Euer Musikgeschmack geht euch über alles, ihr haltet Veränderungen in einer Musikrichtung für Verwässerung und Weichspülerei?
Dann gleich eines Vorweg, Finger weg von diesem Album.
Meine erste Berührung mit N.A.S.A. war über das Radio (Einslive; Plan B) dort lief "Gifted", ihr wollt Wissen wie Kanye West, Santogold und Lykke Li zusammenklingen? Bitte sehr hier ist euer Lied, und dieses Lied spiegelt auch gleich einen verdammt großen Teil des Albums wieder verspielt, anders, durch den Wolf gedreht und schauen was hinten wieder heraus kommt, heraus gekommen ist für mich eindeutig eines der wichtigsten Alben des Jahres.
Kann man N.A.S.A. mit irgendwas vergleichen? Eigentlich nicht, hört man etwas in die CD rein drängt sich einem zuerst der Vergleich mit The Avalanches auf, aber so verspielt ist das Album dann doch wieder nicht.
Aber das Album ist auch weit davon entfernt "straight" zu sein, es spielt mit vielen Einflüssen, bleibt dem Hip-Hop aber doch in vielen Bereichen nah, was sich nicht nur in den zahlreichen Colabs mit Leuten aus dem Hip-Hop wie RZA, Method Man, M.I.A. etc. pp, wiederspiegelt sondern auch in den Beats, und doch ist das Album nicht Hip-Hop, zumindest nicht in seiner ursprünglichen Form, vielleicht seiner zukünftigen?
Was macht das Album also so gut und einzigartig das ich fünf Sterne vergebe? Es ist das Gesamtkunstwerk es ist nicht ein Song auf dem Album (auch nicht der Hidden Track) der aus dem ungewöhnlichen Rahmen fallen würde, und das ist bei einer so großen Anzahl an Leuten die mit an dem Album beteiligt waren schon erstaunlich.
Woher N.A.S.A. kamen? mir egal, wohin sie gehen? mir egal
Was in jedem Fall bleibt ist "The spirit of Apollo".
Anspieltips:
"Way down"
"Strange Enough"
"Gifted"
"Whachadoin"
"O Pato"