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Kundenrezensionen

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am 13. März 2014
Seit längerer Zeit werden Bücher nur noch als "das neue XY" oder "der/die neue XY-Autor/in" angepriesen, als wären die Leser und Leserinnen nicht selbstständig fähig sich ein Bild zu machen. Das nervt, nur mal vorweg.
Auch "The Testing" kommt als Marketingmasche mit der Anpreisung "the new Hunger Games". Tatsächlich sind die Ähnlichkeiten und Parallelen aber rasch ersichtlich. Dystopische Zukunft, die verbleibende bzw. überlebende Welt ist zersplittert in verschiedene Kolonien, die teilweise sehr isoliert sind und deren Bewohnerinnen und Bewohner puristisch leben. Dann kommt jemand aus der Hauptstadt um aus einer Gruppe an frischen Absolventen eine Handvoll Jugendliche mitzunehmen für "the testing" - mehr muss ich an dieser Stelle nicht zum Inhalt verraten.
Es mutet jedenfalls sehr ähnlich an, was an sich aber noch nicht schlecht sein muss. Allerdings beginnt die Story für meinen Geschmack etwas schleppend, eine gewisse Erwartungshaltung ist da und wird wenig und platt bedient. Der Text sperrt sich gegen das Weiterlesen, es wirkt unausgegoren und hätte vielleicht noch den einen oder anderen Monat im Lektorat verkraftet. Der Schreibstil holpert öfters und viele Charaktere sind flach oder sogar Stereotyp-Abziehbilder. Problematisch wird es aber, wenn keine Verbindung zum Hauptcharakter aufgebaut werden kann. Ich muss sie nicht sympathisch finden, aber ich muss zumindest interessiert sein ihrer Geschichte folgen zu wollen - war bei mir leider nicht der Fall.
Vielleicht hätte die Story noch an Tempo aufgenommen und das Stockem im Erzählfluss wäre durch die Action bei der Testung abgefangen worden, aber soweit kam ich nicht. Nach 100 Seiten gab ich auf. Für mich leider ein generischer YA-Dystopien-Roman, der kein Alleinstellungsmerkmal hat und mit 0815-Versatzstücken arbeitet. Schade!
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TOP 500 REZENSENTam 11. August 2013
Pro:
Cia, die Protagonistin, ist ein kluges, entschlossenes und mutiges Mädchen. Sie arbeitet schon seit frühster Kindheit hart an ihren Schulnoten, um später mal die Chance zu bekommen, studieren zu dürfen. Sie will mithelfen, die Welt zu verbessern! Ich konnte gar nicht anders, als sie dafür zu bewundern - umso härter ist es im Laufe des Romans, ihre Ernüchterung und Enttäuschung mitzuverfolgen. Das Entsetzen, als sie erkennen muss, dass die Regierung nicht für das steht, was sie immer geglaubt hat, und dass auch Leute, von denen sie es nie erwartet hätte, skrupellos ihre eigenen Ziele vorantreiben.

Die anderen Jugendlichen, die an der Auslese teilnehmen, erscheinen erst ganz normal: nur junge Menschen, die sich eine bessere Zukunft wünschen. Die meisten davon sind durchaus sympathisch und man drückt ihnen allen bang die Daumen. Auch die weniger sympathischen Charaktere lassen sich anfänglich nicht mehr zu schulden kommen als jemandem ein Bein zu stellen oder Ähnliches. Aber es dauert nicht lange, bis der enorme psychische Druck dazu führt, dass sich auch die Schattenseiten der menschlichen Psyche enthüllen...

Die Auslese verläuft in mehreren Runden, in denen unterschiedliche Dinge gestestet werden. Schon bald geht es nicht mehr nur um harmlose Mathekenntnisse... Mit jeder Runde schraubt sich die Spannung weiter hoch, und es viel mir immer schwerer, das Buch auch mal wegzulegen. (Fertig gelesen habe ich es um 2 Uhr morgens!)

Das Buch ist aus Cias Sicht geschrieben, wodurch man als Leser sehr nahe dran ist am Geschehen. Besonders die Actionszenen sind temporeich geschrieben, aber auch in den ruhigeren Szenen gefiel mir der klare, schörkellose Schreibstil gut. Da wir durch Cias Augen blicken, ist es oft schwer, andere Charaktere einzuschätzen, aber das sehe ich nicht unbedingt als Manko: es trägt bei zu der Atmospäre ständiger Bedrohung, die sich in den späteren Kapiteln entwickelt.

Kontra:
Ok, lasst uns direkt über den rosa Elefanten im Raum sprechen: die offensichtlichen Parallelen zwischen "Die Tribute von Panem" und "Die Auslese".

Parallele: In beiden Büchern gibt es eine zentrale, übermächtige Regierung. In "Panem" bestimmt sie über die Distrikte, in "Auslese" über die Kolonien.
Unterschied: die Menschen in den Distrikten sind im Prinzip Gefangene, die Menschen in den Kolonien haben zumindest die Möglichkeit, sich um Versetzung zu bewerben. Die Distrikte haben sich in der Vergangenheit gegen die Regierung aufgelehnt, die Kolonien (anscheinend) nicht.

Parallele: Die Regierungen in "Panem" und "Auslese" schicken Jugendliche in gefährliche und potentiell tödliche Situationen.
Unterschied: In "Panem" geschieht dies einerseits zur Belustigung der Massen, wie moderne Gladiatorenkämpfe, und andererseits dazu, die Distrikte stets an ihre Machtlosigkeit zu erinnern. In "Auslese" weiß die Öffentlichkeit gar nichts davon. Das Ziel ist nicht Unterhaltung, und das Ziel ist auch nicht unbedingt der Tod der Kandidaten - das Ziel ist es, die stärksten, intelligentesten, vielseitigsten und auch entschlossensten Jugendlichen zu finden. Ob es das jetzt besser macht, sei dahingestellt!

Parallele: In beiden Büchern gibt es Mutationen, die für die Kandidaten eine Bedrohung darstellen.
Unterschied: In "Panem" wurden diese gezielt gezüchtet, in "Auslese" entstanden sie durch Gifte und Strahlung, die in den Kriegen freigesetzt wurden.

Parallele: So wie Katniss einen Sympathisanten hinter den Kulissen der Spiele hatte, hat Cia einen Sympathisanten auf seiten der Organisatoren der Auslese.
Unterschied: Dazu kann ich noch nicht viel sagen, mal sehen, wie sich das weiter entwickelt!

Parallele: Beide Protagonistinnen werden von einem Kindheitsfreund in die Spiele / die Auslese begleitet, woraus sich tiefere Gefühle entwickeln.
Unterschied: Cia hat keinen Grund, eine romantische Beziehung vorzutäuschen.

Auf den ersten Blick könnte man meinen: Boah, das ist ja total abgekupfert! Ist es meiner Meinung nach aber... nur so halbwegs. Ich glaube noch nicht einmal, dass die Autorin absichtlich diese Parallelen eingebaut hat - wahrscheinlich ist es einfach nur schwierig, sich etwas auszudenken, was es noch nie gab. Es gibt ja inzwischen ganz schön viele Dystopien, da ist fast jedes Grundthema schonmal vorgekommen.

Hinter den Parallelen, die sich beim Lesen ab und an regelrecht aufdrängen, stehen durchaus unterschiedliche Hintergründe und Motivationen, aber ich hätte mir gewünscht, dass sich die Geschichte noch viel klarer von dem dystopischen Bestseller "Die Tribute von Panem" abhebt.

Ich hätte gerne mehr darüber erfahren, warum die Regierung überhaupt zu solch drastischen Maßnahmen greift. Ja, nach den ganzen Kriegen will man das Regieren, Forschen und Lehren nur den fähigsten überlassen, aber ginge das nicht auch anders? Besonders, da anscheinend jeder Mensch händeringend gebraucht wird? Statt jemanden umkommen zu lassen, könnte man ihn doch einfach als nicht tauglich erklären und ihn heimschicken? Aber vielleicht kommt da noch mehr in den nächsten beiden Büchern.

Die Liebesgeschichte hat mich nicht ganz überzeugt - sie kam ein bisschen plötzlich und blieb dann eher mau. Überhaupt sind für mich die Emotionen eins der Mankos an dem Buch. Der Verstand sagt beim Lesen oft: "Das ist schrecklich!", aber wirklich tief berührt hat es mich oft nicht. Wenn ich da doch mal wieder einen Vergleich mit Panem bemühe: da habe ich manchmal Rotz und Wasser geheult, was hier nie passiert ist.

Das englische Cover gefällt mir noch ganz gut, aber das deutsche leider überhaupt nicht. Zum einen sieht die abgebildete Frau, die ja sicher Cia darstellen soll, deutlich älter als sechzehn aus. Außerdem hat Cia hellbraune Haare und ist klein und zierlich, und ich finde, sie kommt hier zu aggressiv rüber.

Zusammenfassung:
Wer "Die Tribute von Panem" (oder andere Dystopien) mag, liegt mit "Die Auslese" sicher nicht ganz falsch, wenn er über die Parallelen hinwegsehen kann - obwohl ich sagen muss, dass mich "Panem" emotional viel mehr und tiefer berührt hat.
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am 4. Juni 2013
„The testing“ spielt in der Zukunft, die Menschheit erholt sich von einem Weltkrieg in dem ein Großteil der Zivilisation zerstört wurde, bei den darauf folgenden Umweltkatastrophen wurde die Erde beinahe unbewohnbar. In den einzelnen Kolonien arbeiten die Menschen daran die Natur wieder bewohnbar zu machen, neue Pflanzen zu züchten und neue technische Möglichkeiten zu entwickeln. Die besten Schüler jeder Kolonie haben die Chance an einem Auswahlverfahren für die Universität teilzunehmen. So auch unsere Hauptperson, die es kaum erwarten kann zu studieren. Doch kurz vor ihrer Abreise erzählt ihr ihr Vater von beunruhigenden Träumen, die ihn plagen seit er selbst an diesem Auswahlverfahren teilgenommen hat und erinnern kann er sich auch nicht daran. Was ist also passiert, was mit einer Löschung der Ereignisse endete? Cia ist also vorgewarnt und auch wenn es am Anfang noch so aussieht als wären ihre Befürchtungen umsonst, so muss sie schon bald merken, dass Fehler während der Auswahl nicht verziehen, sondern sogar mit dem Tod bestraft werden. Doch der härteste Test steht den Teilnehmern noch bevor. Wem kann man trauen? Ein tolles Buch, fesselnd und erschreckend. Leider hatte ich zu oft den Eindruck, dass ich vergleichbares in den „Hunger Games“ schon gelesen habe. Nein, nicht falsch verstehen, es ist nicht das gleiche, nicht abgekupfert, aber von der Idee ähnlich und das hat den Lesegenuss für mich ein wenig geschmälert.
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"The Testing" von Joelle Charbonneau ist eine spannende Dystopie , die im Jugendbuch Bereich angesiedelt durch eine spannende Geschichte überzeugen kann. Hierbei handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie. In der englischen Originalfassung , sind alle drei Titel verfügbar, während im Deutschen bisher nur die ersten beiden Titel erhältlich sind.

Thematisch angesiedelt ist sie in etwa zwischen den drei bekannten Geschichten von "Die Bestimmung", "Die Tribute von Panem" und "Cassia&Ky". Die Spannung ist in weiten Teilen mit denen der "Tribute" zu vergleichen, wobei ich einen Abklatsch der Tribute hier nicht sehe, das das Grundgerüst der Geschichte eine ganz andere ist und auch durch andere Elemente und überraschende Wendungen zu überzeugen weiß. Ich sehe in der Geschichte viel mehr von Cassia&Ky und Elementen aus der "Bestimmung" , die zusammen mit neuen Elementen und Ideen der Autorin eine unvergleichlich abwechslungsreiche Geschichte ergeben.

Die Geschichte an sich ist gut konstruiert und gibt auch den Charakteren, allen voran natürlich den Protagonisten jede Menge Raum. So ist die Geschichte nicht nur reduziert auf Action und Spannung, sondern besticht auch immer wieder durch ruhigere Szenen , in denen der Fokus auf den Charakteren und deren Entwicklung liegt. Die Charaktere sind mir sympathisch und ich habe keine Hemmungen , ihnen in die Geschichte zu folgen und neugierig zu erwarten was ihnen passieren wird.

Unerwartete Wendungen und zahlreiche Spannungsmomente führen dazu, das sich große Teile des Romans in einen Page-Turner verwandeln und dazu führen, das ich mehrfach den Atem anhalten und mit zittern muss.

Die englische Sprache ist für Fortgeschrittene mit einem soliden Aufbauwortschatz sehr gut zu lesen. Ich konnte das Buch runter lesen , wie ein deutsches Buch. Anfänger und weniger geübte werden mit diesem Buch aber auch keine Probleme haben, das es klare und einfache Wörter benutzt, die man schnell nachschlagen kann oder mit der Word Wise Funktion des Kindles sofort angezeigt bekommt. Es ist schon sehr verblüffend und gleichzeitig faszinierend, wie es der Autorin gelungen ist mit dieser einfachen aber keineswegs nachlässigen Sprache eine derart spannende Geschichte zu konstruieren.

Das FAZIT:
Der Autorin ist es gelungen eine spannende und abwechslungsreiche Dystopie zu schaffen, die mit prägnanten Charakteren und interessanten Ideen den Leser zu begeistern und unterhalten weiß. Ähnlichkeiten zu den erwähnten Dystopien und Serien sehe ich , aber keineswegs eine billige Kopie dessen. Ich finde der erste Teil ist sehr gut gelungen und bietet für den Preis von 1,99 Euro ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis. Von mir gibt es volle Sterne für den gelungen Auftakt.
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am 9. Juni 2013
I just finished reading "The testing" in only two days, which already speaks for itself how fascinating the plot is. Though it's true that the basic setting resembles that of the "Hunger Games" - teenagers having to prove themselves in a hostile setting and facing possible death in trying to achieve their goal - the characters are different, and the story unfolds in a different way. The main character Cia is a believable person who tries to stay true to her values in the harshest surroundings as good as she can. She is warned to trust no one and this proves true in more than one aspect. I liked that as a reader I knew from almost the beginning what would happen to all her memories in the end, and how she tries to cope with that inevitable danger eventually. The first glimpse of the second book already makes me very much anticipating its publishing. It's definitely a book for all the "Hunger Games" - fans, but sufficiently different to keep you really hooked! I can only recommend it.
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am 5. Juni 2014
The first half of this book was extremely compelling and a real page-turner although it seemed a bit unreasonable that she would be the most intelligent. Some parts of this book were haunting and shiver-inducing and I was really starting to like it until I came to the third part of the testing. This book couldn't get more similar to the hunger games if it tried but it is not even nearly as good as the original. We have the gorgeous boy everyone at home was in love with but who obviously is in love with the protagonist, who then hurts himself and she has to take care of him and they become a "love duo" who withstand the games together. All in all this book would have been really good, but the authors imitation of the hunger games really annoyed me.
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am 18. April 2015
I know I'm tire and scared and in pain, but at this moment all I can feel is rage.

Es ist ja nun schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, trotzdem kann ich mich noch sehr gut an den Inhalt erinnern, was meiner Meinung nach ein großer Pluspunkt ist. Es gibt nicht viele Bücher, an deren Inhalt ich mich noch so gut erinnern kann, nachdem ich schon so viele andere Romane zwischendurch gelesen habe.
Der Plot von "The Testing" ist nichts Innovatives, dessen muss man sich bewusst sein, wenn man nach dem Buch greift. Es erinnert sehr stark an "The Hunger Games" und andere Dystopien, was aber wirklich kein Problem ist, wenn man Fan dieses Genres ist. Dafür warten einige andere, positive Aspekte auf, die Cias Weg zur Ziellinie um einiges schwieriger gestalten.
Cia ist ein sechszehnjähriges Mädchen, die gerade ihren Abschluss gemacht hat und hofft als Studentin auserwählt zu werden. In dieser Nachkriegswelt werden nur die besten der Besten für ein Studium zugelassen und bevor sie auf die Universität dürfen müssen sogar jene noch mehrere Aufgaben überstehen und bestehen. Cia wird schließlich mit drei anderen aus ihrem Dorf dafür auserwählt, was ihrem Vater überhaupt nicht gefällt, da auch er einst durch diese Phasen hatte gehen müssen. Leider wurde anschließend sein Gedächtnis gelöscht, doch nach und nach wird er durch seine Träume wieder an diese Zeit erinnert und er warnt seine Tochter davor, niemandem zu vertrauen.
Zuerst scheint die Warnung ungerechtfertigt, doch nach und nach erkennt Cia, dass ein einzelnes Leben kaum von Wert ist für die Professoren, die nur Interesse an den Gewinnern haben.
Es ist ein spannendes Abenteuer, das Cia beschreiten muss und die verschiedenen Tests hatten es wirklich in sich. Ich muss sagen, dass ich nicht so recht mit den Charakteren warm wurde, dafür konnte ich das Buch aber nicht auf Seite legen, weil die Situationen und die einzelnen Aufgaben so spannend waren. Diese waren wirklich klug gestrickt und interessant gestaltet, sodass es wirklich Spaß gemacht hat, Cia in ihrem "Kampf" zu verfolgen. Besonders die letzte Phase hat es mir angetan, aber ich möchte ja niemanden spoilern.
Die Liebesgeschichte zwischen Cia Tomas ist schön gezeichnet, nicht zu aufdringlich und in dieser Situation nachvollziehbar. Hin und wieder war mir Tomas' Figur ein wenig zu flach gestaltet genauso wie Cia, aber ich denke, die Autorin wollte noch etwas Luft nach oben lassen für den zweiten Teil, weshalb ich das nicht so schlimm finde.
Der Schreibstil war in Ordnung. Hier und da empfand ich ihn als etwas zu emotionslos und beschreibungsarm, was vielleicht auch nur persönliches Empfinden sein kann. Es ließ sich dennoch recht gut lesen und hatte kaum Stolperfallen.
Das Ende war gut ausgeklügelt und lässt Raum für die zwei Folgebände, die ich mir auch noch zulegen werde, da es mich schon interessiert, wie die Geschichte ausgeht.
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am 24. November 2014
Also, ich hab das Buch auf English gelesen das mal vorweg.
Der Schreibstil ist angenehm lesbar und nicht wirklich kompliziert sodass man gut vorankommt.
Die Geschichte an sich ist interessant gemacht und wird mit der Zeit immer spannender.
Ich mochte vor allem die Stimmung in dem Buch, denn ausnahmslos ALLES könnte ein Test sein der über Leben oder Tod der Kandidaten des "testing" entscheidet.
Ich mochte vor allem auch dass man die Hauptcharakterin gut verstehen kann, denn ihre Handlungen werden meistens wirklich nachvolziehend erklärt.
Was mich ein wenig gestört hat wofür es dann einen Punkt abzug gibt ist dass mir die Charakterin zu Perfekt vorkommt, im Moment ist sie noch eine Mary-Sue, jeder Leser mag sie und ihre Mängel kommen nicht sehr gut durch, werden nicht beleuchtet und sind daher im Buch auch bisher nicht hinderlich für sie gewesen sodass sie bisher wirklich fast nur richtige Entscheidungen getroffen hat, was dann doch ein wenig anstrengt beim lesen. Ja, sie macht den Fehler jemandem zu trauen dem sie kein Vertrauen hätte schenken sollen aber das war nur ein größerer Fehler unter einer Reihe von wichtigen richtigen Entscheidungen.
Für den nächsten Teil wünsche ich mir, dass sie nicht besser/höher gestellt ist als die anderen in der Uni, weil sie dann sozusagen noch besser/perfekter ist, ich würe sie gern mehr sehen wenn sie es mal nicht auf anhieb etwas schafft und sich super auskennt.
Es sind zwar die klügsten und begabtesten Schüler des Landes aber dennoch haben auch die ihre Schwachstellen, ich würde gerne mehr von ihnen im nächsten Teil sehen.
An sonsten kann ich nur sagen dass es ein wirklich guter und vielversprechender Auftakt war und ich wohl gleich auch mit dem nächsten Teil anfangen werde. Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen weil es ist mal was anderes, es kommt nicht nur auf die Überlebenskünste oder auf das Rebellische hier an, hier ist wirklich mehr das Gerhin gefordert in der Story und das ist sehr erfrischend zu lesen.
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am 27. September 2014
Amerika ist nach einem atomaren Fall Out unbewohnbar. Die Einwohner versuchen aber mit Technik und harter Arbeit die Erde wieder nutzbar zu machen.
Die besten jeden Jahrgangs werden deswegen jährlich in die Hauptstatdt geholt, damit sie dort einen Test absolvieren können, der dann die absolute Elite herausfiltert, die dann wiederum auf die Universität gehen darf.
In der kleinen Enklave, in der Cia lebt wurde schon seit Jahren niemand mehr in die Hauptstadt geschickt. In diese Jahr aber werden gleich 4 Jugendliche ausgesucht. Cia wird vor ihrer Abreise von ihrem Vater gewarnt, der sich an seinen eigenen Test nicht erinnern kann, denn die Offiziellen zerstören die Erinnerungen der Kandidaten nach dem Test, damit sie nichts veraten können, hat aber immer noch seltsame Alpträume. Die 4 merken schnell, das nicht alle so naiv und nett sind, wie sie. Und auch der Test besteht nicht nur aus harmlosen theoretischen und praktischen Aufgaben. Macht man Fehler kann man leicht mit seinem Leben bezahlen und keiner weiß, was mit denen passiert, die aaussortiert werden. Die Kandidaten verschwinden einfach. Der letzte Test ist eine Survival-Übung: die letzten Kandidaten werden in die unbewohnten Gegenden ausgesetzt und müssen gegen die Wildnis und die anderen Kandidaten kämpfen - denn immer noch werden nicht alle zur Uni zugelassen...

Weil es schon so oft gesagt wurde, aber nicht von mir: es gibt VIELE Parallelen zu den 'Tributen von Panem'. Daher: wer Panem mochte und gerne so etwas lesen möchte, für den ist dieses Buch perfekt. Wer keine Lust hat etwas aufgewärmtes zu lesen: Finger weg.
Ich möchte aber auch noch sagen, das Buch hat auch was 'Running Man' von Stephen King. Das ist allerdngs älter und kein YA, daher kennen das scheinbar weniger. Wenn ihr also noch was in der Art lesen wollt, empfehle ich das Buch gleich mit.

Das Buch ist spannend und die Charaktere werden ganz gut aufgebaut. Cia ist ein normales Mädchen ohne besondere Eigenschaften und dementsprechend normal ist auch ihre Beziehung zu Tomas.

Was mir nicht so gut gefallen hat:
Ich verstehe immer noch nicht, wieso eine Welt, die eigentlich jeden intelligenten Menschen nutzen kann - und wahrscheinlich auch die weniger intelligenten - die Besten ihres Jahrgangs einfach sich selbst umbringen lässt. Man ist dann wohl eindeutig besser dran, wenn man nicht so gut ist und einfach sein Leben lebt... finde ich eine seltsame Art. Wenn man schon so drastisch vorgeht, würde man dann nicht die Schlechtesten der Schlechten aussortieren?
Da das aber die Grundlage für das Buch ist, stört es mich dann schon etwas. Man hätte ja auch die einsammeln können, die rebellisch sind oder sich nicht anpassen können .... Letztendlich nutzt Marie Lu das gleiche Prinzip in Legende und da macht es mehr Sinn.

Da sind alle so intelligent, aber der gute Tomas bekommt irgendwo immer nur die Hälfte mit. Mir hätte es besser gefallen - und der Geschichte hätte es nicht geschadet - wenn Tomas nicht ganz so durch die Gefahren getapst wäre und nur wenn er dann Cia retten muss mal seinen Auftritt hat.

Hätte ich das Buch vor Panem gelesen, hätte es sicher mehr Sterne erhalten, aber so gibt es Abzüge für Originalität.
Trotzdem bin ich auf den zweiten Teil neugierig - ab da muss es ja von Panem abweichen und es würde mich interessieren, wie die Regierung diese Tests rechtfertig. Obwohl ich befürchte, dass da nicht weiter drauf eingegangen wird.
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am 29. Mai 2014
Inhalt

Seit Cia denken kann, träumt sie davon, am Test teilzunehmen, wenn sie mit der Schule fertig ist, so wie es einst ihr Vater getan hat. Nur selten werden Absolventen zum Test ausgesucht und es gilt als besondere Ehre, den Test machen zu dürfen, denn nur so hat man die Chance, zur Universität zu gehen und dem kranken und sterbenden Land, das sich United Commonwealth nennt, mit seinem Wissen beim Wiederaufbau zu helfen. Beinahe rechnet Cia nicht mehr damit, für den Test ausgewählt worden zu sein, doch schließlich gehört auch sie zu den vier glücklichen Jugendlichen aus ihrer Kolonie, die zur Hauptstadt Tulsa aufbrechen sollen. Am Tag vor ihrer Abreise berichtet ihr Vater von Erinnerungslücken und furchtbaren Albträumen und gibt ihr eine letzte Warnung mit auf den Weg: Vertraue niemandem! Und kurz nachdem der Test begonnen hat wird Cia die Bedeutung dieser Worte klar, denn sie merkt, dass es um Leben und Tod geht...

Meine Meinung

Schon bevor ich das Buch gelesen habe wusste ich, dass mich hier sicherlich nicht die innovativste aller Dystopien erwarten würde. Der Klappentext klang für mich sehr nach einem Mix aus The Hunger Games und Divergent und wie ich später feststellte, sollte ich recht behalten. Gleich vorneweg kann ich sagen, dass The Testing mit Sicherheit kein schlechtes Buch war. Dennoch hatte es einige Kinderkrankheiten und Krücken, weswegen es mich dann auch nicht hundertprozentig vom Hocker reißen konnte. Es könnte auch sein, dass die Rezension ein, zwei kleine Spoiler enthält.

Die Welt, in der Cia lebt, ist nicht mehr mit unserer zu vergleichen. Die USA gibt es nicht mehr, stattdessen heißt das Land United Commonwealth und ist ein Verbund aus vielen verschiedenen Kolonien mit unterschiedlich Hohen Einwohnerzahlen. Cia kommt aus der Kolonie Five Lake, welche zu den kleinsten gehört und sie ist, zusammen mit den drei anderen aus ihrer Jahrgangsstufe, die erste aus der Kolonie, die den Test absolvieren darf. Die Idee, weswegen Nordamerika und wahrscheinlich auch der Rest der Welt in Trümmern liegt, fand ich sehr gut und innovativ. Dass die Menschen die Kriege angezettelt und zur Zerstörung beigetragen haben, dass aber gleichzeitig auch die Natur selber Grund für die starken Veränderungen ist. Es werden immer wieder Hinweise geliefert, wie es zu dem Krieg kommen konnte, der die Welt ins Chaos stürzte, aber alles erfährt man noch nicht. Ich bin gespannt, was in den nächsten Bänden noch so ans Tageslicht kommen wird.

Die erste Hälfte des Buches gefiel mir auf jeden Fall schon mal besser als die zweite Hälfte. Die Idee mit den ersten drei Tests, die Cia und die anderen Probanden absolvieren müssen, hat mir gut gefallen. Da hat die Autorin auch ziemlichen Einfallsreichtum bewiesen. Ich fand das Ankommen im Testing-Centre, das Aufeinandertreffen von den Teilnehmern und vor allem den zweiten und den dritten Test besonders interessant und hatte Spaß, diese Szenen zu lesen. Man merkte zwar schon ziemlich früh, dass alles so in Richtung The Hunger Games und Divergent geht - eine selektierte Gruppe muss Aufgaben absolvieren und überstehen, wird aber, bevor der eigentliche vierte Test beginnt, nochmal hofiert mit besonderen Köstlichkeiten, es gibt Überwachung überall und man setzt die Jugendlichen bewusst unter Druck, um sie weiter zu selektieren - aber trotzdem konnte das Buch hin und wieder mit eigenen Ideen auftrumpfen. Natürlich aber sind die Teilnehmer aus Distrikt 12, ich meine natürlich Five Lake die totalen Außenseiter.

Als es dann zur vierten und letzten Prüfung geht rutscht das Buch allerdings für mich ziemlich ab, denn es ist wirklich The Hunger Games extrem ähnlich. Oder von mir aus auch Battle Royale, was ja das erste Buch ist, das sich dem Konzept bedient, dass eine Gruppe von Jugendlichen irgendwo in der Wildnis ausgesetzt wird und sie zu einem Ziel kommen müssen, mit allen Mitteln, die ihnen richtig erscheinen. So ist es auch erlaubt, andere Testkandidaten umzubringen. Grundsätzlich gibt es während des vierten Tests nur ganz wenige Regeln: Man darf zu Beginn nur eine bestimmte Anzahl an Gegenständen mitnehmen (die Szene hat mich sehr an das Füllhorn aus The Hunger Games erinnert) und man darf das umzäunte Gebiet, in dem der Test stattfindet, nicht verlassen. Der Rest ist "up to you", wie man so schön sagen kann. Den Kandidaten steht völlig frei, wie sie ihr Ziel erreichen. Dass einige diese Möglichkeit wörtlich nehmen und beginnen, andere Teilnehmer zu jagen und zu töten ist wohl die logische Schlussfolgerung. Denn bei nur zwanzig Plätzen, die die Universität bietet und achtundfünfzig Teilnehmern, die den vierten Test beginnen, will man ja so wenig Konkurrenz haben wie nötig. Außerdem verbündet sich Cia mit Tomas, der ebenso wie sie aus Five Lake stammt, rettet ihm mehrmals das Leben, heilt ihn, als er verwundet ist und verliebt sich in ihn.

Die Ähnlichkeit zu anderen Dystopien hätte mich sicherlich nicht so gestört, wenn nicht die Charaktere gewesen wären. Allen voran Cia, die Protagonistin. Sofort ist sie "special". Michal, ein Mitarbeiter des Testingkommitees, ist direkt auf sie aufmerksam geworden und allgemein erhält sie von allen Seiten extrem viel Beachtung. Ich hätte es vielleicht besser gefunden, wenn Michal erst im Laufe der Tests auf sie Aufmerksam geworden wäre, weil sie die Probleme alle so souverän löst. Cia ist zudem total schlau und technisch begabt und alles. Sie ist ein richtiges "Wundermädchen" und sie kann anscheinend alles besser, als alle anderen. Zudem wird auch immer von allen Seiten darauf hingewiesen, dass Cia alles immer besser macht und Dinge macht, die sonst keiner kann... Und ab der zweiten Hälfte des Buches könnte man ihren Namen einfach durch den von Katniss tauschen und man würde keinen Unterschied erkennen. Cia ist Katniss. Sie ist kühl, misstrauisch, rational, glaubt immer, dass alles direkt eine Falle ist, kann total gut in der Wildnis überleben, weil sie weiß, wie man jagt und Fallen aufstellen kann und worauf man alles achten muss, wenn man Tage und Nächte in feindlichem Terrain verbringt. Außerdem ist sie ein bisschen inkonsequent, denn als ihr Vater sagt, dass sie niemandem vertrauen soll, rennt sie gefühlte fünf Minuten später zu Tomas und erzählt ihm alles... Auch Tomas ist so eine Sache für sich. Zu schnell entwickelt er sich zum Love Interest. Es wird zwar gesagt, dass die beiden sich seit Jahren kennen, aber am Anfang reden die irgendwie nicht miteinander und dann plötzlich, als sie zum Test fahren, keimen die Gefühle auf. Ich konnte eigentlich die ganze Zeit nicht wirklich nachvollziehen, was beide aneinander finden. Ansonsten bleibt Tomas ziemlich blass, erst im vierten Test bekommt er ein wenig Farbe und ich dachte mir schon von Anfang an, dass da sicherlich noch was kommt, dass er nicht so ist, wie er sich gibt. Und ich hatte recht. Bei fast allen wichtigen Charakteren hatte ich recht. Ob es Michal war, oder Will, der ebenfalls ein Kandidat ist, ebenso wie Brick. Irgendwie konnte man einfach sofort erkennen, dass es noch nicht alles ist, was die Charaktere in der ersten Hälfte von sich gezeigt haben.

Auch was das Ende betrifft hatte ich so meine Vermutungen, die sich auch fast alle bestätigt haben. Man kann sich schon ziemlich genau vorstellen, worauf alles hinauslaufen und welche Folgen alles haben wird. Vor allem bleibt die Frage: was ist mit Tomas (wer das Buch gelesen hat wird wissen, was ich meine.)? Anmerken kann ich noch, dass die Sprache in dem Buch sehr einfach ist, da man alles aus der Sicht von Cia erlebt und die Ereignisse in Ich-Perspektive geschildert werden. Da Cia ein sehr rationaler Mensch ist, sind die Sätze dementsprechend auch recht simpel gehalten. Für Englisch-Anfänger eignet sich das Buch daher sehr gut.

Fazit

Alles in allem handelt es sich bei The Testing um eine annehmbare Dystopie, die man locker-flockig runter lesen kann und sicherlich an einigen Stellen zu unterhalten und fesseln weiß. Manche Ideen, die die Autorin anbringt, sich wirklich einfallsreich und innovativ, aber sie bedient sich einfach so offensichtlich und zu stark aus anderen Büchern. Wenn man The Hunger Games und Divergent nun nicht kennt, erlebt man mit The Testing sicherlich eine tolle und spannende Dystopie, auch wenn die Charaktere durchaus noch ausbaufähig sind und die Autorin mehr Überraschungsmomente einfügen müsste, denn bisher schreibt sie zu vorhersehbar. Ich vergebe abschließend knapp drei Sterne.
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