Der nur 1,59 m grosse Musiker aus Minneapolis war durch die Verschmelzung von Soul, Funk und Rock einer der innovativsten Musiker der 80er Jahre, bevor er sich in einen Rechtstreit mit seiner damaligen Plattenfirma begab, sich das Slave-Symbol auf die Wange schmierte und sich fortan TAFKAP (The Artist Fomerly Known As Prince), Symbol oder so ähnlich mit verschiedenen Symbolen selbst titulierte.
Und was macht man mit einem Künstler, der schon seit längerer Zeit seinen Höhepunkt hinter sich hat? Man bringt eine Best-Of-CD heraus. Mit den 17 Titeln auf dieser CD erhält man ein konzentriertes Destillat seines Schaffens. Alle seine Hits wie "1999", Let`s Go Crazy", "Kiss", "Purple Rain", When Doves Cry" usw. sind zu hören.
Natürlich kann diese CD nicht den Anspruch erheben, eine Übersicht über Prince` Output zu geben, dafür fehlen einfach zu viele Titel aus seinen Frühwerken "Controversy" oder "Dirty Mind". Und der Fan wird klagen: Wo bleiben "Pop Life", "Sexy M.F.", "Do Me, Baby" oder "Nothing Compares To You"?
Doch für den Verbraucher mit einem übersichtlichen CD-Schrank ist diese Veröffentlichung endlich die Gelegenheit, alle partytauglichen Titel des kleinen Genies auf einem Album vereint zu haben. Und zum Glück bleiben wir von seinen qualitativ schwankenden bis schlechten Titeln nach seiner Namensänderung verschont.