Aus der Amazon.de-Redaktion
Immer wieder sieht der 73-jährige Alvin Straight (Richard Farnsworth,
Misery) während des Films gedankenverloren in den Nachthimmel, als stellten die Sterne Reflektionen seiner eigenen Erinnerungen dar. Alvins Augenlicht ist nicht mehr das beste und seine Tochter (Oscarpreisträgerin Sissy Spacek,
Nashville Lady) ist leicht zurückgeblieben, so dass sie nicht fahren kann. Also reist Straight auf einem Rasenmäher von Laurens, Iowa, nach Mt. Zion, Wisconsin. Eine langsame Reise, naturgemäß, mit ausreichend Zeit, irgendwo ein Nachtlager zu errichten und über den Kosmos nachzudenken. Alvin ist auf dem Weg zu seinem kranken Bruder; sie haben seit Jahren nicht miteinander gesprochen und nun ist es Zeit, Frieden zu schließen.
Auf seiner Reise begegnen Alvin eine Reihe freundlicher Menschen, mit denen er sich anfreundet und man muss sich fragen: Haben wir es hier tatsächlich mit einem Film von David Lynch zu tun? Ein Wunder, dass dieser Film ohne Altersbeschränkung von einem Regisseur gemacht wurde, dessen Werk gemeinhin als verstörend und bizarr bezeichnet wird. Aber Lynch (Lost Highway, Wild At Heart) ist als Künstler viel zu komplex, als dass er sich festlegen ließe. Es gelingt ihm problemlos, The Straight Story auf ebenso anmutige wie freundlich bodenständige Weise zu erzählen, mit einer Gelassenheit, wie man sie heutzutage kaum noch in Filmen finden kann. Es ist ein Werk der Momentaufnahmen, lustig, sonderbar, ruhig und spirituell. So wird diese Geschichte über einen Mann auf einem Rasenmäher zu einer echten Lynch-Odyssee. Anders als alle Filme, die man kennt, aber ebenso willkommen wie ein Zitronentee mit Honig. Das beste daran ist, dass es sich hier um eine angemessene Ehrung der Karriere des Stuntveteranen und Schauspielers Richard Farnsworth handelt, der mit 79 Jahren die Figur des Alvin Straight absolut perfekt verkörpert und der kürzlich leider verstarb. Sein Gesicht gleicht hier einer Straßenkarte, die das gesamte Spektrum emotionaler Reiseziele abbildet. --Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
Der für seinen Eigensinn bekannte Alvin Straight hat sich in den Kopf gesetzt, seinen erkrankten Bruder Lyle, mit dem er seit zehn Jahren zerstritten ist, wiederzusehen, um sich endlich mit ihm auszusprechen. Da er kein Auto mehr fahren kann, beschließt er, den langen Weg von Iowa nach Wisconsin auf einer Rasenmähmaschine anzutreten. Auf seiner sechswöchigen Reise begegnen dem verschrobenen Alten ganz normale Menschen und komische Typen...
VideoMarkt
Auf einem sich schier endlos hinziehenden Teerband kriecht ein kleiner Rasenmäher mit einem ungewöhnlichen, selbstgebauten Anhänger im Schlepptau dahin. Gesteuert wird das Gefährt von einem alten Mann, in seinem Heimatort in Iowa als Sturschädel Alvin Straight bekannt. Sein Ziel: Ein Hunderte von Meilen entferntes Nest in Wisconsin, wo sein kranker Bruder lebt, mit dem er sich endlich auszusöhnen gedenkt. Ein grotesker Plan mit ehrenwertem Ziel, geboren aus Finanznot, Stolz und dem Starrsinn, das Unmögliche wahr machen zu wollen.
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Ein uramerikanisches Thema, den klassischen Western-Topos, feiert David Lynch ("Wild at Heart", "Lost Highway") in seinem jüngsten Film. Leise, zurückgenommen, ohne einen Hauch von Pathos, Patriotismus und Sentimentalität erzählt er eine wahre Geschichte, die Amerika und seine Bewohner perfekt beschreibt. Brillant das Spiel des Oscar-nominierten Hauptdarstellers Richard Farnsworth, kongenial Sissy Spacek als dessen Tochter Rose und erlesen die Kameraarbeit von Freddie Francis. Ein 'Americana' der Extraklasse und wohltuend anders als gängige Mainstream-Ware.
Blickpunkt: Film
Sturkopf Alvin Straight fährt auf seinem Rasenmäher Hunderte von Meilen durch die USA, um sich mit seinem kranken Bruder auszusöhnen. Ungewöhnlich leise Töne von Kult-Regisseur David Lynch, dessen Hauptdarsteller Richard Farnsworth für den Oscar nominiert wurde.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Faszinierendes Roadmovie der etwas anderen Art, in der sich ein 73jähriger Mann auf seinem Rasenmäher auf eine sechswöchige Reise begibt.
Kurzbeschreibung
Der für seinen Eigensinn bekannte Alvin Straight hat sich in den Kopf gesetzt, seinen erkrankten Bruder Lyle, mit dem er seit zehn Jahren zerstritten ist, wiederzusehen, um sich endlich mit ihm auszusprechen. Da er kein Auto mehr fahren kann, beschließt er, den langen Weg von Iowa nach Wisconsin auf einer Rasenmähmaschine anzutreten. Auf seiner sechswöchigen Reise begegnen dem verschrobenen Alten ganz normale Menschen und komische Typen...
Produktbeschreibungen
Der für seinen Eigensinn bekannte Alvin Straight hat sich in den Kopf gesetzt, seinen erkrankten Bruder Lyle, mit dem er seit zehn Jahren zerstritten ist, wiederzusehen, um sich endlich mit ihm auszusprechen. Da er kein Auto mehr fahren kann, beschließt er, den langen Weg von Iowa nach Wisconsin auf einer Rasenmähmaschine anzutreten. Auf seiner sechswöchigen Reise begegnen dem verschrobenen Alten ganz normale Menschen und komische Typen...