Insgesamt ist dies ein sehr sehenswerter Film, der, wie viele Literaturverfimungen, haupptsächlich daran krankt, dass zu viel Material in einen Film verpackt werden muss. Die Story ist dennoch interessant, hervorragend gespielt und umgesetzt. Nervig ist, dass die junge Schauspielerin der Hauptperson direkt durch die um mindestens 40 Jahre ältere Ellen Burstyn abgelöst wird - obwohl höchstens zehn Jahre vergangen sind.
Der andere Nervfaktor dieses Film ist die unglaublich schlechte Synchronisation. Die Schauspieler klingen hölzern und abgehackt, die Stimmen passen nicht zu den Typen - furchtbar. Auch die deutsche Übersetzung war teilweise einfach mangelhaft. Man hat das Gefühl, die Sätze wurden einfach in ein Übersetzungsprogramm eingegeben. Da muss eine Billigfirma den Zuschlag bekommen haben. Wir haben jedenfalls bereits nach 10 Minuten auf die Originalfassung umgestellt mit deutschen Untertiteln - und dann war's prima.