...kann frau auch musik machen. ist diese scheibe beim ersten hörgang noch recht unzugänglich, wurde ich doch irgendwie warm mit dem frechen und schmutzigen minimal-elektro-punk. zu simpel ? zu ordinär ? fast primitiv mutet dieses machwerk angesichts großer arrangements so vieler musiker an, trotzdem - oder gerade darum ist diese platte besonders. frau peaches (ich kenne ihren bürgerlichen namen nicht) schert sich einen dreck um anstand und knigge, brüllt oder säuselt oder spricht einfach schlichte sex-botschaften einer dame ("fuck the pain away", "sucking on my titties", "lovertits" etc.) vor sich hin und hätte wohl auch kein problem, dreckige - aber emanzipierte filmchen zu drehen. achja, alkohol oder sonstige drogen waren wohl auch irgendwie im spiel. unseren eltern sollte man von dieser musik nichts vorschwärmen, wenn man mal eben kohle schnorren will. ist aber auch egal. wer die videos der peaches kennt, ist mit dieser cd fein bedient. harmlos im gegensatz zum visuell dargebotenen. tanzbar, straight und immer ein bischen flott. analoge sounds, nie mehr als 3 "instrumente" auf einmal, es dürfte sogar mal eine echte stromgitarre dabei gewesen sein - einfach EINFACH. hübsches cover noch dazu, was will man mehr ?