Bei manchen Bands und Künstlern reicht mir persönlich eine gut gemachte Best Of wie z.B. bei Billy Idol, wo gerne auch mal viel Füllstoff auf den Studioalben ist. Combos, wo der Musikfan kein Material kennt oder nur eine Handvoll Lieder gut findet sind für solche CD Käufe auch zu berücksichtigen. In Zeiten von Brennern und Downloads kann der Musikhörer die Songs aber auch legal für weniger Geld bekommen, in dem er sie herunter lädt. Ich bevorzuge aber immer noch eine nicht löschbare CD! Bei einer Band wie Filter, deren Bandboss Richard Patrick mal zu den Nine Inch Nails gehörte bin ich der Meinung, dass eine "Best Of" In Ordnung ist. Leider haben die Macher von "The Very Best Things (1995-2008)" zwei entscheidende Fehler gemacht! 1. Das Cover mitsamt Booklet ist potthässlich bzw. hat wenig Inhalt (Bio, Pseudobandfoto) und keine Songtexte. 2. Es befinden sich magere 14 Songs auf der CD bei einer Band, die zwar nur magere 4 Platten in ihrer History hat, ist selbst trotzdem zuwenig. Ein paar mehr Songs und gut wäre dieser Sampler, Platz wäre ja genug. Vom letzten Album "Anthems For The Damned" schaffte es unglaublicherweise nur ein Song auf diese CD! Ein positiver Aspekt für Fans ist, dass auf der Compilation noch seltene Songs von Filmsamplern wie "Akte X", oder "The Crow II" drauf gepackt wurden. Ebenso wie eine Cooperation mit Crystal Method.
Musikalisch gibt es bei dieser Band nichts zu meckern und Leute wie ich, die nicht so die Filter Anhänger sind, werden sich vielleicht wundern wie eingängig und kommerziell die Songs teilweise sind. Aber wenn man sich vor Augen führt, wie viel CDs Filter in den USA verkauft haben, ist dies irgendwie logisch. Wer eingängigen Industrial Rock mag, wird um Filter nicht herum kommen!