"The Stand - Das letzte Gefecht" zähle ich trotz der Länge von fast 1200 Seiten zu Kings (vielen) Meisterwerken. Man sieht beim Lesen nicht nur Kings super Art einen Roman spannend und unterhaltsam zu gestalten, sondern auch wie sehr er sich mit Religion auseinandersetzt. Anfangs verwirrten mich die vielen Charaktere, aber das legte sich mit der Zeit, denn diese lernt man mit der Zeit immer besser kennen und somit entwickelt man Symphatien für einige. Wie spannend King schreibt zeigt sich erstmals als Larry allein durch den Lincoln-Tunnel gehen muss. Diese von dort an entstandene Spannung setzt King im gesamten Roman fort. Im Gegensatz zu anderen Büchern, die ich gelesen habe, wollte ich dieses nur selten aus Langeweile weglegen. Ich fand es interessant (M-O-N-D, und das buchstabiert man interessant), wie er den Aufbau der Zone, die (Alb-)Träume und die spannende, gefährliche Art des dunklen Mannes beschrieben hat. Leider nimmt King selbst Spannung aus dem Roman, indem er oftmals schon den weiteren Ausgang verrät (z.B.: "Und keiner von ihnen sollte ... je wiedersehen"). Während King sich im Buch von Seite zu Seite steigert, wird der Verlag immmer schwächer (viele Rechtschreib- und Trennfehler, sowie mindest. 20 vergessene Punkte, u.v.m.), aber dafür kann er ja nix. Alles in allem ist es eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe(, meine Fresse, ja).