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The Suburbs

Arcade Fire Audio CD
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Produktbeschreibungen

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Rückwärtsgerichtet einer noch leuchtenderen Zukunft entgegen: Arcade Fire untermauern mit The Suburbs ihre Stellung als eine der wichtigsten und aufregendsten Bands des neuen Millenniums. Im Vorfeld zum Entstehen ihres dritten Album reiste das songschreibende Ehepaar Win Butler und Régine Chassagne in die Suburbs von Huston in Texas, wo der Arcade-Fire-Sänger mit seinem Bruder und Bassisten William in The Woodlands aufwuchs. Die amerikanischen Vororte gelten als Sinnbild der (Spieß-) Bürgerlichkeit, dem gesellschaftskonformen und komfortablen Leben im abgesicherten Modus, der Langeweile, einer weitgehend problemfreien und unschuldigen Kindheit, die Angst sie zu verlieren. Das nun erwachsene Paar blickt also mit Abstand auf die Jugend zurück, zumal auch Régine – die Tochter haitianischer Auswanderer – in einem Vorort von Montreal aufwuchs. Die Verarbeitung der Vergangenheit, der Blick auf die teilweise massive Veränderung vertrauter Bilder führt die siebenköpfigen Arcade Fire auch musikalisch zurück.

War der 2007 veröffentlichte Vorgänger Neon Bible noch ein düsteres, fast apokalyptisches Album, entstanden unter dem Eindruck der Bush-Regierung, so dockt The Suburbs stilistisch eher beim Debüt The Funeral an. Sechs Jahre liegt das zurück, Arcade Fire waren da noch eine unter vielen Alternative-Gruppen, die auf ihrem neuen Werk einen bemerkenswerten Reifeprozess hinter sich haben. Die Kanadier, die schon in der Frühphase nie unfertig klangen, präsentieren mit The Suburbs ein großes Album aus einem Guss, das voller Details, Sprüngen, Stimmungsschwankungen und Varianten steckt. Alles, was Arcade Fire zu einer der prägnantesten Gruppen ihrer Zeit macht, findet sich in den insgesamt 16 Songs: Euphorie, Energie, Theatralik, Pomp, Dramatik, Katharsis, Ernsthaftigkeit, Ruhephasen. Der Titelsong wird von Country-Folk und Streichern bestimmt, „Ready To Start“ ist eine Midtempo-Nummer mit Springsteen-Zitaten, „Sprawl II (Mountains Beyond Mountains)“ traut sich auf die Disco-Tanzfläche, „Empty Room“ arbeitet mit Shoegazing-Elementen, „Half Light I“ lädt zum Träumen und „Month Of May“ rockt zügellos. Dabei machen sie es einem nie richtig leicht, die Songs fliegen einem nicht zu, sie wollen immer und immer wieder entdeckt werden. Darin liegt auch die nachhaltige Substanz von The Suburbs, das in Ländern wie USA, Kanada, Deutschland, Irland oder England Chartpositionen zwischen 1 oder 5 belegte und namhafte Konkurrenz auf die Plätze verwies. --Sven Niechziol

motor.de

Mit "The Suburbs" legen Arcade Fire ein weiteres, groß inszeniertes Indie-Werk vor, welches aber nicht ganz an die beiden Vorgänger-Alben heran reicht. Was wurde ihr nicht entgegen gefiebert, dieser Platte. Sowohl Fans von Arcade Fire als auch Journalisten waren sich einig - da kommt etwas Großes auf uns zu. Und die Euphorie hatte vornehmlich zwei Gründe: „Funeral“, das brilliante Debütalbum der Band aus dem Jahre 2005 sowie den würdigen Nachfolger „Neon Bible“, welcher zwei Jahre später erschienen ist. Doch um es gleich vorweg zu sagen: Mit „The Suburbs“ erfinden Arcade Fire weder sich, noch den Indie Rock und schon gar nicht das Rad neu. Und dennoch ist ihr Drittwerk ein großes Album geworden. Es ist das Foto eines Freundes, welches Win Butler zum thematischen Background für „The Suburbs“ inspiriert. Aufgewachsen in einem Vorort von Houston, Texas, geht der spätere Arcade Fire-Frontmann seinen Weg über New York bis ins kanadische Montreal, wo sich die Band im Jahre 2002 gründet. Jeder kennt wohl das Gefühl, wenn es da mit 18 Jahren plötzlich eine Welt zu entdecken gibt und einen die Enge der heimatlichen Gefilden fast zu erdrücken scheint. Viele merken erst später, dass man ein Leben lang mit dem Ort seiner Kindheit verbunden bleibt. Besagtes Foto zeigt dann auch den Jugendfreund des Sängers, an der Mall des gemeinsamen Heimatortes, mit einem Kind auf dem Arm. Die Momentaufnahme scheint den Sänger ergriffen zu haben und so ist „The Suburbs“ eine Platte über Kindheitserinnerungen, Entwurzelung, Vergänglichkeit und die Reflexionen der Bandmitglieder über all das.

„The Cities We Live In Could Be Distant Stars“ erklärt Win Butler in „Suburban War“ und meint damit wohl, dass es immer auf die Perspektive ankommt. Es gibt Gründe, warum man in einer bestimmten Stadt lebt, wobei man auch an einem ganz anderen Ort hätte landen können, von dem aus die eigene Stadt dann wiederum wie ein weit entfernter Stern erscheinen würde. Auch bei der Einordnung von „The Suburbs“ kommt es auf die richtige Perspektive an. Ließe man die Vorgeschichte von Arcade Fire einfach außen vor, hätte man hier nämlich schlichtweg ein tolles, abwechslungsreiches Indie Rock-Album. Im Kontext der herausragenden Vorgängeralben und der hohen Erwartungshaltung jedoch, konnte diese Platte nur für eine gewisse Ernüchterung sorgen. Gerade der Opener und Titeltrack ist ein wenig fad geraten, wobei schon die drei anschließenden Songs „Ready To Start“, „Modern Man“ und „Rococo“ zu begeistern wissen. Vor allem bei Letztgenanntem ist es sofort wieder da, dieses „Arcade Fire-Gefühl“ - die Vielschichtigkeit des Sounds, diese Gänsehaut verursachenden Violinen-Motive und die orchestrale Ästhetik, zu welcher kaum eine andere Indie-Band neben Arcade Fire im Stande ist.

Das Faszinierende an diesem Album ist zudem, dass trotz der gewohnt pompösen Instrumentierung samt Synthies, Streichern, Piano und Akkordeon auch Songs zu entdecken sind, die so klingen, als wären sie in der Garage aufgenommen. Bestes Beispiel ist „Month Of May“, wobei das Stück dennoch nicht die Arcade Fire-übliche Detailverliebtheit vermissen lässt. Ein interessanter Gegensatz zu „Neon Bible“, für welches bekanntlich eine Kathedrale als Aufnahmeort herhalten musste. Jedoch gibt es auch einige Hänger auf „The Suburbs“, etwa „Wasted Hours“, ein Song, für den sich andere Bands zwar immernoch ein Bein ausreißen würden, der aber im Vergleich zu den Highlights des Albums ein wenig blass wirkt. In diesen Momenten wird dann auch deutlich, dass sich ein Album wie „Funeral“ nicht noch einmal aufnehmen lässt, welches vom ersten bis zum letzten Ton schlichtewg perfekt inszeniert war. Die positivste Erkenntnis ist aber, dass Arcade Fire selbst dies am besten zu wissen scheinen. „The Suburbs“ versucht nämlich gar nicht erst, bereits Dagewesenes zu kopieren sondern verbindet die altbekannten Stärken der Band mit neuen frischen Ansätzen. Dabei ist kein weiterer Meilenstein des Indie Rocks herausgekommen, aber immernoch ein Album, das – um der späteren Reflexion auf „The Suburbs“ vorweg zu greifen - als eines der herausragenden musikalischen Werke des Jahres 2010 in Erinnerung bleiben wird.

Kurzbeschreibung

The Arcade Fire (die Band, die einfach alles richtig macht) werden Anfang August 2010 ihr drittes Studio Album weltweit veroeffentlichen. Es wird "The Suburbs" heissen und wurde in den letzten zwei Jahren in Montreal und New York von der Band geschrieben und produziert. Wie schon bei "Neon Bible" war auch diesmal Marcus Dravs als Co-Produzent beteiligt.
Nach ein paar Überraschungskonzerten in Kanada in den letzten Wochen, kommen The Arcade Fire Ende August auch endlich zurück nach Deutschland und spielen am 31.08. ein bereits ausverkauftes Konzert im Berliner Tempodrom. Für November sind Termine in Duesseldorf un Muenchen bestaetigt.
The Arcade Fire sind: Win Butler, Régine Chassagne, Richard Reed Parry, William Butler, Tim Kingsbury, Sarah Neufeld und Jeremy Gara.
“Arcade Fire have tapped into a mode of songcraft that possesses a certain classic-rock-radio familiarity but is marked by a very modern sense of unease” -Pitchfork, June 2010
‘‘…the first truly 21st century band" - NME, Albums of the Decade, November 2009
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