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The Slideshow Effect [Vinyl LP]
 
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The Slideshow Effect [Vinyl LP]

Memoryhouse Vinyl
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Vinyl (2. März 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sub Pop (Cargo Records)
  • ASIN: B006UFHFUM
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 230.190 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Little Expressionless Animals
2. The Kids Were Wrong
3. All Our Wonder
4. Punctum
5. Heirloom
6. Bonfire
7. Pale Blue
8. Walk With Me
9. Kinds Of Light
10. Old Haunts

Produktbeschreibungen

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Ein Album als Momentaufnahme – wenn eine passionierte Fotografin auf einen pop-ambitionierten Neo-Klassiker trifft, entsteht Musik voll anrührender Schönheit und allerhand Überraschungen. (Foto: Vanessa Heins) Gut Ding will bekanntlich Weile haben und wenn Komponist Evan Abeele eines nicht mag, dann sind es Künstler, die ihrer Musik zu wenig Zeit lassen. Gerade beim ersten Auftauchen in der popmusikalischen Öffentlichkeit sollte man seiner Meinung nach nichts überstürzen, weshalb der Kanadier den ersten Langspieler von Memoryhouse, dem Projekt mit seiner Kollegin Denise Nouvion, ruhig und gewissenhaft hat angehen lassen. Ursprünglich als instrumentales Ein-Mann-Ambient-Piano-Projekt gestartet, endeten die neo-klassischen Stücke von Abeele als Untermahlung einer Ausstellung von Nouvion. Diese verdingte sich damals noch primär als Fotografin und bildschaffende Künstlerin – aber von dort ist es meist kein langer Weg zur Musik. Als ihre zarte Stimme auf Abeeles schwebende Piano-Spielereien traf, merkten beide Protagonisten, dass da etwas im popmusikalischen Busch ist, doch man übereilte eben nichts. Die ersten Songs entstanden sozusagen noch im eigenen Wohnzimmer und klangen auch dementsprechend. Kleinere Ungenauigkeiten wurden in bester Shoegaze-Manier mit allerhand Reverb und klangtechnischer Weite vertuscht und wer Memoryhouse auf ihrem Weg in den letzten Jahren folgte, der konnte die Entwicklung mit jedem neuen Output spüren. Memoryhouse - "The Kids Were Wrong" Doch das Duo gibt sich perfektionistisch und veröffentlichte die erste EP "The Years" beim Label Sub Pop erst nachdem die bereits vorher in Eigenproduktion gepressten Stück noch einmal komplett neu aufgenommen und abgemischt wurden. Und der erste Eindruck sollte ja stimmen: die fünf traumhaften Dream-Pop-Nummern ließen Großes vom Debüt erwarten. Jetzt ist es da und versteht sich dabei weniger als Karriere-Start, sondern als logischer Schlusspunkt der bisherigen Entwicklung. Durch unzählige Live-Auftritte, autarkes Erlernen von Songwriting-Mechanismen und dem Heranziehen verschiedener anderer Musiker sind Memoryhouse mittlerweile zu einer organisch aufspielenden Band gereift – diesen Zustand zelebriert "The Slideshow Effect" und überrascht. Der verträumte Shoegaze-Klaviepop der Anfangstage wird um das Spektrum eines satteren Bandklangs erweitert und während man sich beim Opener "Little Expressionless Animals" noch auf der schwelgend-sicheren Seite wähnt, überrascht bereits das zweite Stück "The Kids Were Wrong" mit angezogenem Tempo. Das Schlagzeug spielt munter drauf los, die Gitarren erinnern an den Surfpop von Seapony und Grouplove. Doch Nouvion beruhigt uns sofort: "Go to sleep, nothing's changing / I'll be right here by your side" lautet die Devise. Passenderweise proklamiert das Duo "No more silence in me" im anschließenden "All Our Wonder" – der vollere Klang könnte für alle Fans gewöhnungsbedürftig sein. Doch keine Angst: der schwebende Grundcharakter der Musik von Memoryhouse bleibt auch auf dem Album erhalten, zackige Indie-Pop-Songs sind glücklicherweise Mangelware. Memoryhouse - "Kinds Of Light" Vielmehr wirkt alles auf "The Slideshow Effect" eine Spur kompakter, aufgeräumter und zielgerichteter, weshalb Abeele und seine Partnerin Reverb und Echos diesmal oft in der Trickkiste verstaut lassen. Dafür gesellen sich Steel Guitars und ein starker Country- und Folk-Einschlag zu den Songs, wie beispielsweise im Lagefeuer-Liebeslied "Bonfire" oder dem melancholischen "Kinds Of Light", in welchem die dezenten Gitarren endlos in die Nacht hinein aufzuspielen scheinen, während sich Nouvion sehnsüchtig nach dem Liebsten verzerrt. Natürlich klingt hier leider nicht mehr viel nach den Anfangstagen der Gruppe, doch darin liegt auch ein gewisser Reiz und es eröffnet sich eine spannende neue Welt. Memoryhouse haben sich die Ruhe genommen, zu reifen, zu sich selbst zu finden und am Ende einen für sich neuen, aber dennoch vertrauten Sound zu kreieren. Die Musik ist bereit, mehr als nur der Soundtrack für Ausstellungen zu sein – ein konsequenter Schritt, der halt seine Zeit gebraucht hat und sie erfreulicherweise von vielen anderen Newcomer-Bands unterscheidet. Norman Fleischer VÖ: 02.03.2012 Label: Sub Pop/Cargo Tracklist: 01. Little Expressionless Animals 02. The Kids Were Wrong 03. All Our Wonder 04. Punctum 05. Heirloom 06. Bonfire 07. Pale Blue 08. Walk With Me 09. Kinds Of Light 10. Old Haunts

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Tiefenentspannung 2. März 2012
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Wie jeder weiß, ist Entspannung in Zeiten wie diesen ein hehres Gut - Memoryhouse aus Toronto machen sich verdient darum, dafür gebührt ihnen Respekt. Was Evan Abeele, der Komponist, und Denise Nouvion, die Fotografin, da für ihr Debüt "The Slideshow Effect" an watteweichen Arrangements ersonnen haben, läßt sich mit Dreamcore wohl am besten umschreiben, so konsequent setzen sie auf träumerische Melodien, illustriert mit zaghaft hingetupften Gedankenbildern. Die anderthalb Minuten des Albumteasers reichen eigentlich aus, um den Kosmos der beiden zu erfassen: endlose Schienenstränge, fein gekräuseltes Gewässers, sonnendurchschienene Leinentücher, bewußte Unschärfe - hier sagt jeder Ton "Laß los!" und "Mach langsam!" Das alles gibt's natürlich nicht ohne eine gewisse Ernsthaftigkeit, den Bandnamen zum Beispiel haben die beiden der ersten Platte des deutsch-englischen Musikers Max Richter entliehen, der sich mit seinen skizzenhaft angelegten Kompositionen, oftmals zeitgemäß gesampelt, in der Filmbranche schon viel Anerkennung erarbeitet hat. Der Großteil der zehn Songs des Albums passiert also das Ohr des Zuhörers in brutalstmöglicher Ruhe und Gelassenheit, mit Texten, die, wie der folgende, als Stimmungsverstärker fungieren: "We can just lie still, waiting for the date to spend, and watch the light slowly arrive, passed against my eyes, crossing through your arms ..." (Heirloom - seufz). Einzige Ausnahmen sind die vergleichsweise flotten "The Kids Were Wrong" und "Walk With Me", bei "Old Haunts" hat sich gegen Ende sogar etwas Gitarrenlärm eingeschlichen, nicht viel, aber genügend, um aufzufallen. Viel mehr muss man eigentlich nicht wissen, wie diese Platte live funktioniert, also Stehplatz oder doch besser bestuhlt, werden die beiden Ende März bei drei Terminen in Deutschland vorführen. mapambulo:blog
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