Wie in den meisten Büchern von Christopher Moore wimmelt es auch in "The Stupidest Angel" nur so von seltsamen, kuriosen, befremdlichen, total verrückten aber fast immer liebenswerten Wesen. Zumeist sind es Menschen aber eben auch nur zumeist. Ich sagen nur "Roberto the Fruit Bat"!
Einige von ihnen kennt man schon aus anderen Büchern, andere lernt man hier zum ersten Mal kennen.
Die Bandbreite unter Kategorien unter der man das Buch bewerben könnte fängt an mit "übernatürlichen Begegnungen" über "Krimi" bis hin zum "Horror". Wobei man besonders letzteres mit einem zwinkernden Auge verstehen sollte.
Aber was die Geschichte über ein ganz besonders Weihnachtsfest in der kleinen Stadt Pine Cove so speziell macht sind nicht die irre Story, die vielen mehr oder weniger seltsamen Gestalten die sie befüllen oder gar der weihnachtliche Grundgedanke der sich, auf eine doch teilweise recht bizarre Weise, seinen Weg durch das Buch bahnt sondern die Schreibweise des Autors selbst. C. Moore hat eine Art mit Worten umzugehen die es auf diese Art nur selten gibt. Er bildet Sätze und Wortgruppen die für sich allein schon so witzig, ironisch und einzigartig sind das man nur dafür das Buch lesen sollte. Oder auch jedes andere das er geschrieben hat.
Dies ist auch der Grund warum man die Bücher von Moore immer im Original lesen sollte da der ganze Wortwitz und die Besonderheit des Schreibstiles in den Übersetzung fast ausnahmslos auf der Strecke bleibt.
Fazit: Lesen, lachen, Kopfschütteln, noch mehr lachen, nochmal lesen!