Nach Abschluss von "The Raven" stand Boris Karloff noch für vier weitere Drehtage zur Verfügung, was Produzent und Regisseur Roger Corman zusammen mit den Kulissen für "The Terror" zu nutzen wusste. Die kurze Zeitspanne erklärt, warum der Alt-Star in diesem eher betulichen Schauermärchen nur eine Randfigur darstellt. Umso mehr Raum nimmt der junge Jack Nicholson ein, der an der, sich über neun Monate hinziehenden, Produktion auch als Co-Regisseur mitwirkte. Erzählerisch wie tricktechnisch ist der Streifen selbst für Corman's Verhältnisse eher Mittelmass und arbeitet mit Versatzstücken, die man aus anderen Produktionen kennt. Trotz Horror-Elementen handelt es sich vorrangig um eine Mystery-Geschichte.
Wer die Atmosphäre der Gothic-Machwerke aus den 60ern mag, darf sich von "The Terror" natürlich genauso angesprochen fühlen wie Fans von Jack Nicholson, die ihm diese Jugendsünde gerne verzeihen werden.