Bei wenig anderen Bands der Welt ist Stagnation so wertvoll und wichtig wie bei MANOWAR. Sein wir uns ehrlich, die Nummern die uns Joey De Maio und Co. seit Jahren präsentieren sind sich ähnlich wie zwei benachbarte Hoden, sind immer nach bewährten Mustern gestrickt und gewinnen spätestens seit "Kings Of Metal" - der Perfektion der "neuen" MANOWAR Phase - sicherlich keinen Innovationspreis. Warum aber auch? Wie viele Musiker können schon von sich behaupten, fast ausschließlich Hits kreiert zu haben, welche Band kann schon damit protzen, dass ihr Strickmuster über Jahrzehnte funktioniert und dennoch selbst den abgebrühtesten Fan immer wieder aufs Neue vom Hocker reißt. MANOWAR können dies, haben zeitlebens noch kein schwaches Album veröffentlicht (abgesehen von den ca. 36 verzichtbar unnötigen DVDs) und genau das beweist auch diese EP eindrucksvoll.
Episch erhabene, eingängige und unter die Haut gehende Metal Hymnen und Schlachtgebete voll fett pumpender Rhythmen sind es neuerlich, die den Metal Warriors dieser Erde einmal mahl die Arschfalte glatt bügeln und die einfach jeden, der sich einmal MANOWAR auf die Kutte genäht hat in die Knie zwingen werden.
Neben einer fetten live Version von "King Of Kings", das durch "The Ascension" sehr stimmungsvoll eingeleitet wird, gibt's mit "The Sons Of Odin", "Gods Of War" und "Odin" gleich mal drei neue Songs (die aber wohl allesamt auch auf der LP landen werden) , die herrlich episch tönen, mit altbewährt dichter Atmosphäre und üblicher Warrior-Thematik rundum voll ins Schwarze treffen. Drei astreine Hits, Heavy Metal pur und allein schon wegen einer abermals überragenden Performance eines Eric Adams zu jedem Moment ein allerhöchster Genuss.
Genau so sollen MANOWAR klingen, so ist es und so wird es immer bleiben. Die Kings Of Metal werden ihrem Ruf wieder einmal mehr als gerecht und man kann sich bereits jetzt ebenso auf das anstehende Album freuen, wie auf die immerwährenden Aussagen diverser Kritiker und Heimlichhörer.
Mir sind jene Schläfer, die nur im stillen Kämmerlein und inkognito zu MANOWAR bangen ebenso egal, wie die Tatsache, dass Herr DeMaio wohl wirklich schwer einen an der Waffel hat. Mir konnte und kann einfach kein Mensch der Welt den Spaß an dieser Band und ihren unvergleichlichen Hymnen verderben.
Das ist seit fast zwanzig Jahren so und es wird auch immer so bleiben!
! HAIL MANOWAR !