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am 6. August 2012
Mit "The Legend of Eli Monpress" hat Rachel Aaron bereits ein Buch abgeliefert, das meiner Meinung nach mit den großen Vertretern des Fantasy-Genres mithalten kann. Der Nachfolgeband - "The Spirit War" - ist in vielerlei Hinsicht sogar noch besser geworden. Mein größte Kritikpuntk am ersten Buch war die fehlende Charaktertiefe. In "The Spirit War" hingegen geht die Story von Beginn an auf die Hintergründe der Charaktere ein und gibt den Charakteren somit mehr Tiefe. Teilweise kommt Eli als Hauptcharakter etwas zu kurz, aber dieser "Makel" ist gut verschmerzbar, da die Nebencharaktere zeitgleich aufgewertet werden. Die Erzählweise ist wie schon beim Vorgänger wieder größtenteils sehr schnell, zum Teil sogar deutlich schneller, was auf die Story zurückzuführen ist. Wie der Titel bereits vermuten lässt, herrscht Krieg, die Action ist im letzten Drittel des Buchs sehr direkt und für Täuschung und Tarnung ist da verständlicherweise wenig Platz.

Wenn ich sage, dass Rachel aaron mit den großen Vertretern des Fantasys mithalten kann, dann betrifft das "nur" die Story. Bei ihrer Schreibweise kann sie zu keiner Zeit mit beispielsweise Patrick Rothfuss mithalten. In einem englischsprachigen Review schreibt ein Rezensent unter der Überschrift "Best book I've ever read" folgenen Satz: "I know Im going to regret saying this later, but I think that The spirit war even tops harry potter." Das ist eine offenbar sehr limitierte Sichtweise, auf die ich gar nicht erst eingehen will. ;-) Aber der Vergleich mit Harry Potter ist gar nicht mal so unpassend. Sowohl Harry Potter als auch Eli Monpress sind Bücher, die nur von ihrer Geschichte leben. Story hui, Schreibstil pfui. Hier mal einige Beispiele aus "The Legend of Eli Monpress" und "The Spirit War" in beliebiger, bunt gemischter Reihenfolge (um die Spoilergefahr so niedrig wie möglich zu halten):

She reached frantically for her spirits, but it was too late.

The mountain began to shake under Miranda's feet, but it was too late.

"Take off the head!" But it was too late.

Alric shouted, but it was too late.

Den's hands went up immediately, but it was too late.

Eli craned his neck and started to yell a warning, but it was too late.

She fought to hold on, to close her mind, but it was too late.

"Wait!" Miranda cried, but it was too late.

"Josef!" Eli shouted. But it was too late.

"Edward!" Hern shouted, but it was too late.

"Hide, Miranda!" he screamed. "Hide!" But it was too late.

Ein etwas größerer Schatz an Formulierungen kann sicherlich nicht schade. Bei insgesamt 1500 Seiten für beide Bücher geht das vielleicht noch, aber die gleiche Formulierung immer und immer wieder war zumindest für mich sehr auffällig. Nur aus diesem Grund gebe ich dem Buch keine Höchstpunktzahl, da in diesem Punkt noch großes Verbesserungpotential liegt. Ansonsten kann ich die gesamte Reihe, die hierzulande leider viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, nur wärmstens empfehlen.
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