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The Snake
 
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The Snake

Yvan Attal , Clovis Cornillac , Eric Barbier    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Yvan Attal, Clovis Cornillac, Pierre Richard
  • Regisseur(e): Eric Barbier
  • Komponist: Renaud Barbier
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 29. September 2008
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 116 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00197M7UY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.648 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Clovis Cornillac, den wir jüngst noch als putzigen Asterix bewundern durften, sehen wir in "Le Serpent" als schroffen Bösewicht. Da stellt sich die Frage, welche Rolle ihm besser steht, aber der Schauspieler wäre nicht so beliebt, könnte er nicht so unterschiedliche Rollen faszinierend hinbekommen. Yvan Attal, als sein Gegenspieler, macht sich aber mindestens genauso überzeugend und dadurch wird der klassische Thriller erst perfekt, denn die Story selbst gibt sich recht formelhaft und nur bedingt überraschend. Fazit: Klassischer Thriller, auf den sich mit Sicherheit Hollywood mit einem Remake stürzen wird.

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein kühles, im Detail sehr scharfes Bild und ein recht ausgeklügelter, dabei aber eher sanft bleibender Klang kennzeichnen die DVD, die ein 20minütiges Making Of und den deutschen Trailer bereit hält.

Bild: Auch wenn die DVD einwandfreie Detailschärfewerte präsentiert, die selbst feinste Hautstrukturen offen darlegen(Falten am Hals, 00:54:42), hat sie in dunklen Einstellungen doch Probleme mit dem Kontrastumfang. Nachts tauchen häufiger Rauschen und schwammige Schwarzwerte auf (an der Tür, 00:47:08 oder Bar, 00:58:05). Auch zeigen sich hin und wieder leichte Mattscheibeneffekte. Farblich gibt sich das Programm sehr natürlich, zwar wenig bunt aber Grau- und Braunfacetten authentisch nachzeichnend. Das wirkt sich vor allem bei der Darstellung von Hautfarben positiv aus.

Ton: Die Produktion geht sehr behutsam mit Effekten um, was aber nicht heißt, dass sie mit ihrem Einsatz spart. Sie setzt ihre Soundsignale nur sehr gezielt und bewusst ein und das gelingt ihr einwandfrei. Wenn man etwas zu hören bekommt, dann stimmen sowohl Volumen, Einsatz als auch Raumauslastung. Geschickt fügt sich ein subtiler Soundtrack ein, der Umgebungsgeräusche mal mehr oder mal weniger stark ausblendet. Die französischen Originalstimmen klingen kraftvoller und packender als die etwas sanfteren Synchrondialoge, denen es aber ebenso nicht an Authentizität fehlt.

Extras: Die Bonusausstattung der DVD setzt sich aus einem Making Of (20:00 Min.) und dem deutschen Trailer (2:00 Min.) zusammen. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Der Modefotograf Vincent scheint vom Pech verfolgt: seine Ehe ist mittlerweile nicht mehr als ein Scherbenhaufen, zudem entflammt ein bitterer Sorgerechtsstreit um seine beiden Kinder. Da schleicht sich völlig unerwartet Plender, ein alter Bekannter aus Schulzeiten, in Vincents Leben. Als Vincent von dem Model Sofia der Vergewaltigung beschuldigt wird, steht ihm Plender zunächst hilfreich zur Seite. Doch Plender spielt ein falsches Spiel und zieht Vincent in einen Sumpf aus Mord und Erpressung! Der Psychopath ist besessen davon, Vincent zu schaden und plant eiskalt seine Existenz

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bücherkeule TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Bereits mit der ersten Einstellung lässt Eric Barbier (Regie) jenes Schwindelgefühl entstehen, dessen Sog die Protagonisten und mit ihnen die Zuschauer bald mit sich reisst. Senkrecht blickt die Kamera entlang der Glasfassade eines Büroturms nach unten. Dazu erklingt die thematische Musik des Films, deren schnelle Arpeggio-Akkorde das Klirren und Brechen von Glas hörbar machen. Glatt und kalt wie Glas ist auch jene Figur, auf die die Kamera, wenn sie aus der Höhe des Bürtoturms auf dessen Vorplatz abtaucht, einfängt: Den Privatermittler Plender (Clovis Cornillac). Doch dieser ermittelt nicht mehr in fremder sondern nur noch in eigener Sache: Die Informationen, die sich Plender durch Tricks und Fallen zu verschaffen weiss, dienen nur einem: Der Erpressung. Willige Gehilfin ist ihm das sehr freizügig agierende Model Sofia (Olga Kurylenko).

Kalt wie Plender ist mittlerweile auch die Ehe zwischen Hélène (Minna Haapkyla) und dem Fotographen Vincent (Yvan Attal). Sie durchkämpfen, wenn der Film beginnt, die letzten Stufen der Scheidung, vor Gericht streiten sie sich um das Sorgerecht für die Kinder. Die Liebe zu diesen ist Vincents Achillesferse, bei der er nur zu bald gepackt werden wird.

Das Drama beginnt, als Plender auf Vincent aufmerksam wird. Wieder setzt er Sofia auf einen nichtsahnenden an, Vincent wird der Vergewaltigung beschuldigt, er verbringt eine erste Nacht in einer Zelle. Doch ist dies erst der Auftakt eines teuflischen Plans, denn die Anzeige wird zurückgezogen, Sofia kommt gar in Vincents Studio vorbei sich zu entschuldigen, und dann wird alles noch viel schlimmer. Mit Drogen willfährig gemacht ist Vincent ganz in der Hand seiner Nemesis, und als er schliesslich wieder zu sich kommt, hat er sogar eine Leiche im Kofferraum seines BMW. Da ist es für ihn willkommener Zufall, als sich just in diesem Moment Plender in sein Leben schiebt und ihm über seine Schwierigkeiten hinweghilft. Doch beginnt hier erst der eigentliche Kampf der beiden, denn schon bald lässt Plender die Maske fallen. Für Vincent geht es jetzt um alles.

Wie es sich für jeden guten Thriller gehört, stürzen Protagonisten und Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle. Bald erfährt Vincent kompetente Unterstützung durch seinen Anwalt und dessen privaten Ermittler, dann scheitern auch diese an Plender. Schon fast alleine sichert sich Vincent in letzter Minute Unterstützung von unwahrscheinlichster Seite. Und er entdeckt, dass auch Plender eine Achillesferse hat: Die abgöttische Liebe zu seiner unter zweifelhaften Umständen verstorbenen Mutter, die er in einem privaten Mausoleum verehrt, wo sie hinter Glas bestattet liegt. Ihr schuldet er Rache an der Welt, und diese nimmt er mit aller Härte und Gefühlskälte.

Wenn es schliesslich zum Showdown kommt, wird die thematische Kälte des Films auf die Spitze getrieben. Eine Gefriertruhe wird fast zum Grab, die Szenerie in einem verlassenen Gebäude ist gespenstisch irreal, und die Erlösung schliesslich erfolgt - mit Glas. Dahinter immer die klirrenden Akkorde der eiskalten Begleitmusik.

Ein sehr schöner, glaskalter ästhetischer Thriller. Der Plot jedoch ist bei weitem nicht so glasklar wie die optische Anmutung. Die Wendungen der Handlung und die Hintergründe wirken teils so konstruiert, wie die wunderschöne, kubisch aus viel Glas und Beton gebaute Villa Vincents und Hélènes. Da ist genug der Übertreibung, die an die Grenze dessen geht, was noch glaubhaft wirkt. Zusammengehalten wird der Film durch die (manchmal fast schon exzessive) Verwendung der Glas-Metapher in Bild und Ton sowie die ihren Rollen sehr angemessenen, beneidenswert schönen Gesichter der Protagonisten. Nicht nur die Kurylenko brilliert als laszives Girl, auch Attal, Cornillac und andere bieten sehenswerte Gesichter. Was immer man vom Plot halten mag - es ist ein für das Auge schöner Film, wenn man dessen Kühle mag.

Zwei abschliessende sachdienliche Hinweise: Die angezeigte DVD enthält leider keine Untertitel (unglaublich aber wahr). Und der Soundtrack ist (auch bei Amazon) als CD verfügbar.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von algi
Format:DVD
wie schon z.B. letztens 'Kein Sterbenswort' ist auch dieser Thriller äußert gut gemacht und durchdacht. Anfangs kommt er zwar ein wenig schwer in Fahrt, aber dann wird er von Minute zu Minute besser und spannender. Yvan Attal ist wie (fast) immer eine Klasse für sich und Olga Kurylenko zeigt, dass sie mehr als nur als James Bond Girl fungieren kann. Für Fans des französischen Film sehr empfehlenswert.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spitze! 3. November 2008
Von Pierre sur Mer VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Ein Fremder, der sich zunächst als Helfer in der Not ausgibt und später als Plage erweist: Das Thema ist keineswegs neu. Vorbilder für die DVD-Premiere "The Snake" (2006) sind unter anderem Dominik Molls Spitzenthriller "Harry meint es gut mit dir" (2000) oder Jonathan Kaplans Reißer "Fatale Begierde" (1992). Trotz Ideenklau und logischen Fallstricken gelang Regisseur Eric Barbier nach der Krimivorlage "Plender" von Ted Lewis mit "The Snake" ein düsterer, spannender Film, bei dem bis auf den brutalen Showdown nicht die Action im Vordergrund steht.

Modefotograf Vincent (Yvan Attal) wird nicht gerade vom Glück verfolgt. Seine Ehe mit der wunderschönen und schwerreichen Hélène (Minna Haapkylä) ist zerbrochen. Der heftige Sorgerechtsstreit um die beiden gemeinsamen Kinder lässt ihn nachts nicht mehr schlafen. Und dann bezichtigt ihn auch noch das Model Sofia (Olga Kurylenko) der Vergewaltigung. Rettung aus der misslichen Lage verspricht sein alter Schulfreund Plender (Clovis Cornillac), den er zufällig wiedergetroffen hat. Er will sich um Vincents vielfältige Probleme kümmern, aber ganz und gar uneigennützig handelt der "Heilsbringer" nicht.

Neben der klirrend-kalten Atmosphäre und den überraschenden Wendungen sind es die vorzüglichen Darsteller, die "The Snake" über den Thriller-Durchschnitt heben - allen voran Clovis Cornillac ("Asterix bei den Olympischen Spielen") als tätowierte "Schlange" und Attal ("Die Dolmetscherin") als scheinbar hilfloses Opfer einer Intrige. Auch die Nebenfiguren sind mit dem sichtlich gealterten Pierre Richard ("Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh") und dem freizügigen Bond-Girl Olga Kurylenko glänzend besetzt.

Fazit:

Sehr sehenswert!
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