Wenn Gitarristen-Idole, wie Steve Vai, Eric Johnson etc., Soloalben produzieren, verstehen sich diese oft als Befreiung des Künstlers aus den Zwängen Ihrer musikalischen Mentoren und Frontmänner-/frauen. Anders bei "The Ultra Zone". Dieses Album zeigt, dass der mit dem Ehrendoktor - Titel für Musik (Berkely) honorierte Ausnahmemusiker es sehr wohl versteht, verschiedenste Elemente der aktuellen internationalen Musik zu einem Kunstwerk zu verschmelzen. Die Titel sind auch für den musikinteressierten Nichtgitarristen ein Genuß. Alleine der erste Titel "The Blood and Tears" zeigt, mit welcher Brillianz und Leichtigkeit er seine musikalischen Ideen umsetzt. Bemerkenswert sind auch die anderen Titel. Keiner klingt wie der andere. Mal mit Witz, mal mit Romantik, mal aggresiv, mal "Rock Solid". Devise: Kaufen, zurücklehnen, anhören, mitfühlen.