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Die Geschichte unserer Sachen, ein mit 400 Seiten in jeder Beziehung starkes Buch. Eine leidenschaftliche Umweltaktivistin reist 20 Jahre um die Welt, geht auf Spurensuche: globale Zusammenhänge, Konsumwege, Markt- Mechanismen, der gigantisch steigende Ressourcen- Verbrauch, die Folgen unserer Wegwerfgesellschaft, ein weiter Bogen. Bedrückend und sehr spannend zugleich.
Die Erde „ist unser einziges Zuhause...deshalb ist sie alles wert, was wir haben“. Es ist eine auffällig einfache Sprache, in die Annie Leonard schwierige Sachverhalte kleidet, eine Kunst, die das Buch von der ersten Seite an auszeichnet! Da beginnt alles mit den Wäldern der Kindheit, die irgendwann abgeholzt wurden, nicht mehr da waren. Umweltwissenschaften hatte sie studiert und bei Greenpeace die Aufgabe erhalten, Müllexporte zu untersuchen. Dieses „Stochern in Müllsäcken“ motivierte die vom Time Magazine als „Umweltheldin“ ausgezeichnete Autorin, die „globalen Systeme, also Produktion und Konsum von Fabrikerzeugnissen zu untersuchen“, sich mit der „Stoffwirtschaft“ zu beschäftigen. Und das beginnt direkt und hautnah bei jedem Einzelnen. Ganz im eingängigen und unterhaltsamen Stile der ‚Sendung mit der Maus’ schildert Annie Leonard schwierige Zusammenhänge leicht verständlich und nachvollziehbar, belegt Fehlentwicklungen und Missstände mit anschaulichen Beispielen, ist plakativ, ohne dass Sätze zu Floskeln werden. „Eine steigende Anzahl von Menschen baut mehr Rohstoffe ab, benutzt mehr Sachen und wirft schließlich mehr weg. Insgesamt nimmt die negative Auswirkung auf die Umwelt also immer noch zu, trotz der effizienteren Technik.“
Den Forderungen zur Veränderung stellt sie Lösungsansätze gegenüber, der Kritik folgt die Darstellung von Alternativen, kein Buch also, das hilflos im Dilemma zurücklässt, sondern, im Gegenteil, versucht, eine globale Problematik derart zu vermitteln, dass Erkenntnisse und Gelerntes, das Verstehen von Zusammenhängen und Kausalitäten zu Mitreden und Mitdenken und vor allem Umdenken animieren. Vom Detail her das Ganze verstehen, aus globalem Verständnis heraus Details verändern, so das Credo der Kalifornierin. ‚Nicht auf die Menge unserer Sachen sollten wir uns konzentrieren, sondern auf die Qualität“. Ein starkes Plädoyer für eine nachhaltigere Welt, ein Buch, das nicht nur leicht zu lesen ist, sondern auch schwer zu denken gibt..--Barbara Wegmann
Pressestimmen
»Bestseller für den besseren Menschen. In `The Story of Stuff` macht die Umweltaktivistin Annie Leonard aus der Wissens- eine Gewissengesellschaft. « --Die Welt / Wieland Freund / 13. April 2010
»Annie Leonard ist eine Missionarin. Sie will uns nicht nur sachlich informieren, sie will auch, dass wir handeln.« --FAZ, Ernst Horst, 05.05.10
»Erstaunlich und ermutigend. Ein starkes Buch, das, wenn nicht zum Handeln, so doch zum Nachdenken über unseren Lebensstil animiert.« --Deutschlandradio Kultur, Johannes Kaiser, 14.05.10