Die Two Gallants - benannt nach eine Kurzgeschichte von James Joyce - durfte ich vor wenigen Tagen eher zufällig als Vorband von den Decembrists erleben und war von Anfang an schwer begeistert: Grossartige Songs (Alternative Bluespunk?) voller Verzweiflung, Wut, Hoffnung, Poesie... von zwei jungen Männern, denen man das alles nicht zutrauen würde. Neben den Songs ragt für mich auch die Stimme von Sänger Adam Stephens heraus - irgendwo zwischen Vic Chesnutt und Kurt Cobain und doch sehr eigen. Im Januar 2006 soll auf Saddle Creek Europe der Nachfolger zu "The Throes" erscheinen. Man darf gespannt sein, was aus den Jungs noch werden wird; das Potential zu Großem haben sie. Anspieltipps: "Nothing To You", "Train That Stole My Man"