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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Eine gute Umsetzung mit wertigem Bild und ordentlichem Ton. Das Bonusmaterial ist zum Teil informativ, zum Teil redundant.
Bild: Universum präsentiert ein recht stabiles und hochwertiges Bild. Die Farben sind vital und natürlich, wobei mehr auf gedämpfte Töne gesetzt wird. Primärfarben tauchen nur gelegentlich auf, dann jedoch ausdrucksstark. Rauschen ist präsent, allerdings nicht wirklich störend (01:28:26). Dafür findet sich immer mal wieder Blockrauschen, so etwa bei 00:04:43, dem Abschluss der Schwarzweißsequenz, wo es sogar besonders stark auffällt. Die Vorlage ist an sich sehr gut erhalten, nur ganz, ganz selten finden sich vereinzelte Dropouts. Der Kontrast ist gut gelöst und arbeitet in hellen, wie in dunklen Szenen. Die Schärfe hätte einen Tick intensiver ausfallen können. Hin und wieder wirkt das Bild etwas zu weich, was dann vor allem bei Nahaufnahmen auffällt (01:01:53).
Ton: Der Ton ist insgesamt im grünen Bereich, aber was durchaus störend auffällt, sind in der deutschen Sprachfassung Unsauberkeiten bei den Dialogen, so etwa zu starke Zischlaute, die oftmals den Eindruck erwecken, man hätte es mit einem weitaus älteren Film zu tun. Die englischen Dialoge klingen da schon weitaus besser und sind insgesamt auch realistischer eingefangen, da man ihnen eben anmerkt, dass sie vor Ort und nicht nur im Studio entstanden sind. Die Musik ist recht prominent in dem Film eingefangen und läuft über die Surroundkanäle, so dass sich eine hübsche Gesamtstimmun ergibt (auch gerade, weil sie sehr schön geworden ist). Die Effekte sind nicht besonders stark ausgeprägt, aber hin und wieder werden auch die hinteren Kanäle aktiv. Die Räumlichkeit ist angenehm, aber nichts Besonderes.
Extras: Das Bonusmaterial ist nicht großartig umfassend, bietet aber wenigstens ein paar Essentials. Der Audiokommentar von Norman Jewison ist wie der Film, ein wenig behäbig, aber nicht uninteressant. Das Making of mit gut elf Minuten ist zu kurz, als das es besonders viele Informationen transportieren könnte. Die Interviews hätte man sich auch etwas ausführlicher gewünscht, aber so kann man wenigstens von Michael Caine erfahren, was ihn an seiner Figur angesprochen hat. Es gibt zwei entfallene Szenen, die nett sind, aber den Film nicht wirklich bereichert hätten. --movieman.de
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Etwa zeitgleich beginnt eine Richterin und ein militärischer Helfer mit den Ermittlungen. Das neue französische Gesetz wegen Verstöße gegen die Menschlichkeit führt sie ebenfalls auf die Spur zu Pierre. Die Ermittlerin legt nach und nach ein filigranes Netz von Helfern frei, die jenen alten Kollaborateuren wohl gesonnen sind.
Ein zweiter Killer scheitert an Pierre. Zunächst hat es den Anschein, es seien Juden, die die alte Tat rächen wollen. Der Abstand zu den Verfolgern wird kürzer. Doch auch die Ermittlerin wird gewarnt und aufgefordert den Fall zurück zugeben. Ihre Spur führt sie nicht nur zu Pierre, sondern auch zu jener Person, die damals die Befehle gab. Jemand in sehr hoher Position.
Der Film ist spannend und enthält sehr gute Dialoge. Er zeigt ein gut organisiertes Netzwerk, dass gegen staatliche und auch kirchliche Obrigkeit seinen eigenen Gesetzen folgt. Der Protagonist wirkt auf den Zuschauer ambivalent. Er tötet skrupellos seine Verfolger, bedroht seine ehemalige Frau und stellt Forderungen gegenüber seinen vermeintlichen Beschützern. Aber er ist andererseits ein einfacher Geist, der jenen folgte und vertraute, die es eigentlich besser wussten. Er ist eindeutig ein Täter, aber er ist auch ein Opfer, an dem sich andere vergingen.
Regisseur Norman Jewison (The Hurricane) inszeniert den Film sehr ruhig und unspektakulär, trotzdem weiß er auch auf eine gewisse Ar und Weise zu berühren.
Michael Caine spielt seine Rolle als Pierce Brossard, der zwar durchaus Reue für seine Tat empfindet, aber nicht den Mut hat für seien Taten gerade zu stehen, und deswegen versucht mit allen Mitteln zu entkommen ausgezeichnet. Tilda Swinton (The Beach, Constantine) und auch Jeremy Northam (Amistad,Enigma) wissen dagegen nicht sonderlich zu überzeugen, sie spielen ihre Rollen recht lustlos.
Fazit: Der Film bietet weder Action noch emotionalen Szenen und trumpft auch nicht mit sonderlich erinnerungswürdigen Aspekten auf. Trotzdem ist „The Statement" für jeden der sich etwas für das Thema interessiert sehr zu empfehlen, denn obwohl er etwas langatmig ist, fesselt er den Zuschauer auf seine eigene Art und Weise, dies liegt größtenteils an Michael Caines Charakter, bei dem der Zuschauer ständig zwischen totaler Verachtung und Vergebung schwankt.
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