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The Top

4.2 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen

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Audio-CD, 25. September 1984
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Vinyl, 24. April 2012
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Produktinformation

  • Audio CD (25. September 1984)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Fiction (Universal Music)
  • ASIN: B000005S0E
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Während Pornography (1982) eher die düsteren Aspekte des Daseins in dunklen und brodelnden Klangwelten beleuchtete, zeichnete sich das zwei Jahre später veröffentlichte The Top durch einen bis dato ungehörten Eklektizismus aus. Hier experimentierte Smith erstmalig mit glasklaren Popmelodien (insbesondere im Fall der Hitsingle "The Caterpillar"), zugleich aber auch mit exotischer Instrumentierung und ungewohnten Kombinationen. Zu den bemerkenswertesten Stücken zählen u.a. "Shake The Dog", "Give It To Me" und das Titelstück. Auf der Bonus-Disc befinden sich 17 weitere Tracks, die erstmalig auf CD erscheinen: Demo-Versionen, Heimaufnahmen und Live-Mitschnitte.

Wie die weiteren "Deluxe Edition"-Alben von "The Cure", wurde auch dieses von Robert Smith kompiliert, dazu wurden ausführliche Linernotes von Johnny Black beigesteuert. Das Album wurde neu abgemischt ("remastered") und enthält eine zweite Disc mit bis dato unveröffentlichtem Material und Raritäten, sowie ein prächtiges Booklet mit Songtexten, unveröffentlichten Fotos, Tour-Erinnerungsstücken & weiterem aus dem persönlichen Archiv von Robert Smith.

Der Künstler über die CD

2 CD SET COMPILED BY ROBERT SMITH DIGITALLY REMASTERED FROM THE ORIGINAL MASTER TAPES RARITIES FEATURES x4 PREVIOUSLY UNRELEASED SONGS WITH x17 TRACKS ON CD FOR THE VERY FIRST TIME

DELUXE PACKAGE CONTAINS A 20 PAGE BOOKLET INCLUDING SLEEVENOTES AND LYRICS WITH RARE AND PREVIOUSLY UNSEEN PHOTOGRAPHS -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
The Top war die erste Cure-Platte, die ich mir kaufte. Eigentlich wollte ich mir das "Kiss me kiss me kiss me"-Album holen, dass ich kurz nach seiner Veröffentlichung bei einem Freund gehört hatte, aber die Doppel-LP war zu teuer für mein damaliges Taschengeld. Außer dem gehörten Kiss-me-Album kannte ich noch nichts weiter von The Cure, aber The Top sah vom Cover irgendwie vielversprechend aus und war gerade so noch finanzierbar.

Zu Hause wanderte die LP geradewegs auf den Plattenteller: Trommelwirbel - "Hahahaha ... Wake up in the dark!" brach The Top über mich her und war tatsächlich ein Aufwachen im Dunkeln für mich. Dieses Album hat meine Hörgewohnheiten und mein Verständnis für Musik mehr geprägt als jede andere Platte. Ich hatte noch nie so etwas kreatives, experimentelles, buntes, eigenwilliges, vielseitiges gehört - vor allem innerhalb eines einziges Albums. Ich erinnere mich noch, dass ich bei "Give me it" da saß und immer wieder flüsterte: Wie genial, wie genial!

Ich mag auch die anderen Cure-Alben (vor allem Faith und Pornography), aber The Top wird immer mein Favourit bleiben. Schade, dass es nicht viel mehr solche Ausnahmekünstler wie Robert Smith gibt.
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Format: Audio CD
The Cure sind nicht nur gut für atmosphärischen Dark Wave wie bei Charlotte Sometimes. Was Batcavebands wie Virgin Prunes, Southern Death Cult oder Theatre Of Hate können, gelingt The Cure ebenso: herrlich schrill-makabren Gothwave mit ätzenden, wimmernden Gitarren wie auf Shake Dog Shake, Wailing Wall oder beim Anarchoakt Give Me It. Verquer wuchern Roberts Abscheu- und Wutgefühle. Daneben ist noch Platz für folkig angehauchten, hoffnungslos kindlichen, aber gerade deshalb so rührenden New Wave wie etwa The Caterpillar oder Birdmad Girl. Geht in Richtung Lene Lovich. Dressing Up ist vielleicht das traurigste Lied, das Cure je gemacht haben. Roberts herrlich-abgedrehter Individualismus kommt auf dem Album voll zum Tragen. Auf Faith hat er um den Sinnesverlust geweint. The Top ist der Versuch, der Sinnentlehrtheit expressive Häßlichkeit und quirlige Jauchzer entgegenzusetzen. Das verzweifelte Festhalten an Momenten, Launen. Zeichen der Lebendigkeit in der Leere. So sind Caterpillar oder Birdmad Girl nicht einfach fröhlich. Die groteske Hysterie von Shake Dog Shake ist auch bei den etwas eingängigern Titeln immer unterschwellig spürbar. Allein, das expressive Treiben scheint umsonst. Das Titelstück The Top geht zurück zu Apathie und Frösteln, was The Cure schon so irritierend auf Seventeen Seconds ins Schauerliche zu übersteigern vermochten. Eiskalte Gitarrentupfer und hin und wieder sachte seelenlose Karusselmusik machen The Top zu einem Schauerstück. Anfang und Ende des Albums sind prägnant: Shake Dog Shake beginnt mit lebhaftem Trommelwirbel. The Top aber endet mit dem leisen Schnarren eines aufziehbaren Kreisels. Daß so manche bei diesem Album auf Distanz gehen ist einfach tragisch. Sex-Gang- und Cinema-Strange-Fans haben vielleicht eher einen Draht zu diesem wundersamen, schaurig-schönen Launenkabinett.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Dass "The Top" (1984) das experimentellste, außergewöhnlichste, kreativste und sperrigste Album von The Cure ist, teilen alle Rezensenten. Ich frage hier nur danach, ob die Deluxe-Edition mit 17 Song-Raritäten die Investition lohnt. Und in dieser Meinung bin ich zwiegespalten. Denn viele der "Raritäten" sind keine echten oder nicht sonderlich interessant.
Die Studio-Demos von "Shake dog shake", "Piggy in the Mirror", "Birdmad Girl", "Give me it", "Dressing up", "Wailing Wall" weisen keine überraschenden, besonderen Abweichungen zu den Versionen auf dem Studio-Album (CD 1) auf. Außer "Caterpillar" vielleicht, denn auf der Demo-Version miaut Robert noch und das Klavier steht eher im Vordergrund. Ganz nett.
"Throw your foot" und "Happy the man" besitzen sicherlich viele Cure-Fans schon auf der "Caterpillar"-Maxi von 1984 (B-side) oder auf der "Join the Dots"-Box.
Wirklich neu sind "You stayed": ein versponnenes, mit Bläser quäkendes Instrumental. Unbekannt war bisher auch das wunderschöne "Ariel", ein kontemplatives Wabern, das tatsächlich nach Unterwassermusik klingt (sehr sehr schöner Song).
Dagegen handelt es sich bei "A Hand inside my mouth" und "Sadacic" nur um Vorformen von "New Day" und "Mansolidgone" (Siehe "Head on the door" Deluxe-Ausgabe).
Schließlich gibts noch Live-Aufnahmen von 1984: "The empty world", "Bananafishbones" und "The Top" stammen von einem Hammersmith Odeon Auftritt. Und "Forever" aus dem Zenith Paris.
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Format: Audio CD
"The Cure", war das nicht einmal im Beginn der Begriff von Gruppendasein und gemeinsames musikalisches Werkeln?
Hat vielleicht der Vorgänger " Japanese Whispers", die Fans in Sachen POP-Ausflug überrascht, vielleicht sogar schockiert, so öffnet Mr. Smith mit diesem Album erneut und (zum Glück), erneuert die Pforten zur vertonten Wehklage.
Auch wenn auf der Bandlist in der Tat Namen genannt werden, so ist The Top ein wahrer "Smith-Back-from-and-in-Hell-again" Selbstfindungssoundtrack.
Wir beleuchten die Leichtigkeit des "Birdmad Girls", springen an die Decke und explodieren bei " Give me it" und sterben abschliessend bei "The Top"!
Die Hand an die Mr. Smith uns mit diesem Album nimmt, ist sicherlich diese,welche wir nicht mehr loslassen wollen und auch können. Zu gross die Faszination und auch die Abscheu über den Einblick in Mr. Robs Freude-Frust&Drogenwelt.Keine Platte von The Cure erreichte jemals wieder diese klaustrophobischen Ausmaße.Doch wir, die diesem Album und dir Verfallenen danken Dir Robert, für diesen kleinen offenen Spalt deines Fensters.
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