Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit Comicverfilmungen ist es mittlerweile recht eigenartig. Mitunter sind die kreativen Vorlagen für die fast immer gigantischen Verfilmungen zumindest im Mainstream praktisch unbekannt und werden erst durch die Hollywoodmaschine posthum zu Kultstatus erhoben. Im Fall von The Spirit könnte man das so sagen. Im deutschsprachigen Raum nur einem kleinen Kreis Comicbegeisterter vertraut handelt es sich tatsächlich um eine echte Entdeckung. Die Comicstrips von Will Eisner aus den Jahren 1940-1952 gehören zum spannendsten, was der amerikanische Crime-Comic zu bieten hat.
Ein Cop (Gabriel Macht) erwacht nach seinem Tod unter mysteriösen Umständen erneut zum Leben. Als maskierter Heilsbringer "The Spirit" mischt er in der Folge die Unterwelt von Central City auf, einer düsteren verderbten Stadt in der kriminelle Elemente den Durchschnittsbürger permanent bedrohen. Ganz oben auf der Liste steht der cool-durchgeknallte Octopus (Samuel L.Jackson), ein größenwahnsinniger Irrer, der Spirits geliebte Stadt vernichten will um letztendlich Unsterblichkeit zu erlangen. Spirit verfolgt den Gegenspieler durch heruntergekommene Gegenden bis die beiden wie zwei Lastwagen aufeinanderprallen. Die ganze Zeit über trifft er auf eine regelrechte Armada unwahrscheinlich schöner Frauen die ihm allesamt auf die eine oder die andere Art an die Wäsche wollen.
Comicikone Frank Miller ist beinahe eine lebende Legende. So hat er etwa das Superheldengenre durch seine Neuinterpretation von Batman stark beeinflusst und seit geraumer Zeit am Crossover zwischen Comic und Film erheblichen Anteil. Spektakulärstes Beispiel für diese Verschränkung ist sicherlich der von Robert Rodriguez inszenierte Sin City. Bei The Spirit führte Frank Miller nun zum ersten Mal selbst Regie und geht diesen eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Entstanden ist ein atemberaubender visueller Trip, ein atmosphärisch ungemein dichter Film, der sich der Oberfläche bedient und kontraststarke Skizzen auf die Leinwand wirft die ihresgleichen suchen. Unterstützt wird Miller von einem hypercoolen Cast. Neben Gabriel Macht und Samuel L.Jackson setzt die Kamera Scarlett Johansson, Eva Mendes, Sarah Paulson, Jaime King und Stana Katic in Szene. Die fulminanten Kampfsequenzen gehören in ihrer extrem stilisierten Überzeichnung zum aufregendsten was das zeitgenössische Kino zu bieten hat. Dieser Film ist nichts für Puristen. Er ist eine Attacke auf eingefahrene Sehgewohnheiten. Hier schliesst sich dann auch der Kreis. Sieht man sich die Comicvorlage aus den Fünfzigerjahren an sticht vor allen Dingen der radikale stilistische Ansatz ins Auge. Miller war auch bei der Auswahl seines Sujets konsequent geblieben.Thomas Reuthebuch
Produktbeschreibungen
Basierend auf dem legendären Comicstrip von Will Eisner erzählt Genrespezialist Frank Miller, kreativer Kopf hinter „300“ und „Sin City“, mit THE SPIRIT ein Comic-Action-Abenteuer voller Erotik.
Es ist die Geschichte eines jungen Cops, der auf mysteriöse Weise als Spirit (GABRIEL MACHT) vom Tod in das Leben zurückgekehrt ist, um aus der Schattenwelt heraus das Verbrechen von Central City zu bekämpfen. Sein Erzfeind Octopus (SAMUEL L. JACKSON) ist auf einer ganz anderen, größenwahnsinnigen Mission: Er plant, Spirits geliebte Stadt auszulöschen, während er selbst nach seiner eigenen Unsterblichkeit strebt.
Spirit verfolgt den kaltherzigen Killer quer durch Central Citys heruntergekommene Lagerhäuser, feuchte Katakomben bis in das windgepeitschte Hafenviertel. Dabei begegnet er einem Schwarm exotischer Schönheiten, von denen der maskierte Held jedoch nie wissen kann, ob sie verführen, lieben oder töten werden: Ellen Dolan (SARAH PAULSON), das Mädchen von nebenan mit messerscharfem Verstand; Silken Floss (SCARLETT JOHANSSON), punkige Sekretärin und ein kaltes Biest; Plaster Of Paris (PAZ VEGA), eine mörderische französische Nachtclubtänzerin; Lorelei (JAIME KING), eine mysteriöse Sirene; und Morgenstern (STANA KATIC), eine junge sexy Polizistin.
Und dann ist da natürlich noch Sand Saref (EVA MENDES), die Juwelendiebin mit den gefährlichen Kurven. Sie, die Liebe seines Lebens, hat sich jedoch dem Bösen verschrieben. Wird Spirit sie retten können oder wird sie ihn am Ende ins Verderben führen?
Wie schon in „Batman Begins“ und „Sin City“ nimmt uns THE SPIRIT mit auf die unheimliche, atemberaubende und visionäre Reise eines Helden, der mit nichts als seinem pechschwarzen Humor bewaffnet den Kampf gegen die Unterwelt aufnimmt.
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Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Grandioses Bild, schöner Ton, passable Extras.
Bild: So enttäuschend der Film ist, so wunderschön präsentiert er sich auf DVD. Rauschen fällt kaum auf. Der in Sepiatönen und kernigem Beinahe-Schwarzweiß gehaltene Film ist in der Farbwiedergabe makellos. Die Kompression arbeitet gut. Am wichtigsten bei einem Film wie diesem ist der Kontrast - und der ist schlichtweg atemberaubend. Der Schwarzwert ist so hoch, dass schwarze Elemente immer fein konturiert sind und sich wohltuend vom Hintergrund abheben (00:15:00 oder 00:41:59). Leichtes Überstrahlen gibt es zwar, aber das ist ganz klar eine Stilfrage. Das Bild ist porentief scharf (00:48:27). Abflüge von Halos sind erkennbar, aber das ist auch schon alles.
Ton: Bei den Actionszenen wird der Ton gut aufgezogen. Hoch- und Tieftöne sind fein wiedergegeben. Dazu kommen eine spürbare Dynamik und sauber differenzierte Tonquellen, die auf die Lautsprecher aufgeteilt sind. Die Dialoge sind durch die Bank gut verständlich.
Extras: udiokommentar, ebenso wie in der Featurette, erklärt Frank Miller seinen Ansatz, kommt aber leider etwas arg von sich selbst überzeugt herüber. Eine Featurette beschäftigt sich mit der Green-Screen-Arbeit des Films. Das alternative Ende, das nicht viel hermacht, besteht nur aud Storyboards. --movieman.de
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Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
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Spirit verfolgt den kaltherzigen Killer quer durch Central Citys heruntergekommene Lagerhäuser, feuchte Katakomben bis in das windgepeitschte Hafenviertel. Dabei begegnet er einem Schwarm exotischer Schönheiten, von denen der maskierte Held jedoch nie wissen kann, ob sie verführen, lieben oder töten werden: Ellen Dolan (Sarah Paulson), das Mädchen von nebenan mit messerscharfem Verstand; Silken Floss (Scarlett Johansson), punkige Sekretärin und ein kaltes Biest; Plaster von Paris (Paz Vega), eine mörderische französische Nachtclubtänzerin; Lorelei (Jaime King), eine mysteriöse Sirene; und Morgenstern (Stana Katic), eine junge sexy Polizistin.
Und dann ist da natürlich noch Sand Saref (Eva Mendes), die Juwelendiebin mit den gefährlichen Kurven. Sie, die Liebe seines Lebens, hat sich jedoch dem Bösen verschrieben. Wird Spirit sie retten können oder wird sie ihn am Ende ins


