revolutionierte Paul Dirac nicht nur die Quantenphysik, sondern regte auch wichtige Entwicklungen in der Mathematik an. Die Theorie der Distributionen ist ohne die Dirac-"Funktion" nicht denkbar. Diese Biographie berichtet einfühlsam über die nicht ganz einfache Kindheit Diracs, sein Studium und seine Karriere in Cambridge, seine persönlichen Lebensumstände bis zu seinem Tod. Besonders bedrückend (nicht nur im Fall von Dirac) ist die Behandlung des alternden, nicht mehr kreativen Wissenschaftlers durch seine jüngeren Kollegen, denen die Leistungen dieses Genies schon eine Generation später als ganz selbstverständlich erscheinen. Die vorliegende Biographie ist sehr gut lesbar, nicht sehr technisch (d.h. auch für Nicht-Physiker interessant) und im wesentlichen konsistent. An zwei oder drei Stellen werden Aussagen ein paar Seiten später wird relativiert bzw. zurückgenommen, aber diese Kleinigkeiten sind gegenüber der Gesamtleistung zu vernachlässigen.