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Sally Potters selbstreflektierender Film zeigt in der Hauptrolle -- Sally Potter (Orlando), die sich mehr oder weniger selbst spielt. Sie porträtiert eine Frau, die sich vom Tango-Meister Pablo Veron in die von strengen Regeln gekennzeichnete Welt dieses argentinischen Tanzes einführen lässt. Während sie Unterricht erhält, entschließt sie sich, darüber einen Film mit dem Titel The Tango Lesson zu inszenieren. Der Film, den sie dreht, handelt von den Konflikten, die entstehen, wenn ein Tänzer nach der geeigneten Partnerin sucht. Der Film, den wir sehen, handelt von einer Filmemacherin und den Erwartungen, die sie in sich selbst und den zu machenden Film setzt. Das Ergebnis ist eine reizvolle, oft provokante Auseinandersetzung über das Tanzen und das Filmemachen, zwei Kunstformen, die mehr Parallelen aufweisen, als man auf den ersten Blick wahrnimmt.--Tom Keogh
Video Jakob Kurzinhalt
Die Filmemacherin Sally entdeckt den Tango. Sie nimmt bei dem argentinischen Tango-Tänzer Pablo Unterricht. Die beiden verlieben sich ineinander und schließen einen Handel ab: Er macht aus ihr eine Tangotänzerin, und sie macht aus ihm einen Filmstar...
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Die Drehbuchautorin und Regisseurin Sally befindet sich gerade in einer schöpferischen Krise. Um auf andere Gedanken zu kommen, geht sie mit dem begnadeten Tänzer Pablo einen Handel ein: Schafft er es, sie in die Kunst des Tangos einzuweihen, macht sie ihn ihrerseits zum Film-Star. Doch der Pakt wird nur einseitig erfüllt. Am Ende beherrscht Sally selbst die diffizilsten Schritte. Der Vollblut-Südamerikaner aber kann sich nicht damit abfinden, daß nun eine Frau das Kommando übernommen hat. Somit scheint eine Kino-Karriere in weite Ferne gerückt.
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Nach ihrer Virginia-Woolf-Adaption "Orlando" setzt die Britin Sally Potter nun dem Tango ein Denkmal. Dabei hat sie in ihrem stark autobiographisch gefärbten Film die Hauptrollen sich selbst sowie Pablo Veron, der Galionsfigur des Tango Argentino, übertragen. "Tango Lesson" - von Jim-Jarmusch-Kameramann Robby Müller in unaufdringlichen Schwarzweiß-Bildern festgehalten - ist zum einen eine philosophische Abhandlung über die Faszination rhythmischer Schritte, zum anderen räsoniert Potter auch über das Filmemachen selbst. Für Kunstliebhaber ist diese temperamentvoll-melancholische Hommage ein Muß.
Blickpunkt: Film
Von der Aufführung des Tangotänzers Pablo fasziniert, beschließt Regisseurin Sally, den erotischen Tanz zu erlernen. Dadurch verspricht sie sich Inspiration für ihr neuestes Projekt. Die Tanzstunden bei Pablo führen zu einer leidenschaftlichen Affäre, und bald hat sie eine Idee: Sie will Pablo zum Filmstar machen. Sehr persönlicher Film von Sally Potter.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Außergewöhnlicher Tanzfilm, der den Tango als Kampf der Geschlechter in den Mittelpunkt rückt.
Kurzbeschreibung
Hannah und Annie treffen sich nach vielen Jahren wieder. Früher waren die beiden eng befreundet. Sie hatten sich als Studentinnen Mitte der 80er eine gammelige Londoner Wohnung geteilt und eine verrückte Zeit zusammen verbracht. Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens durchzechten die Freundinnen unzählige Nächte, teilten Liebeskummer und so manchen Joint miteinander. Inzwischen sind die 90er herangebrochen und die Freaks von einst führen ein geregeltes Leben. Hannah und Annie sind beide um die 30, gehen engagiert ihren Beruf nach und bemühen sich um ein unauffälliges Äußeres. Annie hat ihre hennagefärbte Zottelfrisur gegen einen korrekten Pagenschnitt eingetauscht, Hannah ihr chaotisches WG-Zimmer gegen ein zeitgemäß schnörkellos eingerichtetes Zwei-Zimmer-Appartement. In Rückblenden blühen die alten Zeiten und das Gefühl von damals wieder auf. Während Hannah und Annie ein Wochenende gemeinsam durch London bummeln, finden sie die Erinnerungen an jeder Ecke wieder. Sie fahren zu dem Haus, in dem sie einmal lebten und treffen auf Menschen, die früher einmal wichtig waren - ehemalige Kommilitonen, Freunde und Liebhaber. Vieles hat sich verändert, aber einiges ist immer noch wie damals.