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Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch ein sehr schönes, in sich wunderbar stimmiges Bild mit guter Schärfezeichnung. Der Ton kommt sehr vital und dynamisch daher. Das Bonusmaterial ist gut, könnte jedoch ruhig etwas umfangreicher sein.
Bild: Das farblich wunderbar gestaltete Bild weist leichten Rausch auf, bei dem man aber zumeist das Gefühl hat, dass er als Stilmittel eingesetzt wird. Der Schwarzwert ist sehr gut und Hauttöne erscheinen immer akkurat. Die Kompression sorgt mitunter für deutlich wahrnehmbare Artefakte, allerdings hält sich dies angesichts der Laufzeit der Serie doch eher in Grenzen. Der Kontrast kann auch bei Nachtszenen überzeugen, die Schärfe ist hervorragend, wobei ein Filtereinsatz nicht zu vermelden ist. Die Vorlage ist perfekt erhalten.
Ton: Der DD 5.1-Ton beider Sprachfassungen ist sehr lebendig ausgefallen und nutzt die Möglichkeiten, die "The Unit" offeriert, denn hier gibt es neben all der dramatischen Elemente auch einiges an Action und Explosionen. So erlebt man hier ein paar sehr nette direktionale Effekte und kann auch aus den hinteren Kanälen sowohl subtilen als auch heftigeren Effekteinsatz vernehmen. Der Bass wird nicht vernachlässigt und betont die Explosionen. Die Dialoge sind störungsfrei zu verstehen.
Extras: Das Bonusmaterial ist recht überschaubar ausgefallen. Die Featurette "Vom Buch zur Serie" geht nur knapp über sieben Minuten und bietet kurze Einblicke darauf, wie aus Eric L. Haneys Buch "Inside Delta Force" diese Serie wurde. Die Featurette ist gut, aber man würde sich wünschen, dass sie länger gehen würde. Ein wenig entschädigt dafür der Audiokommentar, bei dem u.a. Shawn Ryan und Haney teilnehmen und nicht nur über die vorliegende Episode, sondern über die Entstehung der Serie als Ganzes sprechen. --movieman.de
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"The Unit" ist eine dieser Serien, die nie völlig schlecht sind, die man aber auch nie so richtig mögen kann. Die Grundidee (von "The Shield"-Macher Shawn Ryan mitentwickelt, der später leider spürbar wenig Einfluss auf "The Unit" hatte) ist nicht schlecht: Die Soldaten werden in militärische Abenteuer verwickelt, während ihre Frauen und Familien daheim ihre eigenen Probleme zu meistern haben.
Das ganze taugt durchaus zu kurzweiliger Unterhaltung, wenn man sich nicht zuviel erhofft. Übergreifende Handlungsbögen, die etwas mehr Pepp in die Serie bringen würden, muss man mit der Lupe suchen, stattdessen regiert das Prinzip des Diktators oder Terroristen der Woche. Spannende Momente und Wendungen, die längerfristig Interesse wecken, sind dann zwar meist gut ausgeführt, kommen aber viel zu selten in sind in den ersten beiden Staffeln an einer Hand abzählbar - leider.
Die Charakterentwicklung bleibt trotz aller Mühen denkbar hinter allen Möglichkeiten, zahlreiche Chancen werden vertan, indem scheinbar offene Storyfäden nie wieder effektiv aufgegriffen werden. Über die Alleskönner-Zeichnung der Helden und den klaffenden Patriotismus muss nicht gesondert gesprochen werden.
Fazit: "The Unit" ist nicht wirklich eine völlige Enttäuschung in der Serienlandschaft, doch eine Offenbarung des Unterhaltungsfernsehens ist sie ebenso wenig. Kann man schauen - mit Einschränkungen - muss man aber nicht.
Hätte Serienschöpfer Shawn Ryan, der bei "The Shield" Genie-Arbeit leistet, mehr Einfluss auf die Handlungsbögen der Serie gehabt, wäre durchaus sicher noch vielmehr aus "The Unit" herauszuholen gewesen.
--- Roman Moehlmann (Alfred Bester)"
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Kurzbeschreibung
Episoden:
Disc 1:
01 Im toten Winkel
02 Stress
03 Streifschuss
04 Jagdausflug
Disc 2:
05 Präriefeuer
06 Die Affäre
07 Harte Landung
08 Drei Tage
Disc 3:
09 Das Leben der Kinder
10 Unauffindbar
11 Die schöne Witwe
12 Die Bombe
Disc 4:
13 Der Kriegsverbrecher