Endlich ist der 2. Teil der Void-Trilogie erschienen und es ist wieder ein sehr dickes Buch mit vielen Handlunsgsträngen und komplexen Charakteren geworden. Die Geschichte um die namensgebende Leere wird geschickt weitergesponnen. Wobei das "Void" so leer gar nicht ist. Ein guter Teil der Handlung befasst sich mit Edeards Leben und seinem Kreuzzug gegen Korruption und Verbrechen. Hier erfährt man auch viel über die Natur dieses Gebildes. Gegen Ende des Buches gelingt einer weiteren Person mit einem Raumschiff der Flug in Voids. Ende ist hierbei fast schon zu hoch gestochen. Wie in "The Dreaming Void" lässt das Ende mehr Fragen offen als es beantwortet. Alte Feinde sind wieder aufgetaucht, die SI meldet sich wieder, die ANA-Fraktionen scheinen kurz vor einem offenem Krieg zu stehen, die menschliche Abschreckungsflotte wurde in Marsch gesetzt und eine Fraktion will Schiffe ins Sol-System schicken. Ich bin schon jetzt gespannt, wie Hamilton alle diese Stränge weiterführen und zu einem Ende verknüpfen wird.
Fazit: Ein sehr gutes Buch, in dem die das Streben der Menschen nach Macht sehr gut thematisiert und als Wurzel allen Übels dargestellt wird. Oder soll das nur oberflächlich so wirken? Ich muss zugeben dieses Buch gradezu verschlungen zu haben und freue mich schon auf den Nachfolger!