Diese Rezension ist äußerst subjektiv, aber ich muss wirklich sagen, ich kann dieses Buch niemanden empfehlen der etwas über Japan bzw. Tokyo erfahren will. Zum Autor dieses Buches würden mir viele Adjektive einfallen wie: Oberflächlich, weinerlich, arrogant usw. Wenn man gerne 320 Seiten lang lesen will, wie jemand mit seinen Auslanderlebnissen prahlt bzw. in anderen Situation geradezu in Depression verfällt, kann er gerne zugreifen bei diesem Buch. Wenn man allerdings erwartet hier etwas informatives über Japan zu erfahren, oder vermutet betrachten zu können wie ein Austauschssemester dort aussehen kann, dann würde ich demjenigen lieber emüfehlen sich auf andere Wege, als durch dieses Buch zu informieren. Dieses Buch ist, wie bereits erwähnt wie ein Tagebuch geschrieben, dadurch eröffnen sich tiefe Einblicke in Persönlichkeit und Charakter, sowie Privatleben und Gefühle des Autors. Leider ist dieser mir persönlich absolut unsympathisch, da er eine für mich ziemlich verwirrende Doppelmoral verfolgt. Einerseits fühlt er sich selbst schlecht behandelt, und ist geradezu angewiedert von bestimmten Personengruppen, auf der anderen Seite verhält er sich selbst wie das letzte...naja wie auch immer. Zu Gute halten kann man dem Buch das es eben nicht wie die ganzen anderen Reiseführer ist, denn es ist keiner, man bekommt zur Abwechslung mal eine andere, als die trockene objektive, Sicht auf Land und Leute. Dennoch verhält sich der Charakter dabei dermaßen widerlich das dieses Buch zu lesen keine Freude ist.