Aus der Amazon.de-Redaktion
In den USA wurde dieses Weltkriegsdrama vom Pay-TV-Sender HBO im Juni 1998 ausgestrahlt, also noch bevor Steven Spielbergs
Der Soldat James Ryan in den Kinos angelaufen ist. Dabei hat Regisseur John Irvin eine noch verstörendere Studie über eine Schlacht und ihre tragischen Auswirkungen auf alle Beteiligten inszeniert, als Spielberg dies mit seinem Drama gelungen ist.
When Trumpets Fade spielt nur wenige Tage vor Kriegsende und beginnt mit einer heute weitestgehend vergessenen, sinnlosen, blutigen Schlacht im Hurtinger Wald. Ein einziger amerikanischer Soldat (Ron Eldard) gelingt aus diesem Gemetzel die Flucht. Als ihm bewusst wird, der einzige Überlebende seines Bataillons zu sein, bricht er, mit den Nerven vollkommen am Ende, zusammen und bittet schließlich aus gesundheitlichen Gründen um die Entlassung aus dem Militärdienst. Doch seine Bitte wird abgelehnt. Zunächst hat er dennoch Glück: Er wird in den Rang eines Sergeants befördert und erhält das Kommando über eine Gruppe junger Soldaten, die auf Grund ihrer Unerfahrenheit vorerst nicht in den Krieg geschickt werden. Doch diesem Krieg kann niemand entkommen. Und so wird seine Einheit eines Tages an die Front gesandt -- und der Film endet, wie er begonnen hat: Ein einziger Soldat entflieht einem sinnlosen Gemetzel, einen Kameraden auf seinen Schultern tragend, der diese Schlacht längst mit seinem Leben bezahlt hat.
Regie-Veteran John Irvin gelingt es nicht nur die Sinnlosigkeit des Krieges in seinen Bildern einzufangen, er beweist vor allem ein Auge für die Soldaten und die Qualen, die sie erlitten haben. Ein heroischer Film ist When Trumpets Fade nicht. Irvins Film ist vielmehr ein Werk, das den Zuschauer zu deprimieren versteht. Vor allem aber ist der in Ungarn gedrehte Film absolut kompromisslos. Für diese Kompromisslosigkeit sei Regisseur Irvin und dem produzierenden TV-Sender HBO Respekt gezollt. --Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
Ende 1944. Die Alliierten stoßen auf erbitterten Widerstand der Deutschen. Die Schlacht tobt erbarmungslos. Der US-Soldat Manning rennt durch die Hölle, erlebt das Grauen. Feuerhagel, Schweiß und Blut sind die Ernten dieser Kriegstage - Gevatter Tod ein treuer Begleiter. Um diesen Irrsinn zu beenden, treibt ihn nur ein Gedanke weiter: Der Feind muß vernichtet werden - koste es, was es wolle, zur Not das eigene Leben...
VideoMarkt
Im Herbst 1944 liegen sich in der Eifel amerikanische und deutsche Truppen im Stellungskrieg gegenüber. Private David Manning, soeben als einziger seines Platons lebend von einer Erkundung zurückgekehrt, wird trotz offensichtlicher Abneigung gegen militärische Autoritäten aller Art zum Sergeant befördert und postwendend mit einer Gruppe Grünschnäbel zurück an die Front geschickt, um eine strategisch wichtige Brücke zu nehmen. Der Einsatz gerät für Manning und seine Männer zum Gemetzel.
Video.de
Aus dem Kielwasser von Steven Spielbergs Welterfolg "Der Soldat James Ryan" rollt dieser so aufwänding wie authentisch für den amerikanischen Kabelsender HBO inszenierte Kriegsfilm daher. John Irvin, der bereits mit "Hamburger Hill" sein Feeling für realitätsnah arrangierte Schlachtengemälde unter Beweis stellen durfte, serviert sinnloses Sterben, ungeschöntes Töten und allgegenwärtige Angst in nebelumwaberten Gruselkulissen. Krieg ist schlimm, heißt die nicht unbedingt originelle Message, und Freunde des hohen Dramas liegen hiermit goldrichtig.
Blickpunkt: Film
Stellungskrieg in der Eifel 1944: Private David Manning wird zum Sergeant befördert und muss mit einer unerfahrenen Gruppe eine wichtige Brücke einnehmen. Der Einsatz wird ein Desaster. Aufwändig und realitätsnah inszenierter Antikriegsfilm.
Kurzbeschreibung
Ende 1944. Die Alliierten stoßen auf erbitterten Widerstand der Deutschen. Die Schlacht tobt erbarmungslos. Der US-Soldat Manning rennt durch die Hölle, erlebt das Grauen. Feuerhagel, Schweiß und Blut sind die Ernten dieser Kriegstage - Gevatter Tod ein treuer Begleiter. Um diesen Irrsinn zu beenden, treibt ihn nur ein Gedanke weiter: Der Feind muß vernichtet werden - koste es, was es wolle, zur Not das eigene Leben...
Produktbeschreibungen
Eurovideo The Sound Of War, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 12.04.01