Mein Übersetzungs-Maschinchen verhebelt sich an einer Rezension von "Publishers Weekly" und wirft auf meinen Screen: "Franken Lügen und Behauptungen bloßzustellen, die von die rechtsorientierten blogosphere, radiosphere und Arschlochim-Fernsehen-osphere verbreitet sind" [= "Debunking the lies and allegations spread by the right-wing blogosphere, radiosphere and asshole-on-TV-osphere"] - na ja, Al Franken lässt die Gemüter hochkochen, ähnlich wie Michael Moore - oder auf der republikanischen Gegenseite: die rechts-gerichtete, bissige Rhetorikerin Ann Coulter oder Sean Hannity. Je nach Lager werden von den LeserInnen dann 1 oder 5 Punkte vergeben. (Ein amerikanischer Rezensent schreibt erbost: "Warum bleibt er hier und warum braucht er amerikanisches Geld, um sein Gesicht zu füttern?" - rhetorisch verwandt mit der einstigen westdeutschen Argumentation "GEH DOCH NACH DRÜBEN"). Ein anderer Kritiker dieses Buches schrieb, so meint mein Übersetzungsmaschinchen: "dies ist nicht die Zeit, unseren Kommandanten in Chef zu befragen, der auch zufällig der eigene Abgesandte Gottes hier auf der Erde ist. Wissen diese dummen Liberalen nicht, ..." - ich glaube, mein Maschinchen durchschaut die Ironie dieses Schreibers nicht ganz. Klugen, Ironie-liebenden Menschen jedoch sei das neueste Buch "WAHRHEIT" - die logische Fortsetzung der fränkischen Vorläufer-Publikation "LÜGEN" - ans vorweihnachtliche Herz gelegt.