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The Stepfather - Kill, Daddy, Kill
 
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The Stepfather - Kill, Daddy, Kill

Shelley Hack , Jill Schoelen , Joseph Ruben    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Shelley Hack, Jill Schoelen, Charles Lanyer
  • Regisseur(e): Joseph Ruben
  • Komponist: Patrick Moraz
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 8. Januar 2010
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 85 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0030XPSK6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42.465 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

Jerry Blake ist ein Mann, der sich der Familie verschrieben hat. Er ist ein Mann, der an traditionelle Werte festhält - Im besten Sinne des Wortes ein konservativer Enddreißiger. Im Beruf recht erfolgreich, kann er sich zur gehobenen Mittelschicht zählen. Durch sein sympathisches Auftreten und seine Anpassungsfähigkeit, findet er überall schnell Freunde und ist beliebt. Ein wahrer Traum für eine alleinstehende Mutter.

Das jedoch ist nur die Schokoladenseite des Jerry Blake. Hinter dieser Fassade aus Musterstaatsbürgertum verbirgt sich die entsetzliche Fratze eines Familienmörders: Jerry kann seine Identität und sein Aussehen wechseln, wie andere Leute ihre Unterwäsche. Nichts überlässt Jerry dem Zufall. Ist Jerry seiner Familie überdrüssig, bzw. ist er von ihr enttäuscht, fängt er rücksichtslos an, sich ihrer zu entledigen, natürlich nicht ohne vorher dafür zu sorgen, dass eine neue Familie bereits auf ihn wartet. Ein Umstellungsprozess, der nur wenige Wochen in Anspruch nimmt.

Mutter Susan und Tochter Stephanie, ein hübsches Teenagermädchen, sollen seine neue Familie werden. Diesmal jedoch scheint einiges anders zu sein. Auf Stephanie wirkt Jerry sonderbar. Sie vertraut ihm nicht und kann ihn daher nicht als Vaterfigur ansehen. Außerdem hat Stephanie einen bösen Verdacht. Mutter Susan jedoch kann, obwohl sie ihre Tochter über alles liebt und zu ihr das beste denkbare Verhältnis hat, dass Misstrauen ihrer Tochter nicht ganz verstehen.

Wie auch immer. Es ist auch diesmal genauso, wie all die anderen Male auch. Jerry ist von seiner Familie enttäusch und beginnt sich allmählich eine neue Identität anzueignen – und eine neue Familie zu suchen… Terry O'Quinn überzeugt als schizophrener Stiefvater über alle Maße. Er bringt sein kleinkarriertes, ordnungsliebendes Weltbild, welches mit einer art von Paranoia einhergeht, die aus der Figur Jerry Blake eine tickende Zeitbombe werden lässt, mit einer unglaublichen Intensität rüber. Außerdem gefällt mir Jill Schoelen als Tochter Stephanie besonders gut, weil sie schon in jungen Jahren eine überaus intensive Ausstrahlung und Glaubwürdigkeit auf die Leinwand bringt.

Alles in Allem hat mich The Stepfather sehr überrascht, da ich eigentlich einen B-Slasher erwartet habe. Gesehen habe ich jedoch einen Horrorklassiker des 80er Jahre Kinos. Hier geht es nicht um billige Effekte, der Horror ist hier sehr realitätsnah. Da ist keine mordende Bestie a la Jason oder Michael Meyers. The Stepfather kann wirklich passieren – und es passiert öfter als man denkt…

--Thrillhouse

VideoMarkt

Der Psychopath Jerry Blake träumt von der perfekten Kleinfamilie. Wenn seine Lieben den Ansprüchen nicht genügen, bringt er sie ungerührt um. Ein Jahr nach seiner letzten Tat wird er Stiefvater der 16jährigen Stephanie, die ihm von Anfang an mit Mißtrauen begegnet. Als Jerry merkt, daß Stephanie Nachforschungen anstellt und damit sein Inkognito bedroht, setzt er erneut zum Amoklauf an. In einem verzweifelten Kampf entkommen Stephanie und ihre Mutter dem sicheren Tod.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Regisseur Joseph Ruben drehte 1984 mit "Dreamscape" erstmals im Horrorfach, seine bekanntesten Filme sind wahrscheinlich "Der Feind in meinem Bett", "Für das Leben eines Freundes" und der Mysterythriller "Die Vergessenen".
1987 inszenierte er "The Stepfather", der auch unter den Alternativtiteln "Kill Daddy Kill" oder "Spur in den Tod 2" bekannt ist. Dieser Film entwickelte sich im Lauf der Zeit zu einem kleinen Kultfilm, kein Wunder, dass 2009 das unvermeidliche Remake gedreht wurde.
Mit eher unbekannten Darstellern wurde er auch damals mit einigen Preisen ausgezeichnet und war sogar für den Saturn Award nominiert.
"The Stepfather" liefert eigentlich eine bekannte Story ab: Ein Psychopath kommt in die idyllische Kleinstadt, wird bei einer Familie sesshaft und nach und nach kommen Verdachtsmomente auf, dass der Mann ein Geheimnis mit sich trägt.
Mir fiel da gleich Hitchcocks "Im Schatten des Zweifels" dazu ein, der Immobilienmakler Jerry Blake (Terry O´Quinn) ist ein gestörter Kranker wie Onkel Charly.
Der Film beginnt damit, dass Jerry das Haus verlässt, in dem einige blutüberströmte Leichen liegen. Er hat keine Eile und sucht ein neues Wirkungsfeld. Bart abrasiert und neue Kleider - eine neue Identität entsteht.
Ein Jahr später ist dieser Jerry der Mann der Witwe Susan Maine (Shelley Hack), die vor einger Zeit ihren Mann auf tragische Weise verloren hat und mit der neuen Beziehung zu dem scheinbar perfekten Familienmenschen Jerry kommt endlich wieder sowas wie Glück ins Spiel.
Doch Susans Tochter Stephanie (Jill Schoelen) mag den Mann an Moms Seite und somit Schwiegervater Jerry nicht. Sie fürchtet sich irgendwie vor ihm, ann es aber nicht erklären. Nach der Beobachtung eines unheimlichen Tobsuchtsanfalles ihres Stiefvaters im Keller, der wegen einer Lappalie stattfand, bittet sie ihren Psychologen Dr. Bondurant (Charles Lanyer) um Hilfe. Der ordnet aber vorerst die Ängste des Mädchens vorerst unter dem Trauma des Verlustes ihres geliebten Vaters ein...
Terry O´Quinn liefert eine beeindruckende Darstellung eines gefährlichen Psychopathen ab, der Film ist schnörkellos und straff inszeniert und vermittelt effektive Suspence-Szenen.
Eine klare Empfehlung für Fans des klassischen 80er Jahre Thrillers....
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Von Dorit Wiebke (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
Bereits zu Beginn des Films wird der Zuschauer in ein Horrorszenarion hinein katapultiert. Er sieht, wie sich Jerry das Blut von den Händen wäscht und ein völlig neuer Mann vor dem Spiegel des Bades entsteht. Er muss beobachten, wie der gutaussehende, gepflegte Familienvater neben den Leichen seiner Kinder steht und das Spielzeug vom Boden aufhebt, um es wegzuräumen. Danach verlässt er fröhlich vor sich hin pfeifend das Haus und dem Zuschauer wird klar, dass er soeben einen Mörder kennengelernt hat, den er auf seinem weiteren Weg begleiten wird. Doch leider führt dieser zu der sympathischen Susan, die allein mit ihrer Tochter Stephanie lebt. Fasziniert von dem netten, höflich erscheinenden Mann, verliebt sie sich in ihn und sieht dabei nicht, wer er wirklich ist: Ein überaus gefährlicher Psychopath, der für die Erfüllung seiner Ansprüche über Leichen geht. Von diesem Punkt an wird der Zuschauer von der Handlung des Films gefangen. Er beobachtet Jerry genau, sieht, was kein anderer sehen kann, und hofft, dass ihn bald jemand entlarvt. Doch Susan ist blind vor lauter Liebe, die Nachbarn kennen ihn nur als beneidenswerten, erfolgreichen Geschäftsmann. Einzig und allein Stephanie ahnt das Böse ihn ihm, hat aber kaum eine Chance, dagegen anzugehen. Eine Spannung, die sich schleichend entwickelt und den Zuschauer in seinen Bann zieht. Ein Drama, das gut erdacht seinen Lauf nimmt, und wären da nicht die blutigen Szenen, könnte man meinen, dass es ein solches ist.

"The Stepfather" ist ein gut inszenierter Horrorfilm, der nicht nur von einem glaubwürdigen und authentisch erscheinenden Plot lebt, sondern auch von einer hervorragenden Leistung seiner Darsteller. Terry O'Quinn verkörpert den Psychopaten Jerry Blake dermaßen lebensecht, dass man ihm die gutbürgerliche Fassade abgenommen hätte, wenn man ihm begegnet wäre. Einzig und allein der Fakt, dass der Zuschauer von Beginn an weiß, was er getan hat, versetzt ihn in die Position, Jerrys gut gehütetes Geheimnis zu durchdringen. Aber auch alle anderen Schauspieler verstehen es, ihre Figuren so zu verkörpern, dass man mit ihnen lebt, liebt und leidet.
Optik und Ton kommen in einer guten Qualität daher und wissen zu überzeugen. Lediglich die Extras auf dieser DVD sind als dürftig zu bezeichnen. Neben den zwei Trailern zum Film gibt es nichts weiter als eine Trailervorschau weiterer Filme des Labels, was enttäuscht. Ebenfalls wurde auf Untertitel verzichtet.

Fazit:
"Der Stepfather" ist vor allem auch durch die gute schauspielerische Leistung von Terry O'Quinn als Psychogramm eines tragischen Menschen äußerst gelungen. Ergänzt mit gut funktionierenden Horrorelementen ist das ein Streifen, den man getrost weiterempfehlen kann.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tonio Gas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
"The Stepfather" ist ein kleines B-Juwel des harten Psychohorrors der Achtziger, in dem messerscharf und sauspannend die Obsessionen eines Killers in Bilder gegossen werden. Dieser geht sozusagen über Leichen, um die Fassade des Amerikanischen Vorstadttraumes von einer heilen Familie aufrechtzuerhalten... nur des amerikanischen? Beim Gucken erschauderte ich in Gedanken an den grauenvollen Fall des Herrn F. (offenbar postet Amazon das aus Täterschutzgründen nicht, wenn ich den vollen Namen nenne), der jahrzehntelang Familienmitglieder im Keller gefangenhielt und ihnen Scheußlichkeiten aller Art antat. Genau wie der Stepfather konnte er nach außen den Biedermann geben. Nicht nur wegen dieses Bezuges ein auf geniale Weise verstörender Film. Näheres aus meiner Feder bei spielemagazin.de.
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