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The Sign - Nur zu deiner Sicherheit: Band 1
 
 
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The Sign - Nur zu deiner Sicherheit: Band 1 [Taschenbuch]

Julia Karr , Bettina Spangler
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: cbt (12. Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570307727
  • ISBN-13: 978-3570307724
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Originaltitel: XVI - Bd. 1
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 139.912 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein schockierendes Jugendbuch, das nicht nur eine spannende Story, sondern auch Vieles zum Nachdenken zu bieten hat." (Buchrezicenter.de )

Kurzbeschreibung

Eine Zukunft, in der man mit sechzehn seine Unschuld verliert

Nichts fürchtet die in einer nahen Zukunft lebende Nina so sehr wie ihren sechzehnten Geburtstag. Obwohl die meisten Mädchen dieses Datum kaum erwarten können: Sie bekommen ein Tattoo und dürfen nun legal Sex haben. Doch Nina ahnt, dass mehr hinter diesem Tattoo steckt. Als kurz darauf ihre Mutter bei einem brutalen Anschlag ums Leben kommt, erfährt Nina: Ihre Mutter gehörte zum Widerstand – und ihr totgeglaubter Vater ist am Leben, irgendwo im Untergrund. Sie setzt alles daran, ihn zu finden – und gleichzeitig sich und ihre Halbschwester vor dem Zugriff des Regimes zu schützen. Da verliebt sie sich in Sal, einen Widerstandskämpfer. Doch kann sie ihm trauen?


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von V. Riese
Format:Taschenbuch
Kurzbeschreibung

Nina Oberon ist 15 Jahre und wie alle Mädchen wird sie an ihrem 16. Geburtstag das Tattoo erhalten, mit dem sie offiziell ein Sexteen ist. Als Sexteen ist es jeden erlaubt mit ihr Sex zu haben. Doch anders als die meisten Mädchen hat Nina vor diesem Tag Angst, denn sie möchte noch gar keinen Sex. Aber außer das der Tag der Tätowierung näher rückt hat Nina noch ganz andere Sorgen, denn als ihre Mutter bei einem Attentat stirbt, liegt es an ihr sich und ihre Schwester vor Ed, dem Freund ihrer Mutter und dem Vater ihrer Schwester zu schützen. Doch wie kann sie Ed aufhalten und was meinte Ihre Mutter damit, das ihr leiblicher Vater noch am Leben ist? Nina beginnt an der Regierung zu zweifeln.

Bewertung

Ich sah zu den AV-Bildschirmenauf, in der Erwartung, den neusten Spot in Sachen Schulmode für Sechzehnjährige zu sehen.

Eigentlich hatte ich mich so auf das Buch gefreut. Die Geschichte versprach spannend zu werden und ich dachte, dass eine Gesellschaft in der Sex ab 16 legalisiert wird eine interessante Basis bietet. Doch leider fingen meine Probleme mit Julia Karrs Debüt schon gleich am Anfang an, denn ich hatte unheimlich Probleme mit den Vornamen. Sicherlich wird es hier jedem anders ergehen und ich hoffe, dass nur ich mich so anstelle, aber weder mit Nina konnte ich etwas anfangen noch mit den anderen Namen der Protagonisten die meistens auch noch sehr kurze Namen hatte, als da wären Ed (der Freund von Ninas Mutter), Dee (Ninas Schwester), Sal (ein Junge aus Ninas neuer Schule) oder Wei ( eine Freundin in Ninas neuer Schule). Auch das Nina ihre Mutter mit Vornamen angeredet konnte nicht gerade zur Besserung beitragen, sondern führte dazu, dass ich eine Distanz sowohl zu Nina als auch zu ihrer Mutter aufbaute.

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Persepektive, also von Nina selber. Aus diesem Grund bekommt der Leser natürlich eine Menge von Ninas Gedanken mit. Leider drehen sich Ninas Gedanken für meinen Geschmack zu viel um das Tattoo, Sex und Ed. Außerdem bleiben einige Personen dadurch etwas blass, obwohl sie sehr interessant sein können. Neben den sich ständig vielen Wiederholungen von Ninas Ängsten, viel es mir am Anfang schwer der Handlung zu folgen. Besonders am Anfang fügt Julia Karr viele neue Begriffe ein, die nicht sofort erklärt werden. Manchmal folgt die Erklärung erst einige Seiten später, was dem Leser durchaus Schwierigkeiten bereiten kann.

Leider mussten im Verlauf der Geschichte zu viele hausgemachte Probleme von Nina gelöst werden, so dass die eigentliche Handlung etwas in den Hintergrund gedrängt wurde. Obwohl das Ende dann etwas an Spannung gewann war ich vom Finale dann doch enttäuscht, da sich das Problem zu schnell löste.

Emotional konnte mich The Sign wenig berühren. Ninas Gefühlen waren mir leider völlig fremd. Sicherlich bietet The Sign einige emotionale Höhepunkte, die sich aber nur greifen lassen, wenn man keine Distanz zu den Protagonisten aufgebaut hat so wie ich. Ich hoffe andere Leser kann Ninas Schicksal mehr bewegen als mich. Sicherlich war dies bestimmt auch Julia Karrs Absicht. Nicht umsonst schreibt man ein Buch aus der Sicht der Hauptprotagonistin.

Am Ende bleibt eigentlich nur zu sagen, dass Julia Karr mit The Sign ein durchaus lesenswerter Auftakt gelungen ist, denn die Gesellschaft die sie aufbaut bietet noch eine Menge an Potenzial, die hier leider durch Ninas Probleme noch etwas zu sehr vernachlässigt wird. Das Ende des ersten Bandes bietet hier wirklich ein tolles Sprungbrett um Ninas Welt besser kennen zu lernen. Ich für meinen Teil bin froh, dass die Handlung im zweiten Band sicherlich einiges an Spannung zu nimmt. Zwar kann ich hier leider nicht mehr als drei Punkte vergeben, aber ich werde den zweiten Band auf jeden Fall lesen. Eben weil ich noch einiges an ungenutztes Potenzial in der Story sehe. Es bleibt zu hoffen, dass Julia Karr meine Erwartungen dann auch erfüllen kann.

Fazit

Von den Charakteren her konnte mich The Sign leider nicht fesseln. Dennoch sehe ich in der Darstellung der Gesellschaft noch einiges an Potenzial, dass zum Teil bereits gut dargestellt wurde. Den zweiten Band werde ich mir aus diesem Grund nicht entgehen lassen, auch wenn ich mich nicht unbedingt auf ein Wiedersehen mit Nina freue. Wen die Namen und die doch recht unreife Darstellung der Figuren nicht stört, den kann Julia Karrs Debüt durch aus gefallen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
naja 19. Januar 2012
Von Bea O.
Format:Taschenbuch
Ich muss sagen, ich habe mich sehr auf diese Buch gefreut, wurde allerdings bitterböse enttäuscht. Was sich als äußerst spannend anhörte entpuppte sich als dahinplätschernde Geschichte.

Eine Geschichte in welcher die Mädchen als Sextoys degradiert werden, klang für mich doch sehr vielversprechend.
Während der Schreibstil passte und sich das Buch gut las, wies die Story große Lücken auf. So wird in dem Buch immer wieder von neuen Technologien gesprochen, allerdings wird der Leser oft nur mit Begriffen beworfen ohne weitere Erläuterungen zu geben. Somit ist es an dem Leser herauszufinden, was die Autorin den meint, was sicherlich in einem gewissen Maß nicht schlecht ist, aber auch ziemlich nach hinten los gehen kann.

Zur Story kann man nur noch sagen, das ihr an Tiefe fehlt. Jedes Problem scheint sich in Luft aufzulösen oder klärt sich von allein. So wie die Suche nach dem Vater. Es scheint so, als würde Nina darauf warten, dass ihr Vater sie findet und sie sich die Mühen des Suchens sparen möchte. So kommt es, dass sie zwar immer wieder daran denkt ihren Vater zu suchen, aber von Eigeninitiative ist kaum etwas zu spüren. Auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt, kann nichtsdestotrotz etwas mehr an Tiefe verlangen. Die Sache mit "Ed" konnte zwar immer wieder etwas Spannung in die Geschichte bringen, wirkte allerdings auf mich etwas gezwungen, was die Spannung dann wieder trübte.

Was die Charaktere angeht, war mir Nina ein wenig zu gespalten und flach. Jede Gefühlregung wird automatisch mit einem Sexteen verglichen, was in mancher Hinsicht einfach zu viel ist. Grad die Pubertät ist ein Karussell der Hormone und Gefühle, aber das scheint Nina einfach immer wieder unterdrücken zu wollen. Außerdem zeigt Nina überhaupt kaum Gefühle und Interesse an anderen. So macht es den Anschein als wollte sie warten, bis sich das Problem mit ihrer Freundin von selbst löst, wie so manches in dem Buch. Ihre Entscheidungen, wenn sie den welche trifft kaum nachvollziehbar. Ständig fühlt sie sich überfordert, was einen irgendwann nervt.

Zusammenfassend war es eine Geschichte mit Potential, welches allerdings größtenteils unangetastet bleibt. Ich vergebe drei Sterne, da man die Geschichte trotz Enttäuschung durchlesen konnte. Ich werde mich wohl spontan entscheiden, ob ich den zweiten Teil lesen werde, es ist nur zu hoffen, dass Nina im zweiten Teil an Sympathie zunimmt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von LenaBo VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Inhalt: Wir schreiben das Jahr 2150, ein Zeitalter, in dem weibliche Jugendlichen nicht mehr frei sind und ihre Jugend beschwingt genießen können. Mit 16 Jahren erhält jedes Mädchen ein 'XVI' Tattoo, damit die männliche Bevölkerung sofort erkennen kann, dass ein Mädchen mindestens 16 Jahre alt ist und somit Sex haben darf. Von Geburt an wird jedem Mädchen eingetrichtert, dass ihr Lebensziel darauf besteht in das FeLs Programm aufgenommen zu werden, die anscheinend einzige Möglichkeit, in der Gesellschaft einen Rang aufzusteigen und auf ein besseres und ruhmvolleres Leben hoffen zu können. Im Mittelpunkt dieses Programms steht das Thema Sex und Wege, Männer um den Finger zu wickeln und um den Verstand zu bringen.
Nina war schon immer klar, dass sie unter keinen Umständen ein Sex-Teen werden möchte, ganz im Gegensatz zu ihrer besten Freundin Sandy, die sogar zu Hause vor dem Spiegel tagtäglich den perfekten Augenaufschlag übt. Ginnie, Ninas Mutter, tut alles, um ihre Tochter vor dem grauenhaften Schicksal einer jeden 16-jährigen zu erlösen und zieht damit die Augen der Regierung auf ihre Familie.

Meine Meinung: Mit 'The Sign - Nur zu deiner Sicherheit' hat Julia Karr eine Dystopie geschrieben, die mich zwiegespalten zurückgelassen hat. Es gab einige Aspekte, die mir während des Lesens missfallen haben, andere jedoch konnten mich überzeugen.

Die Handlung an sich war für mich ein stetes Auf und Ab. Die Autorin möchte in ihrer Geschichte viele verschiedene Handlungen einbauen, hat es für mich aber nicht immer geschafft, diese logisch und befriedigend miteinander zu verbinden. Eine 'Kriminalgeschichte', das Thema Liebe und natürlich die dystopische Handlung sind zwar alle für sich interessant und lesenswert, werden jedoch immer abwechselnd angesprochen, so dass sie teilweise ein wenig zusammenhangslos wirken und für mich nur oberflächlich abgehandelt wurden. Es machte für mich fast den Eindruck, dass Julia Karr so viele Aspekte wie möglich ansprechen wollte, vielleicht um möglichst viele Leser damit ansprechen zu können, leider ist dabei die Intensität der einzelnen Themen abhanden gekommen. Am meisten konnte mich dabei der Kontrollstaat aus dem Jahr 2150 begeistern, dessen Darstellung der Autorin sehr gut gelungen ist und ausschlaggebend für meine Bewertung ist.

Eng verbunden mit dem Kontrollstaat und der Gesellschaft in der fiktiven Welt, die die Autorin geschaffen hat, ist das Thema 'Sex-Teen'. An sich finde ich diesen Aspekt eine abwechslungsreiche Idee, die sich von der Masse der bisherigen dystopischen Jugendbücher abhebt. Doch genau in diesem Bereich liegt auch mein Kritikpunkt. Für ein Jugendbuch finde ich das Thema Sex beziehungsweise die Dramatik dieser Darstellung ein wenig zu viel des Guten. Die Autorin versucht zwar mit ihrer Protagonistin Nina ein Statement zu setzen, in dem sie für den Leser betont, dass man erst Sex haben sollte, wenn man wirklich dazu bereit ist und nicht, weil es einem die Umwelt aufzwingt. Allerdings wirkt das Einbinden dieser Figur an vielen Stellen auch belehrend. Insgesamt ist das Thema Sex in dieser Geschichte alles andere als rund.

Die Charaktere des Buchs haben mich bis auf zwei Ausnahmen allesamt ansprechen können. Besonders die Großeltern der Protagonistin hätten für meinen Geschmack noch viel öfters in der Geschichte auftreten können, weil sie innerhalb der Handlung die angenehmsten, ausgereiftesten und außergewöhnlichsten Figuren dargestellt haben. Auch die Freunde der Protagonistin waren von Anfang an allesamt Sympathieträger, auch wenn sie in ihrer Darstellung ein wenig blass geblieben sind.
Gar nicht angesprochen haben mich jedoch die Protagonistin selbst und ihre beste Freundin Sandy. Julia Karr lässt ihre Hauptfigur Nina immer wieder in gleich ablaufende Gedankenstränge verstricken, die auf Dauer nicht mehr überzeugen können und anstrengend sind. Nina wirkte dadurch oftmals sehr eindimensional, was ich für die Darstellung der Hauptfigur sehr schade finde.
Am wenigsten überzeugen konnte mich die Figur der Sandy. Aufgrund ihres Verhaltens und ihres Wesens ist sie von Anfang an ein Störfaktor der Geschichte, was nicht nur daran liegt, dass sich ihr Leben einzig und allein um das Thema Sex dreht. Ich konnte während des Lesens kein einziges Mal auch nur einen Funken an Sympathie für sie verspüren, weil sie mit ihren Aussagen ohne Unterlass anstrengend und nervig ist. Natürlich wird deutlich, dass Julia Karr mit dieser Figur die andere Seite der Medaille darstellen möchte. Sandy ist das perfekte Beispiel dafür um zu zeigen, dass die Mehrheit der Bevölkerung ganz für Sex lebt und sich von der Propaganda der Regierung überzeugen lässt. Doch leider übertreibt die Autorin die Darstellung der Sandy einfach zu sehr. Manchmal ist weniger eben doch mehr.

Am 19. Januar erscheint auf Englisch bereits der zweite Teil der Reihe unter dem Namen 'Truth'. Es bleibt zu hoffen, dass Julia Karr im zweiten Teil ihr Hauptaugenmerk auf die Dystopie legt und die technische Entwicklung weiter beleuchtet.

Fazit: Ausschlaggebend für meine Bewertung sind die fabelhafte, dystopische Welt, die Julia Karr geschaffen hat und einige, wenige Charaktere, die mich überzeugen konnten. Die Protagonistin, ihre beste Freundin und die Darstellung des Themas Sex sind mir während des Lesens bitter aufgestoßen.
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