TSOB gehört neben den beiden "Ismael" und "Ismaels Geheimnis" (original: "Ishmael" und "My Ishmael") zu der sogenannten Ishmael-Triologie. Leider wurde dieses Buch hier, der zweite Teil nie ins Deutsche übersetzt. Wer aber offen für die englische Sprache ist und gerne mehr über Daniel Quinns Gedankengänge erfahren will, wird sicher seinen Spaß an diesem Buch haben.
Allerdings sollten Leser von "Ismael" und/oder "Ismaels Geheimnis" wissen, dass TSOB ein völlig anderer Stil ist. Zwar gibt es dort auch eine Art Lehrer wie in den anderen beiden den Gorilla Ismael und es gibt auch hier viele Gespräche, die für uns alle wichtig sind. Aber was TSOB von den anderen beiden unterscheidet ist, dass es eine solide, mitreißende Handlung hat und das von vorne bis hinten. Das ist, was mancher bei den anderen beiden Ismael-Büchern möglicherweise vermisst (ich jedenfalls zum Teil). Der Priester Jared Osborne (aus dessen Sicht alles erzählt wird) erzählt so spannend und gut, dass man fast glauben mag, die Geschichte wäre wahr. Aber selbst wenn sie es nicht ist, was dahinter steckt geht jeden von uns etwas an und IST wahr.
Manches relevantes, was da besprochen wird, fließt als "secret teachings" unmittelbar in die Geschichte mit ein. Die sogenannten "public teachings", die Reden, die B hält, sind an die Geschichte angehängt. Das ist etwas, was das Buch besonders macht. Der Leser kann selbst entscheiden, ob er die Reden gleich liest, wie sie kommen, oder erst das Buch zu Ende bringt und dann alle Reden durch liest.