Aus der Amazon.de-Redaktion
Keine Frage -- Jackie Chan sieht in
The Tuxedo in seinem Super-Smoking einfach todschick aus, aber der Film selbst könnte eine kleine Überarbeitung gut vertragen. Ein Film mit Jackie Chan kann zum Glück aber niemals völlig danebengehen, und so ist er auch diesmal charmant zurückhaltend wie immer.
Er spielt einen glücklosen Chauffeur, der versehentlich den Platz seines verletzten Superagenten-Chefs (Jason Isaacs) einnimmt und den Versuch eines Verrückten (Ritchie Coster) vereitelt, die Wasservorräte dieser Welt zu verseuchen, um ein Vermögen mit reinem Quellwasser zu machen. Nachdem er in den Inspector-Gadget-mäßigen Hightech-Smoking seines Chefs geschlüpft ist (der sogar eine "Mambo"-Einstellung besitzt), wird Jackie zum schusseligen Superhelden. Seine kurvenreiche Agentenkollegin Jennifer Love-Hewitt erklärt ihm die Grundlagen der Verbrechensbekämpfung, während sie den Bösewichten auf den Leib rücken.
Das Ganze ist so lächerlich wie es klingt, und Jackies James-Brown-Persiflage ist das einzige richtige Glanzlicht dieses Films. Darüber hinaus -- wie ein Kritiker richtig bemerkte -- dreht sich der Höhepunkt des Plots um eine Insektenkönigin, die es in der Natur gar nicht gibt. Während also Jackie und Jennifer einige wenige brillante Stunts und anspruchslose Unterhaltung abliefern, kann man die Schuld an den Schwächen von The Tuxedo den Drehbuchautoren anhängen, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. --Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
"Als Chauffeur eines für den Geheimdienst arbeitenden Millionärs gerät Jimmy Tong zufällig an dessen mit neuester Computertechnik ausgestatteten Wunder-Smoking. Als er sich diesen Hightech-Spionage-Tuxedo als Gesellschaftsanzug überstreift, entwickelt er sich zur Ein-Mann-Kampfarmee, die nichts und niemand stoppen kann."
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Aus dem schüchternen Taxifahrer Jackie Chan wird dank des Geheimdienstanzuges "The Tuxedo" ein der Schwerkraft widerstehender Ladykiller. Amüsante, wie immer rasante und mit atemberaubenden Stunts durchsetzte Actionkomödie. In den Extras findet man eine Unmenge Extraszenen und auch die beliebt bekannten Pannen und Versprecher.
Bild: Die schon brutale Schärfe und Kontrast zeigen noch Details von Wänden und Mauern, selbst wenn diese weit weg von der Kamera entfernt sind und es zugleich noch dunkel ist. Dabei entwickelt der Bildlauf eine Ruhe, die mustergültig zu nennen ist. An wenigen Stellen kommt es zu leichtem Grieseln, vorangig in Tateinheit mit stehenden Rauschmustern. Bevorzugte Objekte dafür sind große dunkelgraue Wände (00.24.24). Die Farbsättigung wurde mit großer Sorgfalt gewählt und zeigt ein gelegentlich etwas zu nüchternes Farbenspiel.
Ton: Der kraftvolle, aber doch etwas zu weit nach vorn angelegte 5.1-Ton ist sehr facettenreich. Geboten wird eine Vielzahl kleiner, nur im Hintergrund agierende Umweltatmo, wie quäkende Möwen (00.23.55) oder fahrende Autos in Seitenstraßen. In der Musik steckt die eigentliche Dynamik, die dem Bass stellenweise zu einigem, gegenüber dem eigentlichen Filmton sogar dominantes Eigenleben verhilft. Die Dialoge sind in der deutschen Fassung sehr gut zu verstehen und nutzen auch einen gehörigen Teil des stimmlichen Volumens aus. Die englische Fassung liegt nur unwesentlich dahinter. --movieman.de
VideoMarkt
Der schüchterne New Yorker Taxifahrer Jimmy Tong wird wegen seiner Fahrkünste von Superagent Clark Devlin als Chauffeur engagiert. Der ist einem fiesen Schurken auf der Spur, der das Trinkwasser manipuliert und nach Weltherrschaft strebt. Als Devlin jedoch bei einem Bombenanschlag außer Gefecht gesetzt wird, schlüpft Tong in dessen Multifunktions-Smoking. Augenblicklich verwandelt er sich zu einer schier unschlagbaren Kampfmaschine, deren Reflexe nur die Reize der Jungagentin Del Blaine außer Kraft setzen können.
Video.de
Nach Owen Wilson und Chris Tucker holt sich Hongkongs erfolgreichster Kinoexport Jackie Chan ("Rush Hour") für sein neuestes Kampfsportspektakel den Teen-Superstar Jennifer Love Hewitt ("Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast") an seine muskulöse Seite. Leider ist deren Oberweite nur bedingt Ersatz für die diesmal spärlich ausgefallenen Stunts und Kampfeinlagen des asiatischen Bewegungswunders. Dennoch müßte Kevin Donovans turbulent-klamaukiger Agentenspaß vor allem die Jungs zahlreich zum Zugriff animieren.
Blickpunkt:
Der Anzug macht den Mann. Dieser bekannte Ausspruch ist in der neuen Jackie-Chan-Actionkomödie Leitmotiv. Der Hongkong-Superstar, der mit den 'Rush Hour'-Filmen weltweit groß punkten konnte, mimt einen schüchternen Chauffeur, der mittels eines High-Tech-Smokings in einen gelackten Superagenten verwandelt wird. Dabei treten die originellen Martial-Arts-Einlagen des Buster Keaton des Kung Fu zugunsten eher gewöhnlicher Spezialeffekte im 'Flubber'-Format in den Hintergrund, was selbst einem Dynamo wie Chan ein wenig an Fahrt raubt.[BR][BR]Statt Owen Wilson ('Shang-High Noon') oder Chris Tucker ('Rush Hour') gesellt sich hier mit Jennifer Love Hewitt ein weiblicher Sidekick an Chans gelenkige Seite. Hewitt, die bislang in Teenfilmen wie 'Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast' auftrat und mit 'Heartbreakers' einen Hit landete, verkörpert in erprobter Bond-Manier eine Wissenschaftlerin und Nachwuchsagentin, wobei wie bei Denise Richards in 'Der Morgen stirbt nie, die Betonung mehr auf Körperbau denn auf Kompetenz liegt. So wurde gar ein Running Gag über ihre unübersehbaren Brüste eingebaut, deren Karriere laut Hewitt 'besser läuft als meine eigene'. Überhaupt grub man einige angestaubte Gags aus der Sexklamottenkiste aus, die die verhältnismäßig spärlichen Stuntszenen kompensieren sollen. So vergehen etwa 40 Minuten, bis Chan ans Eingemachte geht, als er erstmals in den Schwerkraft überwindenden Supersmoking schlüpft. Zuvor wird er als der New Yorker Taxifahrer Jimmy Tong eingeführt, der dank seiner rasanten Fahrkünste als Chauffeur für den Überagenten Clark Devlin (Jason Isaacs) engagiert wird. Devlin ist dem machtgierigen Flaschenwasser-Hersteller Banning (Ritchie Coster) und dessen schmutzigen Machenschaften (er will mittels eines tödllichen Virus das globale Wassermonopol erlangen) auf der Spur. Als sein neuer Boss bei einem Bombenanschlag schwer verletzt wird, übernimmt Jimmy den Fall, indem er in 'Inspektor Gadget'-Manier in Devlins geheimnisvollen Smoking schlüpft. Dadurch wird er in einen regelrechten Supermann verwandelt, der nicht nur alle Angreifer blitzschnell platt machen kann, sondern auch über übermenschliche Schnelligkeit und 'Spider-Man'-gleiche Kletterreflexe verfügt. Tong zur Hilfe eilt die eifrige Jungagentin Del Blaine (Hewitt), die ihn zunächst für Devlin hält. Obwohl sich hier zahlreiche Möglichkeiten für eine pfiffige Verwechslungskomödie ergeben würden, setzt Debütregisseur Kevin Donovan, der bislang Werbespots inszenierte, von diesem Zeitpunkt eher auf Tempo und Action, wobei die komische Chemie zwischen Chan und Hewitt beträchtlich ist: Dass der Funke nicht so ganz überspringen will, liegt aber am doch etwas dünnen Material. Mit zunehmenden Alter wird Chan sich unweigerlich bei seinen gewohnt atemberaubenden Kampfsporteinlagen zurücknehmen müssen, doch da es seine größte Stärke ist, sein eigener bester Spezialeffekt zu sein, benötigt er besser auf ihn zugeschnittenes Humor-Material als 'The Tuxedo - Gefahr im Anzug'. Der tut es einstweilen als Chan-Snack für zwischendurch, bis Jackie mit Owen Wilson als 'Shanghai Knight' über die Leinwand fegt. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Jackie-Chan-Action-Komödie über einen Chauffeur, der sich ungewollt durch den mit Spezialfunktionen ausgestatteten Smoking eines Geheimagenten in eine Kampfmaschine verwandelt.
Kurzbeschreibung
Taxifahrer Jimmy Tong wird zum Chauffeur befördert und schlüpft in einen zwei Millionen Dollar teuren Super-Spionage-Anzug, der ihn mehr oder weniger aus Versehen in einen eleganten Topagenten verwandelt. Der Luxuszwirn bringt Tong und seiner bezaubernden Partnerin jede Menge Ärger ein, als sich die beiden unverhofft in der gefährlichen Welt der internationalen Spionage wiederfinden.