Sie haben sich gewundert, was aus Draculas Nachfahren wurde? Oder vielleicht was Stephenie Meyer aus ihnen gemacht hat? Wehren konnten sie sich ja nicht.
Lassen Sie sich beruhigen, Guillermo Del Toro und Chuck Hogan haben den Vampir-Mythos reanimiert. Das Blut pulsiert wieder!
Spannend: Der Auftakt, die Ankunft der Vampiren in den USA, ... richtig intensiv und gruselig ...
Mittelmäßig: Der Mittelteil; zu viele Einzelschicksale (die nicht besonders gut für die Betroffenen enden...).
Gut getroffenen: Die Akteure; gelungen vor allem der alte Pfandleiher, der viel mehr ist als er scheint und mit zahlreichen ausgewöhnlichen Waffen gegen einen alten Widersacher angeht.
Offen: Der Schluss; spannend, mit viel Tempo, Fortsetzung folgt. Wir warten!
Dies sind Vampire, wie sie sein sollen: dunkel, gnadenlos, Furcht einflößend. Keine Teenie-Kuschel-Vampire, sondern eben solche mit richtigem Biss!
An Bram Stokers "Dracula" reicht "The Strain" nicht heran; an Stephen Kings "Brennen muss Salem" auch nicht. Immerhin landen Del Torro und Hogan aber auf einem guten dritten Platz. Dafür vier Sterne.
Also: Bis Mitternacht warten, Raum abdunkeln, Knoblauch und Kruzifix bereithalten und loslesen...