Auf eine Rezension des Filmdienstes muß ich mich doch beziehen, um auf den Punkt zu kommen: die eigentümliche Mischung aus Sanft- und Bestimmtheit, mit der das virtuelle Doppel-Ich Sally diesen Fim bestimmt. Ich reagierte unwillkürlich mit einer Mischung aus Wärme und Faszination... die Bilder erinnern in ihrer dichten Ausstrahlung an die besten Filme von Woody Allen. Der Film mag mit philosphischen Gedanken überfrachtet sein, man übersieht sie gerne und freut sich auf die nächsten Tanzszenen, die sich (verrate ich zuviel?) wunderbar steigern bis zu den letzten Lektionen. Und wenn ein Mel Gibson sich ausgiebig in Szene setzen darf, dann darf eine Sally Potter das erst recht - ich für mein Teil kann mich an diesem Gesicht jedenfalls nicht so leicht sattsehen! Ein Muß für - Schwarzweißfans - Musikfans - Tanzfans - Sally Potter-Fans (sowieso).
Liebe Grüße - und viel Spaß!