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The Trouble with Physics: The Rise of String Theory, the Fall of a Science, and What Comes Next
 
 
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The Trouble with Physics: The Rise of String Theory, the Fall of a Science, and What Comes Next [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Lee Smolin
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 392 Seiten
  • Verlag: Houghton Mifflin (19. September 2006)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0618551050
  • ISBN-13: 978-0618551057
  • Größe und/oder Gewicht: 22,9 x 16 x 3,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 180.637 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Lee Smolin
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Produktbeschreibungen

From Booklist

A well-known name in theoretical physics, Smolin dissents from its dominant contemporary avenue of research: string theory, or, more accurately, theories, since there are calculably more string theories than there are subatomic particles in the universe. To Smolin, that is among many causes for suspecting that string theorists are on the wrong track for solving five fundamental problems in theoretical physics, which is his opening salvo in this critique of his profession. An early adherent of string theory in the early 1980s, Smolin illustrates its allure for seemingly crossing some items off the physics to-do list. But the divorce of string theory from any practical experimental test bothers him, Smolin writes, as has its failure, thus far, to incorporate the recent cosmological discoveries of dark matter and dark energy. Smolin also believes scientific advance has been stifled by the control that string theorists exercise over the employment and research agendas of young physicists. Courting controversy, Smolin is a reflective, self-confident challenger to pro-string physicist-authors Brian Greene, Leonard Susskind, and Michio Kaku. Gilbert Taylor
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
noch lesbar 10. Oktober 2006
Von Jörg B
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Lee Smolin stößt in die gleiche Richtung wie Peter Woit mit seinem Buch (Not Even Wrong). Er kritisiert die Vormachtstellung der Stringtheorie und die Intoleranz der Stringtheoretiker gegenüber anderen Gruppen. Nach seiner Meinung finden keine themenübergreifenden konstruktiven Auseinandersetzungen mehr statt. Er läßt sich wirklich sehr breit über dies Thema aus. Smolin führt in ähnlicher Weise wie Woit durch die Entwicklung der Physik der letzten 30 Jahre. Er macht dies nur auf eine etwas ermüdende Art, wo Woit noch irgendwie frisch und verständlich wirkt, ist Smolin zum Teil schwer zu verstehen. Manchmal wiederholt er denselben Gedanken mehrfach über eine Seite. An etlichen interessanten Stellen verkürzt er den Gedanken, weil er dies zu technisch findet. anderseits erwartet er vom leser, dass der sich unter den speziellen unitären Gruppen SU(N) etwas vorstellen kann. Im ersten Kapitel stellt er eine Art Grundsatzprogramm auf, Fragen die die theoretische Physik vorrangig zu lösen hätte. Er beschreibt das Standdardmodell der Teilchenphysik, und geht auch deren Grenzen etwas schärfer ein als Woit. In der Kritik der Stringtheorie kommt es mir oft so vor, dass er mit Pantoffeln auf die Stringtheoretiker eintritt, dann aber ein Pflaster auf die Wunde klebt. Schließlich behauptet er immer wieder, dass er die Stringtheoretiker ja zutiefst bewundert, für ihre unerschöpfliche Kreativität. Smolin hat ja in weiten Phasen daran mitgewirkt. Dies Buch ist nicht einfach, man muss andere Quellen hinzuziehen, wenn man auch nur Ansatzweise, die vielen Gebiete verstehen möchte, die er in den letzten Kapiteln bespricht. ER beschreibt unter anderem Milgroms MOND-Ansatz, der

die Galaxiendynamik ohne dunkle Materie erklaert

- Die Abweichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie in sehr großen Entfernungen

- Alternativen zu der inflationären Phase des Universums durch eine variierende Lichtgeschwindigkeit im Anfang des Universums

- die Maldacena-Vermutung und Eichtheorien

- Branwelten

- Loop-Quantengravitation

- das holistische Modell des Universums u.s.w.

ER benutzt nur sehr wenig Bildmaterial. Manchmal wirft er diese wenigen Bilder doch sehr dürftig hin. So wirken die 2 Bilder über ein Spin-network zu seinem Forschungsgebiet Loop-Quantengravitation, doch etwas unerklärt. Man sollte als leser wirklich sehr viel Ruhe mitbringen. Es ist kein Buch, das Mal schnell gelesen ist. Die letzten Kapitel über Soziologie und Ethik in der Wissenschaft habe ich mir dann doch nicht mehr angetan.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Lee Smolin argumentiert, daß die Grundlagenforschung in der Physik in einer Sackgasse steckt, weil sie in den letzten dreißig Jahren keine wirklichen Fortschritte mehr gemacht hat. Seiner Meinung nach liegt das Hauptproblem darin, daß die vorherrschende Art, Physik zu betreiben noch aus einer Zeit stammt, als der wesentliche Umbruch mit der Quantentheorie bereits stattgefunden hat, und es dann darum ging, diesen Ansatz bis aufs Äußerste auszureizen. Doch seiner Meinung funktioniert dieser Ansatz jetzt nicht mehr, und es ist wieder Zeit, daß man mehr "Visionäre" benötigt, die grundlegende Annahmen in Frage stellen und völlig neue Ansätze erfinden.

Ich bin kein Physiker, und auch wenn Lee Smolin sich viel Mühe gibt, die theoretischen Probleme mit der Stringtheorie allgemeinverständlich zu erklären, so kann dies immer nur eine Ahnung sein. Letztendlich sehe ich die ganze Diskussion, ob Stringtheorie richtig ist oder nicht, relativ leidenschaftslos.

Was ich sehr interessant fand, war die Analyse der Physikergemeinschaft innerhalb der Stringtheorie, der Smolin die hinteren Kapitel des Buches widmet. Seiner Meinung nach liegt ein Teil des Problems auch darin, daß sich in der Stringtheorie eine Wissenschaftskultur herausgebildet hat, die der Wahrheitsfindung abträglich ist. Es herrscht ein starker Gruppenzwang, zum Beispiel, die Rolle der Stringtheorie nicht in Frage zu stellen, oder an bestimmten Problemen zu arbeiten, die einige wenige führende Köpfe als die momentan relevanten Fragestellungen verkünden. Das ganze geht laut Smolin sogar soweit, daß der einzelne Doktorand sich nicht erlauben kann, sich in dem Maße eine eigene Meinung zu bilden und diese zu äußern, wie es eigentlich idealerweise möglich sein sollte.

Ich denke, daß Smolin hier eine durchaus allgemeine, aber hoffentlich nicht allgegenwärtige) Entwicklung in der Wissenschaft anspricht, welche auch eine Begleiterscheinung der Art und Weise ist, wie die Wissenschaft "modernisiert" wird. Forschungsprojekte kommen immer häufiger in den Rechtfertigungszwang, schnell zu wirtschaftlich meßbaren Ergebnissen zu führen. Daß dies es schwierig macht, bei der Außendarstellung des Projektes die nötige Ehrlichkeit und Selbstkritik walten zu lassen, ist nachvollziehbar, aber mit den wissenschaftlichen Idealen letztendlich nicht vereinbar.

Smolins Vorschlag, daß wir "einfach wieder mehr Menschen einstellen müssen", die sich auch mal wieder mit Grundlageproblemen beschäftigen, und sich keine Meinung um den Mainstream machen, erscheint mir dann wieder zu idealisitisch. Ohne ein grundlegende Änderung der Rahmenbedingungen wird das nicht zu machen sein.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Toll 28. Dezember 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Lee Smolin beschreibt die aktuelle "Krise" der Theoretischen Physik. Dabei begründet Smolin, warum er das, was die große Mehrheit der Theoretischen Physiker für die größte Errungenschaft der letzten Jahrzehnte hält nämlich die Stringtheorie, eigentliche eine Krise ist. Das Hauptargument ist, vereinfacht dargestellt, dass die Stringtheorie keine messbaren Vorhersagen macht. Smolin stellt dann dar, wie aus einer wissenschaftlichen Theorie langsam eine Art Religion wird. So gibt es nach Smolin klassische Immunisierungstendenzen innerhalb der Stringtheorie, die es ermöglichen, dass sich alles mit Hilfe der Stringtheorie erklären lässt.

Unabhängig von der eigenen Meinung ist es wichtig, dieses Buch zu lesen. Es zeigt auf, welchen Gefahren sich die Physik aussetzt, wenn es keine Möglichkeiten mehr zur Forschung basierend auf alternativen Ansätzen zur herrschenden Mehrheitsmeinung gibt. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Erkenntnisse der Physik, sondern, so Smolin, auch auf das Wissenschaftsverständnis innerhalb der Physik.

Für Leser mit physikalischen Vorkenntnissen ist dieses Buch leicht zu verstehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es noch leichter sein, wenn es eine deutsche Ausgabe gibt, was ich diesem Buch wünsche.

Für mich ist dieses Buch ein Muss für jeden, der sich für Wissenschaft und insbesondere für Physik interessiert.
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