es mag wohl sein, daß john ruskin ebenso der autor joseph brodsky in den steinen von venice mehr spuren erkennen können als der flüchtige blick der fotografie. ich finde es bemerkenswert und großartig, daß bereits in neunzehnten jahrhundert sich ein der architektur nahestehender britischer theoretiker sich den steinen widmet speziell den steinen von venedig, nicht nur die restaurants und die biennalen der architektur und der kunst wie auch die filmfestspiele erzählen etwas von venedig. die stones of venice entsprechen der typischen britischen sentimental journey und imgrunde ist dieses buch für jeden architekten eine großartige vorbereitung auf eine reise nach venedig, man blickt durch die augen des neunzehnten jahrhunderts in eine stadt, die ihre geheimnisse bis heute behalten hat.