wenigen, atmosphärisch magischen Bildern deuten Shyamalan und sein exzellenter Kameramann Roger Deakins die humanoide Gestalt der Wesen an, die Fleischfresser sind, sich unter roten Umhängen verbergen und in die Häuser einfallen, wenn sie sich bedroht fühlen.
Wie in 'Signs' beschränkt sich die Regie auf Fast-Kontakte, erzeugt meisterlich Spannung, wenn sich die Jungs zur Mutprobe an die Waldgrenze stellen oder die Hand eines blinden Mädchens durch eine geöffnete Tür in die Außenwelt greift, gerade als sich das in Unschärfe gehüllte Grauen nähert. Die junge Frau, eine der beiden Töchter des Dorfvorstehers (William Hurt), ist die Protagonistin dieses gruseligen Herbstmärchens über eine Oase der Reinheit in einer verdorbenen Welt. Sie liebt den stoischen Schweiger Lucius (Joaquin Phoenix), der die Aufklärung verkörpert, weil er die Furcht vor dem Unbekannten überwinden will.
Mehr darf man eigentlich nicht verraten über das mehrfach Haken schlagende Gruselkonstrukt, will man dessen Geheimnisse nicht verraten. In Shyamalans Mix aus Grimms Märchen, 'Belphegor' und 'Blair Witch Project' trägt Newcomerin Bryce Dallas Howard, Tochter von Regisseur Ron Howard, den Film mit einer emotional erstaunlich souveränen Leistung. Wie der von Adrien Brody gespielte Dorftrottel erfüllt auch sie als sensible, höchst verwundbare Sympathieträgerin eine genau kalkulierte, traditionelle Rolle im Film, der ähnlich wie 'Unbreakable' die Welt moralisch kommentiert, aber nicht mehr den Weg des Widerstands wählt.
Spannung entwickelt 'The Village' stilsicher, zeigt aber auch Humor und lyrischen Charme (zwei tanzend eine Veranda putzende Frauen) und relativ früh sein wahres Gesicht. Es ist eine von mehreren noch folgenden Überraschungen, die wichtige Antworten liefern, aber auch die Türen zu weiteren Fragen öffnen. Es ist der Punkt, an dem sich Fantasie von Realität prüfen lassen muss, an dem Glauben oder Zweifel vielleicht mitentscheiden, ob 'The Village' im Kino über den Hit hinaus auch eine Attraktion werden wird. kob.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Neuer Gruselthriller von M. Night Shyamalan ("Signs - Zeichen") über ein isoliertes, von mythischen Kreaturen bedrohtes Dorf.

Kurzbeschreibung

1897. Ein dunkles Geheimnis umgibt das verlassene Covington, ein 60-Seelen-Dörfchen wie aus dem Bilderbuch, das in den Wäldern von Pennsylvania seit Jahren komplett von der Außenwelt abgeschnitten ist. Man sagt, der undurchdringliche Wald sei von ungeimlichen Wesen bevölkert, und die Angst der Dorfbewohner sorgt dafür, dass kein Einwohner auch nur jemals einen Fuß vor die Stadtgrenzen setzt. Als sich der junge Lucius in Kitty verliebt und mit ihr Covington verlassen möchte, bricht er mit seinem Vorhaben ein ungeschriebenes Gesetz. Dabei entdecken sie ein furchtbares Geheimnis...

Produktbeschreibungen

1897. Ein dunkles Geheimnis umgibt das verlassene Covington, ein 60-Seelen-Dörfchen wie aus dem Bilderbuch, das in den Wäldern von Pennsylvania seit Jahren komplett von der Außenwelt abgeschnitten ist. Man sagt, der undurchdringliche Wald würde von unheimlichen Wesen bevölkert, und die Angst der Dorfbewohner sorgt dafür, dass kein Einwohner auch nur jemals einen Fuß vor die Stadtgrenzen setzt. Als sich der junge Lucius (Joaquin Phoenix) in Kitty (Bryce Dallas Howard) verliebt und mit ihr Covington verlassen möchte, bricht er mit seinem Vorhaben ein ungeschriebenes Gesetz. Dabei entdecken sie ein
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