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The Story of Stuff: Wie wir unsere Erde zumüllen [Gebundene Ausgabe]

Annie Leonard , Christoph Bausum
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

12. März 2010
Kaffeebecher, Kekspackungen, Schuhe, Handys, DVDs – unser Alltag besteht aus einer Menge solcher Dinge. Wie entsteht dieses Zeug, wo kommt es her und was machen wir damit, wenn wir es nicht mehr brauchen? Die engagierte Umweltaktivistin Annie Leonard geht diesen Fragen auf anschauliche Weise nach und zeigt die Folgen unserer Wegwerfgesellschaft. Im Laufe ihrer zwanzigjährigen Arbeit für Greenpeace und andere NGOs hat sie viele Fabriken, Bergwerke und Müllkippen besucht. Bei ihrer Arbeit als »toxic travel ler« kam sie in 40 Länder. Sie berichtet von Familien in Bangladesch, die auf riesigen Müllhalden leben, oder von Näherinnen in Haiti, die seit Jahren vergeblich um menschenwürdigere Arbeitsbedingungen kämpfen. Ihr Buch zeigt, wie wir diese Verhältnisse ändern können. Es ist das Glaubensbekenntnis einer neuen ökologischen Bewegung. Die Homepage zum Buch mit viel Bonusmaterial finden Sie hier.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Econ (12. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3430200830
  • ISBN-13: 978-3430200837
  • Originaltitel: The Story of Stuff
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 238.605 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Die Geschichte unserer Sachen, ein mit 400 Seiten in jeder Beziehung starkes Buch. Eine leidenschaftliche Umweltaktivistin reist 20 Jahre um die Welt, geht auf Spurensuche: globale Zusammenhänge, Konsumwege, Markt- Mechanismen, der gigantisch steigende Ressourcen- Verbrauch, die Folgen unserer Wegwerfgesellschaft, ein weiter Bogen. Bedrückend und sehr spannend zugleich.

Die Erde „ist unser einziges Zuhause...deshalb ist sie alles wert, was wir haben“. Es ist eine auffällig einfache Sprache, in die Annie Leonard schwierige Sachverhalte kleidet, eine Kunst, die das Buch von der ersten Seite an auszeichnet! Da beginnt alles mit den Wäldern der Kindheit, die irgendwann abgeholzt wurden, nicht mehr da waren. Umweltwissenschaften hatte sie studiert und bei Greenpeace die Aufgabe erhalten, Müllexporte zu untersuchen. Dieses „Stochern in Müllsäcken“ motivierte die vom Time Magazine als „Umweltheldin“ ausgezeichnete Autorin, die „globalen Systeme, also Produktion und Konsum von Fabrikerzeugnissen zu untersuchen“, sich mit der „Stoffwirtschaft“ zu beschäftigen. Und das beginnt direkt und hautnah bei jedem Einzelnen. Ganz im eingängigen und unterhaltsamen Stile der ‚Sendung mit der Maus’ schildert Annie Leonard schwierige Zusammenhänge leicht verständlich und nachvollziehbar, belegt Fehlentwicklungen und Missstände mit anschaulichen Beispielen, ist plakativ, ohne dass Sätze zu Floskeln werden. „Eine steigende Anzahl von Menschen baut mehr Rohstoffe ab, benutzt mehr Sachen und wirft schließlich mehr weg. Insgesamt nimmt die negative Auswirkung auf die Umwelt also immer noch zu, trotz der effizienteren Technik.“

Den Forderungen zur Veränderung stellt sie Lösungsansätze gegenüber, der Kritik folgt die Darstellung von Alternativen, kein Buch also, das hilflos im Dilemma zurücklässt, sondern, im Gegenteil, versucht, eine globale Problematik derart zu vermitteln, dass Erkenntnisse und Gelerntes, das Verstehen von Zusammenhängen und Kausalitäten zu Mitreden und Mitdenken und vor allem Umdenken animieren. Vom Detail her das Ganze verstehen, aus globalem Verständnis heraus Details verändern, so das Credo der Kalifornierin. ‚Nicht auf die Menge unserer Sachen sollten wir uns konzentrieren, sondern auf die Qualität“. Ein starkes Plädoyer für eine nachhaltigere Welt, ein Buch, das nicht nur leicht zu lesen ist, sondern auch schwer zu denken gibt..--Barbara Wegmann

Pressestimmen

»Bestseller für den besseren Menschen. In `The Story of Stuff` macht die Umweltaktivistin Annie Leonard aus der Wissens- eine Gewissengesellschaft. « --Die Welt / Wieland Freund / 13. April 2010

»Annie Leonard ist eine Missionarin. Sie will uns nicht nur sachlich informieren, sie will auch, dass wir handeln.« --FAZ, Ernst Horst, 05.05.10

»Erstaunlich und ermutigend. Ein starkes Buch, das, wenn nicht zum Handeln, so doch zum Nachdenken über unseren Lebensstil animiert.« --Deutschlandradio Kultur, Johannes Kaiser, 14.05.10

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch erzählt eine alte Geschichte: Wir kennen sie mindestens seit Beginn der achtziger Jahre, als eine zunächst noch zarte Umweltbewegung nicht nur in Deutschland die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machte, dass unsere Ressourcen endlich sind, und das, was die Erde an Belastungen ertragen kann, begrenzt ist.

Annie Leonard fokussiert sich in dem vorliegenden Buch auf den Müll, den wir tagtäglich produzieren. Entgegen mancherlei Eindrücken und Behauptungen wird vieles von diesem Wohlstandsmüll nicht recyclet und wieder in den Warenkreislauf eingespeist, sondern landet als Müllexport in Haiti oder in anderen afrikanischen oder asiatischen Ländern.

Sie schildert transparent und verständlich, welche dramatischen Folgen unsere immer schneller Waren verbrauchende und wegwerfende Wohlstandsgesellschaft hat. Es ist unser Konsum, der letztendlich die Ausbeutung von Mensch und Natur befördert. Das Ergebnis: die Erde, die quasi von oben durch die von uns induzierte Klimaerwärmung unter erheblichem Stress steht, wird durch den Müll sozusagen von unten an einen nicht weniger gefährlichen Abgrund gebracht.

Annie Leonard hält, soll sich daran etwas ändern, einen Systemwandel für notwendig, den sie in einem Epilog in wenigen Absätzen beschreibt. Viele ihrer Vorschläge konnte man schon an anderen Stelle lesen und ich bin ehrlich gesagt nicht sehr optimistisch, dass sie auch nun in Ansätzen in der nächsten Zeit umgesetzt werden. Der wirtschaftliche Druck, der Suchtfaktor des Konsums sind zu stark, bzw. die sichtbaren Probleme uns in den Wohlstandsländern noch nicht weit genug auf den Pelz gerückt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von DorisD
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch verschlungen!
Es ist sehr einfach und gut zu lesen. Beeindruckt hat mich der inhaltliche Aufbau, es wurde der Produktionsprozess sehr gut durchleuchtet. Man hat niemals des Gefühl, dass man "angepredigt" wird, nein, dieses Buch soll dem Leser einfach die Augen öffnen und die Fakten darstellen. Sehr anregend finde ich, dass man beginnt, sein eigenes Konsumverhalten bewußt in Frage zu stellen. Muß ich wirklich kurze Strecken mit dem Auto fahren? Brauche ich wirklich zum Einkaufen ein Plastiksackerl, sorry natürlich Plastiktüte? Brauche ich jedes Jahr das neueste Handymodell? Kann man gemeinschaftliche Sharing-Modelle nicht aufziehen bevor sich jeder z.B. einen Rasenvertikutierer selber kauf für den einmaligen Gebrauch pro Jahr? usw.
Für den mündigen Bürger aus unserer Zeit eine Pflichtlektüre!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre 26. August 2010
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Annie Leonard, amerikanische Umweltaktivistin und Mutter einer Tochter, schildert angenehm lesbar, detailliert und anschaulich die dramatischen Folgen des verschwenderischen Lebensstils unserer modernen Wohlstandsgesellschaft. Tatsächlich ist der ungebremste Konsum eine der wichtigsten Ursachen für die Ausbeutung von Mensch und Natur. Die Erde steht unter Mehrfachstress durch die Klimaerwärmung und den ungebremsten, oftmals gedankenlosen Ressourcenverbrauch. Annie Leonard hat Fabriken, Bergwerke und Müllkippen in 40 Ländern besucht. Sie berichtet von den Müllsuchern in Bangladesch oder über die unmenschlichen Arbeitsbedingungen der Näherinnen in den Sweatshops von Haiti. Vor allem aber zeigt sie, wie wir die Verhältnisse zum Besseren verändern können.

Ich würde mich freuen, wenn dieses Buch zur Pflichtlektüre an Deutschlands Schulen würde. Kinder, die nie eine Kuh gesehen und auch sonst kaum eine Vorstellung davon haben, woher all die Produkte unseres Alltags kommen und wo sie landen, sollten spätestens in der siebten Klasse Zugang zum Wissen über die globalen Zusammenhänge bekommen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen The story of stuff
Alles was in diesem Buch steht, ist mehr oder weniger bekannt. Aber äußerst wichtig immer wieder ins Bewußtsein gebracht zu werden. Vor allem so geballt. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von B. Kugler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wichtige Übersicht zum Thema Stoffströme...
...und eine Basis der LOHAS / Transformations-Bewegung. Von der Ausrichtung natürlich mehr für Amerikaner gemacht, wo die Verhältnisse noch (etwas) schlimmer sind. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Jens Moschner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine Danksagung
An dieser Stelle keine übliche Rezension, sondern nur eine kurze Danksagung an die Autorin:

Ein Jahr ist es jetzt her, dass ich das Buch gelesen habe, welches mein... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Lee veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sollte jeder lesen!
Die Bibel des Postmaterialismus, sollte eigentlich jeder denkende Mensch in unseren konsumorientierten Erstweltländern lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Kimsam veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Große Zustimmung; aber...
... ich möchte kein Aktivist werden. Wobei ich gleich beim, jedenfalls meines Erachtens, Schwachpunkt von Annie Leonards Buch -The Story of Stuff- wäre. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre an Schulen!
Ich kann mich meinen Vorrezensenten nur anschließen: Dieses Buch sollte Pflichtlektüre an den Schulen werden. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von zauberweib veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen So wichtig....Danke!
Wie leicht fällt es zu verstehen, wenn die Autorin/der Autor sich bemüht verständlich zu schreiben, ohne sich über sprachliche Feinheiten profilieren zu wollen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2010 von Christian Jung
5.0 von 5 Sternen Literatur zum Handeln
Es gibt Dinge mit denen ich mich immer wieder beschäftige. Umweltschutz ist einer dieser Themen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juli 2010 von Dirk Bungart
4.0 von 5 Sternen Schlüsselerlebnisse können Verhaltensmuster ändern
Eigentlich wissen wir es schon lange, dass es nicht wie bisher weitergehen kann, wenn die nächsten Generationen eine lebenswerte Welt antreffen wollen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Mai 2010 von Fuchs Werner Dr
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